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Entspannung

Gedanken einfach wegstricken

Von Florian Novak am 5. Februar 2016

Im stressigen Alltag ist es fast unmöglich unsere Gedanken auszuschalten. Wir sind entweder mit Dingen beschäftigt, die uns so viel Konzentration abverlangen, dass wir pausenlos denken müssen. Oder wir führen so monotone Handlungen aus, dass wir über Gott und die Welt nachdenken und erstrecht nicht zur Ruhe kommen.

strickenDazwischen liegt aber ein Mittelweg, den wir viel öfter einschlagen und in einen stressigen Alltag integrieren sollten: Handwerkliche Tätigkeiten, wie beispielsweise Stricken, erfordern das ideale Maß an Konzentration. Die Gedanken sind nicht frei genug, um über Sorgen und Probleme nachzudenken, weil man sich auf die Strickmuster konzentrieren muss. Gleichzeitig ist das Gehirn aber auch nicht überanstrengt, es steht nicht unter einem ähnlichen Stress und Druck wie bei der Arbeit.

Um runter zu kommen und dem Kopf eine Pause zu gönnen ist Stricken also perfekt. Es gibt aber noch unzählige ähnlich wirksame Beschäftigungen, für jene Menschen, die im Bezug auf Nadel und Garn eher unbegabt sind. Egal ob Gartenarbeit, Zeichnen oder Malen, Holz schnitzen, Backen oder Töpfern.

Auch wenn man keinerlei handwerkliches Geschick hat und nichts davon wirklich „kann“, lohnt es sich dennoch, damit anzufangen. Ob auf Youtube, Pinterest, Wiki-How oder in klassischen Zeitschriften. Es gibt für alles Do It Yourself Anleitungen und Tutorials. Man sollte nie vor etwas zurückschrecken, weil man es noch nicht kann, denn neue Hobbies findet man meist da, wo man sie nie erwartet hätte.

So oder so, einen Ausgleich zu alltäglichen und allgegenwärtigen Gedanken zu bekommen ist wichtig. In unserer heutigen Gesellschaft ist die Gefahr sich zu überarbeiten und bis ins Burn-Out zu stressen ungemein hoch. Deshalb sollte man jede Gelegenheit nutzen, den eigenen Geist von unnötigem Balast zu befreien, wenn auch nur kurzzeitig. Also greifen Sie zu Nadel und Garn und Stricken Sie Ihre Gedanken ganz einfach weg, vielleicht kommt dabei sogar noch ein schönes Ergebnis raus.

Bild: flickr/ Gina de Villiers


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