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10 Tipps für die Entspannung auf die Schnelle

Von Nina Bayer am 11. September 2018

Es gibt Momente, da kommen wir nicht zur Ruhe. Wir haben die Chance, diese Nervosität spielend in ein besseres Gefühl umzuwandeln – selbst, wenn wir das im Augenblick nicht glauben können…

SOFORT

ATMEN

Wenn wir extrem angespannt sind, atmen wir oft hektisch und kurz. Die beste Erste-Hilfe-Entspannung ist also, den Atmen wieder fließen zu lassen. Nehmt euch kurz Zeit, legt am besten eine Hand auf euren Bauch und atmet tief ein. Haltet dann aber die Luft nicht an, sondern lasst die Bewegung frei schwingen. 

LÄCHELN

Lachen ist der natürliche Feind vom Stress. Also lächelt, selbst wenn es in eurem Leben gerade regnet. Es reduziert nachgewiesenermaßen die Produktion von Stresshormonen und stärkt nebenbei sogar das Immunsystem. Und wer sagt denn, dass sich fremde Menschen auf der Straße nicht über ein Lächeln von einer Unbekannten freuen.

GESICHT AUSSTREICHEN

Diese Übung bringt schnelle Energie. Reibt eure Hände fest gegeneinander bis sie warm werden. Legt sie dann auf eure geschlossenen Augen und genießt die Kraft. Danach könnt ihr euren Kopf massieren, als würdet ihr eure Haare schamponieren. Am Schluss streicht ihr das Gesicht von der Mitte bis zum Rand aus und zieht an euren Ohrläppchen (schräg nach vorn). Spürt ihr schon die Entspannung?

DÜFTE

Der Geruchssinn geht direkt ins Gehirn und dockt dort an Gefühlen an. Lavendel ist Entspannungsduft Nummer eins und wirkt stressmindernd, aber auch die Aromen Vanille, Jasmin, Rosen, Zimt, Zeder und Sandelholz beruhigen. Wir können beispielsweise an frischen Blumen schnuppern oder ein ätherisches Öl mit einem Diffuser im Raum verteilen.

AM ABEND
…

BINAURALE BEATS

Gebt einmal bei YouTube „binaurale Beats“ ein und lasst euch auf diese ungewöhnlichen Töne ein, ihr müsst dafür allerdings einen Kopfhörer aufsetzen. Der Trick bei diesen Sounds ist, dass beiden Ohren ein Schall mit leicht unterschiedlicher Frequenz zugeführt wird. Das Ergebnis ist tiefe Entspannung. Menschen, die schon lange schlecht schlafen, können sich plötzlich nachts wieder erholen. Und keine Angst: Die Beats sind ungefährlich und haben keine Nebenwirkungen. Aber Achtung: Menschen mit Epilepsie, Herzrhythmusstörungen oder die bereits einen Schlaganfall hatten, sollten die Sounds auf keinen Fall hören. Bitte fragt im Zweifel euren Arzt, wenn ihr unsicher seid. Schaltet zudem die Beats nicht beim Autofahren ein, sondern nur, wenn ihr entspannt zu Hause seid.

SINGEN

Warum singen wir für kleine Babys? Weil es einer der besten Wege ist, um sie zu beruhigen. Und dieser Vorteil hört niemals auf. Wer selbst singt, ist im Hier und Jetzt präsent und kann sich nicht gleichzeitig Sorgen ums Gestern oder Morgen machen. 

HAUSTIER STREICHELN

Egal, ob Hund, Katze oder Kaninchen. Ein Haustier zu streicheln, baut Stress ab, das bestätigen Wissenschaftler. Und die Freude ist sogar beidseitig, auch beim Tier wird das Kuschelhormon Oxytocin ausgeschüttet.

AB IN DIE NATUR

Am Abend braucht der Geist Ruhe von Bildschirmen und Beschallung. Also schaltet gern öfter Smartphone, TV und Computer aus und genießt die Natur.

AM NÄCHSTEN MORGEN
…

GROSS MACHEN

Meistens schluffen wir mit hängenden Schultern morgens aus dem Bett. Deshalb sollten wir uns morgens schon groß machen und die Hände einmal kurz hochreißen: Hallo Tag, ich bin da!

SPAZIERGANG UND SPORT 

Früh morgens zuerst achtsam eine Runde im Park marschieren, die eigene Atmung, Bäume und was ist beobachten. Ohne Bewertung. Nach der Achtsamkeitsübung eine Runde durch den Park joggen, schwimmen gehen oder Rad fahren. Ausdauersport wirkt entspannend. Und wer gerade eine Krise durchlebt, sollte erst recht auf schweißtreibende Bewegung setzen. Studien haben gezeigt, dass Sport so gut wie ein mittelstarkes Antidepressivum wirkt.

Based on material from Happinez.de

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