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Der Stift, der die Natur malt

Isabell Rehm, 27. Januar 2012, Jetzt kommentieren

Der Stift, der die Natur maltSchlendert man durch die Straßen oder findet man den Weg in einen Blumenladen, begegnen einem manchmal Farben, die man nicht einmal klar benennen kann und die einen dennoch faszinieren. Will man diesen Farbton festhalten, scheitert man jedoch, denn den passenden Stift dazu findet man in den eingeschränkten Buntstiftpaletten kaum. Wie oft hat man schon gemischt und gesucht und trotzdem nie genau den Farbton hinbekommen, nachdem man gesucht hat. Diese Suche hat seit dem Color Picker ein Ende.

Der Stift, der die Natur malt

Jinsun Park hat hiermit einen Stift kreiert, der jede Farbe eines beliebigen Gegenstandes scannen und reproduzieren kann. Einfach nur den Stift an das farbige Objekt halten, Knopf drücken und schon malt dieser in der übernommenen Farbe.

Der Vergleich zu den sonst angebotenen Farben im Kunsthandel sowie der naturgetreue Effekt ist erstaunlich. Man bekommt eine neue Sicht der bunten Welt, die einen umgibt. Ganz zu schweigen von den Farben, die dieser Stift aufs Blatt Papier zaubert.

Im Moment ist der Color Picker leider nur ein (funktionierendes) Konzept, aber wir hoffen auf baldige farbenfrohe Umsetzung.

Bilder: tuvie.com, via: Presurfer

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Über Entscheidungen eine Nacht zu schlafen, hilft tatsächlich

Michaela Ambos, 27. Januar 2012, Jetzt kommentieren

Über Entscheidungen eine Nacht zu schlafen, hilft tatsächlichEs ist nicht nur ein so dahin gesagtes Sprichwort, nein, wichtige Entscheidungen noch einmal zu verschieben und dazwischen eine Nacht zu schlafen, hilft uns tatsächlich dabei uns für das Richtige zu entscheiden. Wissenschaftlich bewiesen haben dies nun die Sozialpsychologen Maarten Bos und Amy Cuddy und berichten darüber im Blog der Harvard Business Review.

Denn sämtliche Informationen, die um das aktuelle Problem kreisen, werden von unserem Hirn auch unbewusst verarbeitet. Selbst in der Zeit, wenn wir uns nicht mit der Thematik befassen oder idealerweise sogar wenn wir überhaupt nicht daran denken. Und nicht bewusst gedacht wird schließlich vorwiegend bei der sanften Nachtruhe.

Experimente mit Studierenden zeigten, dass unsere Schaltzentrale Gehirn dahindösend Unwichtiges von Wichtigem trennen kann. Die Teilnehmenden dieses Experimentes von Bos sollten sich nach Präsentation diverser Autotypen für das ihrer Meinung nach Beste entscheiden. Hierfür wurde ihnen eine Vielzahl von Aspekten zur Verfügung gestellt, jedoch relativ viele positive, dafür irrelevante Aspekte und nur wenige Essenzielle. Bei denjenigen, die sich sofort entscheiden mussten, fiel die Wahl zum überwiegenden Teil auf das Gefährt mit den meisten unwichtigen Eigenschaften. Diejenige, die vor Entscheidungsfindung mit anderen Tätigkeiten abgelenkt wurden, trafen die sinnvolleren Entschlüsse aufgrund der relevanteren Faktoren.

Idealerweise also besorgt man sich vor voreiligen Beschlüssen sämtliche Fakten, die es dazu zu wissen gibt, legt sich anschließend gemütlich nieder und läßt sein Unterbewusstsein eigenständig arbeiten. Am nächsten Tag noch einmal die Informationen durchgegangen, hat man die besten Chancen mit der eigenen Entscheidung wirklich glücklich zu werden.

Wenn die Zeit allerdings nicht reichen sollte für einen Schlummer zwischendurch, dann empfiehlt sich Ablenkung anderer Art: Sport, Musik oder ein Buch. Hauptsache, das Hirn ist kurz befreit von der drängenden Aufgabe.

via: imgriff.com; Bild: Flickr/ flattop341

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Kleider wechseln Leute - am 28. und 29. Januar beim TOP SWAP Kleidertauschevent in Wien

Michaela Ambos, 26. Januar 2012, Jetzt kommentieren

TOP SWAP KleidertauscheventKleidung kaufen ist ja so was von 2011. Die günstigere, nachhaltigere, individuellere und noch dazu oftmals kommunikativere Methode an neue Kleidungsstücke zu gelangen ist Swappen. Auch ganz simpel Tauschen genannt. Entweder privat im Freundeskreis bei einem fröhlichen Sektabend oder aber mittlerweile sogar im professionellem Rahmen, wie beispielsweise am 28. und 29. Januar 2012 beim TOP SWAP Kleidertauschevent in Wien.

