Entspannende Massagen als Alternative zu Schmerzmitteln
Die wohltuende und entspannende Wirkung von Massagen ist ja schon seit langer Zeit bekannt. Kaum ein Wellnessprogramm kommt ohne sie aus und das sicherlich nicht ohne Grund. Ob Massagen allerdings auch einen medizinisch nachweisbaren Nutzen haben, damit haben sich jetzt Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der McMaster University im kanadischen Hamilton auseinandergesetzt und ihre Ergebnisse im Fachmagazin “Science Translational Medicine” publiziert.
Für die Studie ließen sie elf junge Männer auf einem Fahrradergometer ein anstrengendes Training absolvieren. Danach bekamen die Probanden zehn Minuten lang je ein Bein massiert, das andere allerdings nicht. Die Forschenden verglichen anschließend Zellproben, die sie aus den massierten und nicht massierten Oberschenkelmuskeln der Probanden entnahmen - einmal direkt nach dem Training und der nachfolgenden Massage und das zweite Mal wenige Stunden später.
Dabei zeigte sich, dass die Massage Gene in den Muskelzellen aktiviert, die den Körper dazu bringen, die Produktion zweier entzündungsfördender Botenstoffe zu verringern. Zusätzlich bilden sich in den strapazierten Muskeln nach der Massage mehr Mitochondrien, welche wiederum die Heilung verletzter Muskelfasern fördern. Massagen zeigen hier also ganz klar einen medizinischen Nutzen, der nicht nur für Sportler und Sportlerinnen von Bedeutung ist, sondern von dem selbst Menschen mit chronischen Entzündungen profitieren können.
Eine Massage löst also in schmerzenden Muskeln eine ähnliche biologische Wirkung aus, wie viele herkömmliche Schmerzmittel, in dem sie die Ausschüttung von entzündungsfördernden Substanzen in den Muskelzellen hemmt. Eine richtig angewendete Massage könnte demnach unter bestimmten Bedingungen sogar eine erfreuliche Alternative zu Medikamenten sein. Ganz zu schweigen natürlich vom entspannenden Bonus-Nutzen.
via Wellnes-blog.de, Bild: sxc.hu/dcarson924










Natürlich haben wir alle schon das eine oder andere Mal gehört, dass ein Sitzball für eine bessere Körperhaltung beim Schreibtisch und damit zu geringeren Rückenproblemen beitragen könne. Aber seien wir ehrlich: Recht elegant und schick sieht so ein quietschbunter Gummiball in keinem Büro aus. Und zudem strahlt er meist eher Kindlichkeit und Verspieltheit denn Professionalität und Kompetenz aus. Abhilfe schafft hier der doch um einiges hübschere Hocker 