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Masturbation: die gesundheitlichen Vorteile

Von Kristin Natalie Urbanek am 27. Mai 2015

8457691617_fde0a81c85_zWir geben zu, das ist wohl ein etwas pikantes Thema aber nichtsdestotrotz ein Thema, über das man reden kann und auch sollte. Dass die Menschen ohnehin darüber reden möchten, ist eindeutig. Suchen Sie im Internet nach dem Wort “Masturbation”, finden Sie hundert oder tausende Synonyme, die man dafür benutzen kann. Das zeigt, dass es genügend Menschen gibt, die über das Thema reden möchte, es jedoch lieber diskret machen möchten. Aber warum? Weil es schwer ist, das Thema beim Namen zu nennen und es den Menschen nicht selten peinlich ist. Es ist nach wie vor für viele ein Tabuthema.

Dieses Tabu wollen wir brechen und deswegen haben wir uns heute die gesundheitlichen Vorteile der Masturbation angeschaut.

Masturbation ist normal und kein Tabuthema

Aber bevor wir das machen, möchten wir das Thema ein wenig normalisieren. Masturbation oder seine Genitalien selbst zu berühren, um sexuelle Lust zu genießen, ist etwas vollkommen gesundes und normales. Eine Studie offenbart, dass 94% der Männer und 85% der Frauen zugeben, dass sie regelmäßig masturbieren.
Verblüffend, dass trotz dieser Zahlen immer noch zahlreiche Mythen und Gerüchte herumschwirren. Teilweise so lächerlich, dass es ein Wunder ist, dass überhaupt jemand daran glaubt. Absurdes wie Masturbation würde Blindheit oder Geisteskrankheit hervorrufen oder die Geschlechtsorgane fallen ab, wenn man sich selbst berührt, ist nicht nur falsch, sondern lächerlich.

Tatsächlich hat Masturbation für Sie selbst signifikante gesundheitliche Vorteile:

Für Frauen kann die Selbstbefriedigung Infektionen des Gebärmutterhalses sowie Infektionen der Harnwege durch die Öffnung des Gebärmutterhalses, die als Teil des Erregungsprozesses auftritt, verhindern. Dieser Prozess streckt den Muttermund und damit den Zervixschleim. Dies ermöglicht Flüssigkeitskreislauf, sodass zervikale Flüssigkeiten, voll von Bakterien, ausgespült werden. Masturbation kann das Risiko für Typ-2-Diabetes senken, Schlaflosigkeit verhindern und Spannungen lösen. Außerdem wird der Beckenboden durch die Kontraktionen, die beim Orgasmus passieren, gestärkt.

Für Männer kann die Masturbation das Risiko von Prostatakrebs senken. Vermutlich, weil die Prostata die Chance bekommt, krebserregende Bakterien auszuspülen. Sie verbessert auch die Immunfunktion durch Erhöhung des Cortisolspiegels, die in kleinen Dosen die Immunfunktion regulieren kann. Auch Depressionen werden reduziert, da die Anzahl der Endorphine gesteigert wird.

Abgesehen davon führt Masturbation in den meisten Fällen zu einem Orgasmus, was beim Sex mit einem Partner nicht unbedingt immer passiert. Und ein Orgasmus im Allgemeinen hat zahlreiche Vorteile für Sie, wie Stressabbau, reduzierter Blutdruck, erhöhtes Selbstwertgefühl und Reduzierung von Schmerzen.

Von der Sicht der sexuellen Gesundheit ist Masturbation eine der sichersten Möglichkeiten Lust zu erfahren. Es gibt keine Gefahr einer Schwangerschaft oder sexuell übertragbaren Krankheit. Ebenso brauchen Sie keine Angst zu haben Ihren Partner zu enttäuschen. Es gibt keinen emotionalen Ballast.

Masturbation oder Selbstbefriedigung ist etwas vollkommen normales und sollte auch so behandelt werden. Es ist kein Problem offen und ohne Umschweifungen darüber zu reden. Umso öfter Sie dies tun, umso leichter wird es.

In diesem Sinne: genießen Sie Ihre Freiheit und tun Sie, was ihnen gut tut.

Gefunden über: independent.co.uk Bilder: WillVision

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