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Genuss

Falkensteiner folgt Vegan-Trend

Von Florian Novak am 24. Juli 2014

Lange Zeit waren Veganer als dogmatische Weltverbesserer und alternative Spinner abgestempelt. Heute ist der Verzicht auf sämtliche Tierprodukte zum Megatrend aufgestiegen und längst in der gesellschaftlichen Mitte angekommen.

vegcrumpet--rhubarb-marmaladeEs besteht kein Zweifel, dass sich die Geister scheiden, wenn es um die vegane Lebensweise geht. Ursprünglich entstand diese Bewegung im Jahr 1944 aus einer Abspaltung der britischen Vegetarian Society unter der Führung des Lehrersohnes Donald Watson. Bis heute sind deren Anhänger Idealisten mit ein wenig Hang zum Radikalen. Denn wer es wirklich ernst meint, der muss radikal sein: Kein Fisch, kein Fleisch, kein Leder – und sonst auch nichts, das in irgendeiner Weise tierischer Herkunft sein könnte. Veganer lehnen es ab, tierische Produkte zu konsumieren und verzichten dabei auch auf Kleidung aus Leder und Schurwolle. Diese Ideologie ungehindert Leben zu können ist manchmal alles andere als einfach. Sobald man nämlich nicht mehr selber für die Zutaten in seinem Essen verantwortlich ist, läuft man Gefahr, von seinen guten Vorsätzen und den persönlichen Idealen gezwungenermaßen abweichen zu müssen. Immer mehr Restaurants und Hotels springen nun auf den veganen Zug auf und unterstützen ihre Gäste bei ihrer Lebens- und Ernährungsform.

veg4631_b_falkensteiner_8023Das jüngste prominente Beispiel, das den Start einer veganen Küchenlinie verlautbarte, ist das Falkensteiner Balance Resort Stegersbach, an und für sich eher für Wellness im Burgenland bekannt. Neben den zwei Menüvariationen „Balance Symphonie“ und „Balance Fusion“, die einerseits auf eine regionale und andererseits auf eine internationale Küche setzen, gibt es nun auch ein ausschließlich tierloses Kulinarikangebot. Mit dem Angebot folgt Falkensteiner einem international immer stärker aufkommenden Trend. Auf tierische Produkte zu verzichten ist schon lange nicht mehr bloß eine Frage der Lebenseinstellung. Auch aus ernährungswissenschaftlicher Sicht ist es sinnvoll, den Verzehr von Ferkel, Rind und Huhn einzuschränken oder gar aufzugeben. Zudem kann aufgrund des hohen pflanzlichen Anteils im Essen und der engen Zusammenarbeit mit Lieferanten und Bauern aus der Region ein stetig hohes Maß an Frische gewährleistet werden.

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