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So einfach

Das große Gähnen – Bekämpfen Sie die Frühjahrsmüdigkeit

Von Silke Winter am 6. April 2015

Der Frühling hat begonnen und die meisten von uns freuen sich natürlich darüber. Weg mit den schweren Winterklamotten, die Natur erwacht, es ist wieder Zeit für ausgedehnt Spaziergänge und Sport an der frischen Luft – wenn man nicht so müde wäre…

früh564498_20547649Das liegt daran, dass auch Menschen jahreszeitlichen Schwankungen in ihrem Hormon- und Energiehaushalt unterworfen sind. Wir halten zwar keinen Winterschlaf, aber die langen, schlafreichen Nächte und die Tendenz, uns im Winter weniger zu bewegen, verlangsamen viele Prozesse unseres Körpers. Der Frühling mit seinen hellen, längeren Tagen ermutigt uns zu Aktivität, doch wir sind noch auf den geruhsamen Winter eingestellt und müssen uns erst mal justieren. Auch das beruhigende Hormon Melatonin, das vor allem im der dunklen Jahreszeit ausgeschüttet wird, hat noch nicht ganz seine rege Aktivität eingestellt und muss erst durch vermehrte Ausschüttung von Serotonin ein wenig abgelöst werden. Serotonin ist hingegen das sogenannte „Glückshormon“, das eben für Glück, aber auch Appetit und den Sexualtrieb verantwortlich zeigt undvermehrt im Frühling ausgeschüttet wird.

Doch wie überbrückt man die Übergangsphase dieser beiden Hormone?
Wir haben ein paar Tipps für Sie:

Gesund essen: Mit guter, ausgewogener Ernährung gelingt das zum Beispiel: Vitalstoffreich und roh, bestens geeignet: Karotten, Spinat und Paprika sowie Äpfel, Beeren, Grapefruits, Bananen und Melonen.
Regelmäßig bewegen: Es ist nicht nur der Sport im Freien, der die Blutzirkulation und Stoffwechselprozesse antreibt. Das Tageslicht bringt’s! Bei 100.000 Lux sinkt der Melatoninspiegel, wir fühlen uns länger frisch und fit. Bei den ersten Sonnenstrahlen möglichst ohne Sonnenbrille nach draußen gehen, dadurch wird die Strahlung nicht absorbiert, der Serotonin-Pegel steigt schneller. Das Ergebnis: Man ist fitter, frischer und glücklicher!
Frischluft tanken: So oft wie möglich vor die Tür gehen. Frische Luft versorgt das Gehirn mit Sauerstoff, was die Müdigkeit vertreibt. Wer lange Tage im Büro verbringen muss, sollte sich regelmäßig ans Fenster stellen und tief ein- und ausatmen. Dabei den Atem so lange wie möglich anhalten und dann langsam entweichen lassen.
Wechselduschen: Die Mischung von heiß und kalt bringt den Organismus in Wallung. Am besten morgens kurz nach dem Aufstehen zum Schluss kalt abbrausen, und der Tag kann kommen.
Regelmäßig essen und viel trinken: Mehrere kleine Mahlzeiten sind besser als schwere Gelage. Klar, dass das weniger belastend ist und für den Körper leichter zu verdauen. Und jede Menge trinken – am besten Wasser oder ungesüßte Tees.
Hoch dosierte Vitamine, aber nur zweitweise: Wenn der Körper gar nicht in Wallung kommen will, können eventuell Vitaminpräparate helfen – zum Beispiel B-Vitamine, Vitamin C, Zink und Selen, am Besten aber nur als kurzfristige Kur.

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