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Auszeit

Die unterirdische Wasserwelt von Mexiko

Von Florian Novak am 28. Juli 2014

Über tausende Male geht es in Mexiko abrupt bergab und die Erde gibt den Blick frei auf mit Süßwasser gefüllten Höhlen und bisweilen kilometerlange unterirdische Wasserläufe. Die sogenannten Cenoten, sind Kalksteinlöcher, die durch den Einsturz von – durch Wasser über Jahrhunderte hinweg geformten – Gesteinsaushöhlungen entstanden sind.

Cenote in Mexiko

Die Maya sahen darin einst Eingänge zur Unterwelt und nutzten sie als religiöse Opferstätten. So auch bei einem der bekanntesten dieser Wasserhöhlen, der „Cenote de los Sacrificios“ von Chichén Itzá, eine der bedeutendsten Maya-Ruinenstätten auf der Halbinsel Yucatán.

Cenote in Mexiko

Chac, dem Gott des Regens und des Donners gewidmet, war dieser heilige Brunnen essenziell für die damalige Hochkultur und die gesamte Siedlung nach ihm benannt: Chichén Itzá bedeutet „Mund des Brunnens der Itzas“.

Cenote in MexikoCenote in Mexiko

Heute werden hier natürlich keine Menschenopfer mehr dargebracht, sondern nur mehr Touristen und Touristinnen die beeindruckende 65 Meter breite Erdöffnung hinab in die kühle Unterwelt geschleust, die einen Blick auf bemerkenswerte Karstformationen sowie glasklares Wasser frei gibt.

Cenote in MexikoCenote in MexikoCenote in MexikoCenote in Mexiko

Bilder: Flickr/ ljhar6, vokeron7, Razi Marysol Machay, tslane888, sarah cordingley, ramonbaile, Graeme Churchard, Ryan; via: What The Cool


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