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Genuss

Kaffee – Freund oder Feind?

Von Florian Novak am 30. September 2016

Wir haben Sie in unserer „Woche des Kaffees“ nun schon mit einigen Infos über unser Lieblingsgetränk versorgt. Sie können sich schon beinahe zum wahren Kaffee-Experten krönen lassen.

Bleibt nur noch die Frage: Ist Koffein jetzt Freund oder Feind?

Mit einem Konsum von 2,9 Tassen Kaffee pro Tag, liegen wir Österreicher konstant im europäischen Spitzenfeld. Pro Kopf verbrauchen wir 7,8 Kilogramm unseres Lieblingsgetränks Kaffee pro Jahr. Dabei haben mittlerweile 42 Prozent der österreichischen Haushalte Kapselmaschinen. Ein Drittel setzt auf Vollautomaten. Wir legen aber auch immer mehr Wert auf Qualität – Frische und Aroma werden wichtiger. Doch ist Koffein jetzt Freund oder Feind? In geringen Dosen wirkt Koffein stimulierend und erhöht die Konzentration und Speicherfähigkeit unseres Gehirns. Koffein ist Inhaltsstoff vieler Medikamente, die bei Herzschwäche, Migräne, Asthma und Allergien eingesetzt werden. Wer unter einem zu hohen Blutdruck leidet, sollte allerdings sparsam mit dem Kaffeekonsum umgehen. Koffein stabilisiert außerdem die Konzentration des Botenstoffs Dopamin an bestimmen Nervenzellen des Gehirns, was dazu führt, dass gerade Kaffeetrinker seltener an Alzheimer oder Parkinson erkranken. Im Bereich der Wissenschaft, sind die Forscher über die einzelnen Wirkungszusammenhänge von Kaffee und den unterschiedlichen Krankheitsbildern in weiten Teilen noch unschlüssig. Koffein ist immer noch der am häufigsten erforschte Inhaltsstoff. Außerdem enthält Kaffee eine Reihe an B-Vitaminen, wie Vitamin B2, B5, B6 und Vitamin B3. Diese sind für die Verdauung, Hormonbildung oder auch Cholesterin Auf-und Abbau verantwortlich. Ob Kaffee nun gesund ist, hängt natürlich nach wie vor auch von der Menge ab. Wie bei allem gilt: In Maßen, nicht in Masse.

Alle Beiträge zu unserer „Woche des Kaffees“ finde Sie hier.

 


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