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Geldanlage Immobilie: Wie es gelingt und was zu beachten ist

Von Florian Novak am 22. Januar 2015

Vienna_SkylineOb Stadtwohnung, Wochenendhäuschen am Land oder Reihenhaus für die Familie: Immobilien als Anlage werden immer beliebter. Um keine bösen Überraschungen zu erleben, gibt es jedoch einiges zu beachten.

Es gibt viele Gründe, in Immobilien zu investieren. Laut Verein für Konsumenteninformation wird dabei zwischen guten und problematischen Gründen unterschieden. Zu den guten Gründen zählt etwa die Altersvorsorge: Kauft man eine Immobilie für die eigenen Wohnzwecke, fallen im Alter geringere Kosten an, sofern der Kauf mit Beginn des Pensionsalters abgeschlossen ist und man keine Zins‐ und Tilgungsraten mehr entrichten muss. Außerdem kann die Immobilie als Kapitalanlage weitervermietet werden, sodass man sich neben der Pension über Mieterträge als zusätzliche Einkünfte freuen kann. Auch ein guter Grund für den Immobilienkauf ist, dass man den Wohnraum nicht nur mieten, sondern lieber in Eigentum investieren möchte.

Kapitalanlage Wohnung: Unterschiedliche Investitionsmöglichkeiten

Zu den „problematischen Gründen“ für den Kauf einer Immobilie zählen hingegen unter anderem pauschale Annahmen, wie Immobilien böten Sicherheit, da man schließlich in „solide Sachwerte“, also eine reale Immobilie, investiert. Das stimmt nämlich nur bedingt, da es unterschiedliche Investitionsmöglichkeiten gibt: Die klassische Variante ist, eine Immobilie zu kaufen und sich als Eigentümer ins Grundbuch eintragen zu lassen. Eine andere Variante ist die sogenannte Vorsorgewohnung: Hier kauft man eine Immobilie, die man nicht selbst nutzen möchte, sondern die Erträge über Mieteinnahmen bringen soll. Etwa 40 Prozent des Kaufpreises sollten aus Eigenmitteln eingebracht werden, der Rest kann beispielsweise über einen Kredit finanziert werden. Der Vorteil daran ist, dass die Raten steuerlich absetzbar sind und die Mieterträge Einnahmen bringen. Alle Varianten unterscheiden sich in Sicherheit und Rentabilität. Entscheidend ist hier, dass Chancen und Risiken bedacht werden sowie dass die Veranlagungsform dem Anlegertyp entspricht.

Kapitalanlage Wohnung – was zu beachten ist

Egal, für welche Investitionsmöglichkeit man sich entscheidet, Preis, Sanierung und Verwaltung, gilt es bei Immobilien immer zu beachten. Um den Preis einer Immobilie richtig einschätzen zu können, ist es wichtig, einem Berater nicht blind zu vertrauen, sondern sich selbst mit dem Markt zu beschäftigen und Preise zu vergleichen. Des Weiteren sollte man sich vor dem Kauf einer Wohnung unbedingt darüber informieren, wann die letzte Sanierung gemacht wurde und wann die nächste geplant ist. Ein neues Dach oder eine Umstellung auf ein neues Heizsystem – diese Kosten werden auf alle Eigentümer aufgeteilt und können böse Überraschungen bringen, wenn sie nicht in die Finanzierung eingeplant wurden. Möchte man eine Wohnung vermieten, ist auch der Verwaltungsaufwand nicht zu unterschätzen. Verlässliche Mieter suchen, Nebenkostenabrechnung erstellen – das alles braucht Wissen und Zeit. Ein weiterer Faktor, der zu beachten ist, ist der Standort der Immobilie. Vor allem in den letzten Jahren sind Wohnungen in den Hauptstädten gefragter denn je. Allen voran gilt Wien als einer der begehrtesten Wohnorte Österreichs. Bereits siebenmal als lebenswerteste Stadt weltweit ausgezeichnet, bietet Wien neben hervorragender Infrastruktur auch eine bewegte historische und kulturelle Vergangenheit. Aus diesem Grund ist besonders das Luxussegment gefragt; Anbieter wie Living de Luxe haben sich auf die Luxusimmobilien in Wien spezialisiert und bieten hochpreisige Liegenschaften und exklusive Ausstattung in bester Lage. Und wer schon selbst nicht im erworbenen Domizil leben möchte, hat besonders in der Wiener Innenstadt – etwa nahe dem Goldenen Quartier – kein Problem, dieses an zahlungskräftige Touristen, Kunstinteressierte, Businessleute etc. weiterzuvermieten.

Vorsicht, Falle: Betrüger und unseriöse Angebote

Da der Handel mit Immobilien boomt, gibt es zahlreiche Anbieter, und leider auch Betrüger. Als „Warnsignale“ vor einem unseriösen Immobilienberater gilt beispielsweise, wenn der Berater unaufgefordert anruft oder zum Gespräch nach Hause kommt. Misstrauisch sollte man außerdem werden, wenn die Finanzierung mit angeboten wird, die Besichtigung der Immobilie „nicht notwendig“ ist und der Kaufpreis einer Immobilie überteuert erscheint. Damit „das Angebot, das Sie nicht abschlagen können“ nicht zur Schuldenfalle wird, sollte man auf keinen Fall vorschnell eine Immobilie kaufen, sondern im Zweifelsfall einen Experten konsultieren

via: Verein für Konsumenteninformation, Immobilien in Wien, Living De Luxe, Nebenkosten Wohnungs-, Grundstückskauf, Immobilienbetrug, Watchlist Internet


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