TOP SWAP Kleidertauschevent

Im Kleiderschrank befinden sich ja oftmals ein paar Teile, die es schon seit Ewigkeiten nicht mehr geschafft haben, am eigenen Leib ausgeführt zu werden, jedoch für andere vielleicht nie geahnte Mode-Schätze darstellen würden. Also einfach durch die Regale wühlen, aussortieren, was nicht mehr passt und diese Modelle beim TOP SWAP abgeben und gegen Kilo-Gutscheine eintauschen. Mit diesen als Währung kann man sich dann vor Ort dem hemmungslosen Tauschrausch hingeben.

TOP SWAP Kleidertauschevent

Für eine entspannte Atmosphäre sorgen darüber hinaus Cupcakes, Kaffee, Sekt und Co sowie loungige Musik. Und der Tauschrausch erzeugt als angenehmer Nebeneffekt für garantiert kein schlechtes Gewissen sondern exakt das Gegenteil: In Zeiten von globaler Überproduktion und Wegwerfgesellschaft wird der Geldgesellschaft die lange Nase gezeigt und man selbst ist noch dazu neu eingekleidet.

Wann? 28. + 29. 01. 2012 jeweils 12:00 – 20:00 Uhr
Wo? THE FOX HOUSE, Westbahnstraße 11-13, 1070 Wien
Wieviel? Unkostenbeitrag pro Person: 5.- Euro
Weitere Infos? www.topswap.at

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Das aufklappbare Büro

Marianne Schoen, 25. Januar 2012, Jetzt kommentieren

Wer hat sich an einem schönen, warmen Tag nicht schon einmal gedacht, lieber draußen in der Natur als drinnen im Büro zu sein? Eine originelle Lösung für alle, die trotzdem arbeiten müssen, hat Designer David Ajasa-Adekunle geschaffen: Tetra-Shed, ein Gartenbüro oder -atelier.

Ein aufgeklapptes Tetrashed-Büro, innen buchenfurniert.

Konzentriert arbeiten mit einer großen Portion Frischluft fürs Gehirn und trotzdem nicht das Gefühl des Eingesperrtseins haben ist das Ziel dieses Konzepts. Die “Fenster” lassen sich beliebig ausklappen und in verschiedensten Variationen kombinieren.

Das aufklappbare BüroDas aufklappbare Büro

Wer mehr Platz als für zwei Personen braucht, kann auch mehrere Module aneinanderkoppeln und somit zum Beispiel einen Schulklassenraum erschaffen. Die Außenwand muss auch nicht schwarz sein, wie auf den hier zu sehenden Abbildungen, sondern ist in jeder Ral-Farbe verfügbar.

Ein geschlossenes Büro, das aussieht wie ein schwarzes Kubus.

Konzipiert ist das Outdoor-Büro nicht nur für den Sommer, sondern für das ganze Jahr - wo da aber die Heizung versteckt ist, wäre noch eine lohnenswerte Frage. Auf den Markt kommen soll Tetra-Shed 2012, vorerst in Großbritannien.

Infos: www.treta-shed.co.uk, via: www.notcot.org

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Das Ferne ganz nah: Eine Nacht im Iglu

Marianne Schoen, 25. Januar 2012, Jetzt kommentieren

Eine Nacht im (nicht) ewigen Schnee und Eis, in einem Schlafsack verkrochen, ein Lagerfeuer unterm Sternenhimmel oder ein Glas Champagner in einem architektonisch erfrischenden Separée: Für exotische Erlebnisse muss man nicht unbedingt um den halben Erdball reisen, denn manchmal finden sich auch Geheimtipps, die gar nicht weit weg sind. In diesem Fall geht es in die Tiroler Bergwelt, genauer gesagt in die  White Lounge in den Zillertaler Alpen, denn dort wird mehr geboten als Aprés-Ski und Glühwein.

Das Ferne ganz nah: Eine Nacht im Iglu

Direkt im Ort Mayrhofen befindet sich die Ahornbahn, die größte Pendelbahn Österreichs, mit der man auf 2000 Höhenmeter gebracht wird. Unweit der Bergstation befindet sich die sogenannte White Lounge: Die Außenbar mit Liegestühlen ist untertags ein beliebtes Plätzchen zum Relaxen und Erholen. Abends, wenn die Wintersportler und Wintersportlerinnen wieder im Tal sind, wird daraus ein Igluhotel. Nach dem stärkenden Abendessen wandern die Gäste mit Fackeln zu einem lauschigen Lagerfeuer, wo sie sich von den Sternen bezaubern lassen oder vielleicht doch lieber den Eisstock schwingen können.

Der Eingang der Eisbar mit einer überlebensgroßen Buddha-Statue.Das Ferne ganz nah: Eine Nacht im Iglu

Nach einem erlebnisreichen Tag kann man diesen noch an der Bar oder bei einer Flasche Champagner im Iglu ausklingen lassen und romantische Stunden zu zweit verbringen. Die Eisbar ist nämlich nicht nur wegen der Temperatur etwas Besonderes, sondern darüber hinaus wegen der kunstvollen Schnitzereien und Skulpturen, die es verdienen, bewundert zu werden.

Das Ferne ganz nah: Eine Nacht im Iglu

Reinschauen auf: www.white-lounge.at

Zwei Separees in Eis gehauen, die aussehen wie gotische Spitzbogenfenster.

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