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Auszeit

Das Ferne ganz nah: Eine Nacht im Iglu

Von Florian Novak am 12. November 2014

Eine Nacht im (nicht) ewigen Schnee und Eis, in einem Schlafsack verkrochen, ein Lagerfeuer unterm Sternenhimmel oder ein Glas Champagner in einem architektonisch erfrischenden Separée: Für exotische Erlebnisse muss man nicht unbedingt um den halben Erdball reisen, denn manchmal finden sich auch Geheimtipps, die gar nicht weit weg sind. In diesem Fall geht es in die Tiroler Bergwelt, genauer gesagt in die  White Lounge in den Zillertaler Alpen, denn dort wird mehr geboten als Aprés-Ski und Glühwein.

Das Ferne ganz nah: Eine Nacht im Iglu

Direkt im Ort Mayrhofen befindet sich die Ahornbahn, die größte Pendelbahn Österreichs, mit der man auf 2000 Höhenmeter gebracht wird. Unweit der Bergstation befindet sich die sogenannte White Lounge: Die Außenbar mit Liegestühlen ist untertags ein beliebtes Plätzchen zum Relaxen und Erholen. Abends, wenn die Wintersportler und Wintersportlerinnen wieder im Tal sind, wird daraus ein Igluhotel. Nach dem stärkenden Abendessen wandern die Gäste mit Fackeln zu einem lauschigen Lagerfeuer, wo sie sich von den Sternen bezaubern lassen oder vielleicht doch lieber den Eisstock schwingen können.

Der Eingang der Eisbar mit einer überlebensgroßen Buddha-Statue.Das Ferne ganz nah: Eine Nacht im Iglu

Nach einem erlebnisreichen Tag kann man diesen noch an der Bar oder bei einer Flasche Champagner im Iglu ausklingen lassen und romantische Stunden zu zweit verbringen. Die Eisbar ist nämlich nicht nur wegen der Temperatur etwas Besonderes, sondern darüber hinaus wegen der kunstvollen Schnitzereien und Skulpturen, die es verdienen, bewundert zu werden.

Das Ferne ganz nah: Eine Nacht im Iglu

Zwei Separees in Eis gehauen, die aussehen wie gotische Spitzbogenfenster.

Reinschauen auf: www.white-lounge.at

Bilder: white-lounge.at


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