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Entspannung

Wie man mit Sorgen umgeht

Von Florian Novak am 31. Juli 2014

Machen Sie sich nicht so viele SorgenEs liegt in der Natur des Menschen sich Sorgen zu machen. Wir sorgen uns um unsere Mitmenschen, um unsere Umwelt und natürlich um unser eigenes Wohlergehen. Doch zu viele Sorgen zu haben kann nicht nur auf lange Sicht zu gesundheitlichen Problemen führen, sondern unser Leben auch generell zum Stillstand bringen. Fast jeder hat so eine Situation bereits erlebt: Alles wird einem zu viel und nichts geht mehr – System overload.

Selbstverständlich wissen wir was Psychologen und Ärztinnen in solchen Situationen empfehlen, doch setzen wir diese Empfehlungen auch wirklich um?

Der Blogger Henrik Edberg hat sich diesem Problem angenommen und einige Tipps zusammengestellt, die uns in Zeiten großer Belastung ein wenig erleichtern sollen.

  • Denken Sie daran, dass 80 bis 90 Prozent Ihrer Befürchtungen in Wahrheit gar nicht eintreten werden. Oft entwickeln wir Horrorszenarien, die sich aber nur in unserer Vorstellung abspielen und wenn eines dieser Szenarien wirklich eintreten sollte, dann meist nicht in dem befürchteten Ausmaß.
  • Lenken Sie sich ab: Angenommen Sie warten auf ein wichtiges Testergebnis oder einen ärztlichen Befund. Anstatt sich in dieser Zeit auszumalen was alles Schreckliches passieren könnte, lesen Sie lieber ein gutes Buch, treffen Sie sich mit Freunden oder schauen Sie sich einen spannenden Film an.
  • Konzentrieren Sie sich auf die Lösung und nicht auf das Problem. Große Sorgen fangen oft klein an. Lassen Sie also gar nicht erst zu, dass Ihnen Ihre Sorgen über den Kopf wachsen, sondern steuern Sie gegen. Arbeiten Sie an einer Lösung und fokussieren Sie diese immer wenn Sie das Gefühl haben, dass die Sorgen überhand gewinnen.
  • Suchen Sie nach dem Ursprung Ihrer Sorgen. Ist es wirklich Ihre Beziehung über die Sie sich Sorgen machen oder steckt vielleicht etwas anderes dahinter? Nehmen Sie sich Zeit und überdenken Sie Ihre Probleme.
  • Geteiltes Leid ist halbes Leid: Sprechen Sie mit einer Freundin oder einem Freund über Ihre Probleme um diese in einem neuen Licht zu sehen. Vertrauen Sie auch darauf, dass diese Person Sie bei Bedarf wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholt.
  • Leben Sie im hier und jetzt: Es ist sehr leicht sich in der Vergangenheit zu verlieren und unangenehme Situationen wieder und wieder zu durchleben. Schließen Sie also mit der Vergangenheit ab und lernen Sie aus ihr.

Und wenn all das nichts helfen sollte, dann denken Sie doch ab und zu an das „Dschungelbuch“ von Disney und die Leichtigkeit von Balu dem Bären: Probieren Sie’s mit Gemütlichkeit und jagen Sie den Alltag und die Sorgen einfach fort.

via: positivityblog.com; Bild: flickr.com/matrianklw


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