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Karriere, So einfach

Pläne machen für Anfänger

Von Florian Novak am 19. April 2016

Manche Menschen sind von Natur aus Planer. Jeder Tag ist strukturiert, das Monat schon durchgeplant und auch die Jahresplanung steht meist im Februar schon fest und ist in unzähligen Kalendern, To-Do-Listen und Notizzetteln festgehalten. Bei planerischen Menschen braucht jedes Ziel sofort eine Strategie und genau das macht sie erfolgreich.

database planAuch wenn jenen Menschen, die hinsichtlich Pläne machen etwas anders gestrickt sind, das Ganze etwas schwerer fällt, sollten sie es dennoch versuchen. Denn die richtige Planung hilft nicht nur am Anfang, sondern vor allem in den Momenten, in denen man nicht weiter weiß.

Für einen guten Plan braucht es eigentlich nur ein paar Schritte, die einem einen Weg zum Ziel vorzeigen. Dieser Weg kann sich natürlich unerwartet ändern, aber es ist dennoch gut etwas zu haben, wonach man sich richten kann.

Ziele setzen und definieren

Pläne sind vor allem wichtig, um auf Ziele hinzuarbeiten. Egal ob diese Ziele privat, beruflich, sportlich oder familiär sind. Es ist wichtig sie zu haben, denn ohne Ziele kommt man nicht vorwärts. Wichtig ist, dass man sich Ziele setzt, die realistisch und machbar sind. Oft wird uns eingeredet, Ziele sollten klein sein. Das ist nicht zwingend der Fall, denn je größer und wichtiger das Ziel, umso mehr motiviert es. Wenn man seine Ziele definiert hat, sollte man sich selbst dafür eine zeitliche Vorgabe machen. So hält man sich selbst davon ab, die Ziele immer weiter vor sich her zu schieben.

Große Ziele in kleine aufteilen

Wenn man seine „Überziele“ definiert hat, geht es an die richtige Planung. Um diese zu erleichtern und sich auch immer wieder zu motivieren, teilt man die großen Ziele nun in kleinere auf. Diese kleinen Ziele sollten höchstens ein Monat an Zeit beanspruchen und klar definiert sein. Wenn man also beispielsweise in einem Jahr einen Halbmarathon laufen will, setzt man sich kleine Kilometer- bzw. Zeitziele für jedes Monat. Hier ist es besonders wichtig, dass die Ziele realistisch zu erreichen sind, aber auch nicht zu leicht.

Die Schritte zum Ziel

Bisher ging es nur darum, was man erreichen will. Ab hier geht es um das „Wie ?“. An dieser Stelle überlegt man sich ganz konkrete Handlungen, die einen näher an das Ziel bringen. Sei es eine Sporteinheit, ein Meeting mit einem Mentor oder ein Fortbildungskurs. Man plant jeden Schritt bis zum Ziel, auch wenn man sich der Tatsache bewusst sein sollte, dass sich der Weg jederzeit ändern könnte. Trotzdem ist dieser Planungsschnitt besonders wichtig, denn hier wird das Ziel erst wirklich realistisch und greifbar.

Die Visualisierung

Jetzt, da man die wichtigsten Züge eines Planes hat, den man natürlich wenn nötig auch noch mehr vertiefen könnte, muss man ihn sich selbst so vor Augen führen, dass man ihn nie vergisst. Dafür ist es ideal, sich einen Terminplan für alle Monate die der Plan umfasst auszudrucken. Darauf vermerkt man dann alle kleinen Ziele und alle geplanten Schritte. So hat man immer eine Übersicht über die eigenen Fortschritte. Am besten hängt man sich zumindest die nächsten drei Monate an die Wand über dem Schreibtisch, egal ob zuhause oder im Büro. So behält man die Ziele und seinen Plan immer vor Augen und ist auf dem besten Weg seine Ziele zu erreichen.

Bild: flickr/ tec_estromberg


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