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Auszeit

Giraffen als Frühstücksgäste

Von Florian Novak am 6. August 2014

Giraffen als FrühstücksgästeDas ist im Giraffe Manor nun wirklich nichts außergewöhnliches. Ganz im Gegenteil, die anmutigen Tiere haben es sich sogar zur Gewohnheit gemacht, jeden Morgen um neun Uhr beim kleinen und exklusiven Hotel vorbei zu kommen, den Kopf durchs Fenster zu strecken und sich mit sanftem Lächeln Leckerbissen von den Hotelgästen abzuholen.

Auf dem 60 Hektar großen Grundstück mit unberührtem Wald am Rande von Nairobi, etwa acht Kilometer vom Stadtzentrum der Hauptstadt Kenias entfernt, begegnen einem aber auch exotische Vögel, Wildschweine oder Antilopen. Die Safari vom Hotelzimmer aus sozusagen.

Giraffen als FrühstücksgästeGiraffen als Frühstücksgäste

1932 im Stil eines schottischen Jagdschlosses erbaut, mit Blick auf den majestätischen Kilimandscharo sowie das Ngong Gebirge, bietet das Giraffe Manor, beziehungsweise dessen großzügiges Umfeld, seit 1974 auch der beinahe ausgestorbenen Rothschild Giraffe ihr neues Zuhause: Das Besitzer-Paar Jock and Betty Melville gründeten zu deren Schutz den African Fund for Endangered Wildlife.

Giraffen als Frühstücksgäste

Die größten Tiere der Welt kennt man hier natürlich namentlich. Die 13jährige Lynne zum Beispiel ist die Anführerin der Herde und durchaus sehr bestimmt, was die Herausgabe von Leckereien betrifft. Arlene, die Kleinste der Truppe ist besonders menschenfreundlich und freut sich sogar über deren Umarmungen. So einen hingebungsvollen Empfang hat man sonst doch eher selten von Seiten des „Hotelpersonals”.

Giraffen als Frühstücksgäste


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