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Entspannung

Drei kleine “gute Laune-Booster”

Von Kristin Natalie Urbanek am 13. Januar 2016

4941767047_359aa5e0eb_zDie Verbindung zwischen Kopf und Körper ist von der Neuropsychologie, Psychologie und der Allgemeinmedizin gut dokumentiert. Unser emotionaler Zustand (Stress, Angst oder beispielsweise auch Trauer) kann eine negative Auswirkung auf unsere Gesundheit haben. Die guten Nachrichten sind, dass wir unseren Verstand dazu nutzen können unserem Körper zu helfen sich besser zu fühlen. Und umgekehrt funktioniert das genauso. Wenn wir emotionalen Stress haben, dann können wir unseren Körper dazu benutzen, uns schnell besser zu fühlen.

Lächeln Sie, erst recht, wenn Ihnen nicht danach ist 

“Wir werden nie den ganzen Nutzen wissen, den ein einfaches Lächeln tun kann.” – Mutter Teresa

Manchmal fällt es schwer zu lächeln, wenn uns eigentlich nach Weinen zumute ist. Es gibt aber einen guten Grund es doch zu tun. Eine Studie von Tara Kraft und Sarah Pressman an der Universität von Kansas hat demonstriert, dass Lächeln unseren Stress in den unterschiedlichsten Situationen mildern kann. Demnach kann lächeln – selbst, wenn Sie sich nicht glücklich fühlen – den Herzschlag verlangsamen und den derzeitigen Stresslevel senken. Denn ein simples Lächeln sendet Signale an den Körper, dass alles in Ordnung ist und wir uns keine Sorgen machen müssen. Das nächste Mal, wenn Sie sich unglücklich fühlen, versuchen Sie also einfach zu lächeln. Und wer weiß, vielleicht steckt gerade Ihr Lächeln jemanden mit guter Laune an. Denn wie Mutter Teresa schon sagte: Wir werden nie den ganzen Nuten wissen, den ein einfachen Lächeln tun kann.

Beruhigen Sie Ihren Körper, um Ihren Geist zu beruhigen

Wenn wir gestresst, ängstlich oder traurig sind, senden wir Nachrichten an unseren Körper, dass wir in Gefahr sind. Unser Körper reagiert darauf instinktiv und versetzt sich selbst in Alarmbereitschaft. Die Muskeln werden angespannt, das Herz schlägt schneller, die Körpertemperatur steigt und vieles mehr. Das ist sehr wichtig, um in einer tatsächlich gefährlichen Situation schnell fliehen zu können. Wenn das aber nicht der Fall ist, dann sorgen wir damit nur für zusätzlichen (körperlichen) Stress. Wir können unserem Gehirn aber Entwarnung geben, indem wir unseren Körper beruhigen. Dazu reichen schon kleine Veränderungen, wie eine veränderte Mimik oder die Hand auf unser Herz zu legen. Der körperliche Stress nimmt dadurch ab und wir entspannen uns, was dazu führt, dass auch unser emotionaler Stress erträglicher wird.

Sitzen oder Stehen Sie aufrecht und nutzen Sie Ihren Platz 

Unsere Haltung zu verbessern, kann auch unsere Laune verbessern. Nachforschungen bei Amy Cuddy und Dana Carney an der Harvard University haben gezeigt, dass das Halten von “power postures” für 120 Sekunden eine 20-prozentige Erhöhung des Testosteron-Spiegels bewirken, und den Cortisol-Spiegel um 25 Prozent senken (verringert den Stress) kann. Um das zu erreichen, stellen Sie sich aufrecht hin, nehmen Sie sich Ihren Platz, platzieren Sie Ihre Hände auf Ihren Hüften und genießen Sie die Stärke, die Sie jetzt versprühen. Halten Sie diese Pose für mindestens zwei Minuten. Wenn Sie mehr über die “power poses” erfahren wollen, können Sie sich hier Cuddy’s TED Talk Body Language Shapes Who You Are” ansehen.

Bild: flickr.com/Neal Fowler

 


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