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Musik

IQ nach Musikgeschmack

Von Florian Novak am 28. Oktober 2014

Sag mir, was du hörst, und ich sage dir, wie schlau du bist?

Die Beweggründe für seine Studie erklärt der Softwareprogrammierer Virgil Griffith wie folgt: „Ich habe mir einige Künstler angehört, bei denen ich mir danach dachte: Wow … so einen Unsinn zu lieben sagt einiges über die Intelligenz eines Menschen aus.“

Daraufhin stellte er sich eine nicht uninteressante Frage. „Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem IQ eines Menschen und seiner Intelligenz? Kann ein bestimmtes Genre zum Absterben von bestehenden Gehirnzellen führen oder hat Musik darauf gar keinen Einfluss?“

Der App- und Softwareprogrammierer hat auf seiner – überaus passend benannten – Internetseite Musicthatmakesyoudumb die Lieblingskünstler von College-Studenten mit ihren Schulabschlussergebnissen verglichen. Dazu nutze er den durchschnittlichen SAT-Score (SAT ist ein standardisierter Test für Anwärter an US-Universitäten) bestimmter Unis und stellte diesen in Relation zu den zehn Musikern, die von Studenten dieser Uni die meisten Facebook-Likes bekommen.Die Ergebnisse zeigen, dass ich am unteren Ende der Grafik Lil Wayne und Beyoncé die Hand schütteln dürfen, während die intelligenteren Studenten bevorzugt Radiohead, Beethoven oder U2 hören.

Die Schlussfolgerung könnte demnach lauten, dass intelligente Menschen tiefsinnige und ernste Musik bevorzugen, während weniger intelligente Menschen hingegen lieber zu „leichter Musik“ tanzen.

Aber ebenso, wie Schulnoten nichts über die Intelligenz eines Menschen aussagen, so wenige Rückschlüsse lässt der Musikgeschmack auf den IQ zu. Diese Studienergebnisse genießen wir also lieber mit einer Portion Humor.

MusicthatmakesyoudumbHuge[1]

 

Virgil Griffiths gesamte Studie finden Sie hier.

Gefunden über: rollingstone.de/ und Musicthatmakesyoudumb; Bilder: Musicthatmakesyoudumb


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