Voriger Nächster Channel wählen
Now playing:

So einfach

Hilfestellungen zum Umgang mit schwierigen Situationen

Von Florian Novak am 30. Juni 2014

Manche Mitmenschen, die besonders viel Aufmerksamkeit suchen, können bisweilen ganz schön herausfordern, vor allem dann, wenn man selbst gerade im Stress ist. Wie rettet man sich aus solch einer unangenehmen Situation?

Hilfestellungen zum Umgang mit schwierigen Situationen

  1. Langsame Menschen im Supermarkt: Man steht an der Theke, hast es gerade eilig und möchte eigentlich nur noch kurz etwas bestellen, doch die Person vor einem kann sich nicht entscheiden, welche Käsesorte sie wählen sollte. Sprechen Sie sie höflich an und erklären Sie ihr, dass Sie dringend weitermüssen und fragen Sie sie, ob es ein Problem wäre, wenn Sie vor ihr dran kommen. Oft suchen Menschen, die besonders lange anstehen, nur nach Kontakt. Verwicklen Sie sie während dem Bestellen in ein Gespräch und sagen Sie ihr abschließend, dass es Sie gefreut hat, sich mit ihr unterhalten zu können.
  2. Streit um die Armlehne: Ob im Zug oder im Flugzeug, immer wieder kommt es zu der Situation, dass ein unbewusster Streit um die Armlehne entsteht. Der Ellbogen wandert Zentimeter für Zentimeter in Ihre Richtung. Ein stiller Kampf, den nur einer oder eine gewinnen kann. Am besten lässt sich dieser Kampf gewinnen, indem Sie Ihr Gegenüber freundlich ansprechen und fragen, ob Sie sich die Lehne teilen wollen, was doch etwas ungemütlich ist, oder ob Sie sich abwechseln wollen. Vermutlich wird Ihr Nachbar oder Ihre Nachbarin sie Ihnen daraufhin ganz von selbst überlassen.
  3. Könntest Du mir vielleicht etwas mitnehmen? Ob ein Kaffee, ein Sandwich oder Zigaretten – manch Kollege oder Kollegin kann einem ganz schön den Nerv rauben, wenn er oder sie täglich eine Bitte hat, bei der man selbst allerdings nie etwas zurückbekommt. Mit „Nein“ möchte man so eine Frage aber auch nicht beantworten, darauf hinweisen, dass man eigentlich noch €2,50 für das Croissant von gestern bekommt, möchte man schon gar nicht. Wie löst man dieses Problem? Ganz einfach: Höflich abwimmeln. Sagen Sie, dass Sie leider keine Zeit haben oder es gerade nicht passt, Sie es versuchen werden, das Gewünschte mitzunehmen, Sie aber nichts versprechen können oder dass Sie im Stress sind und ob es möglich wäre, dass er oder sie es selbst schnell holt. Wenn das auch nicht funktioniert, probieren Sie es doch mal umgekehrt und bitten Sie den Kollegen oder die Kollegin, Ihnen etwas mitzubringen. So bemerkt der Kollege oder die Kollegin vielleicht, dass es unangenehm sein kann, ständig jemanden um etwas zu bitten.
  4. Personen, welche ihren Müll einfach hinter sich fallen lassen: Jemanden darauf anzusprechen, kann unangenehm sein oder in einem Streit enden, was niemand möchte. Lässt beispielsweise vor Ihnen jemand sein Schokoladenpapier fallen, so heben Sie es auf und tippen die Person vor Ihnen an, entschuldigen Sie sich und sagen, dass er oder sie da etwas verloren hat und geben Sie der Person das Papier zurück, so als wäre darauf eine wichtige Notiz vermerkt.
  5. Gäste, die einfach nicht nach Hause möchten: Sie sind total erledigt und möchten nur noch ins Bett. Die Gäste sind aber bestens unterhalten und denken nicht daran, sich langsam auf den Weg nach Hause zu machen. Sagen Sie ihnen, dass es Sie freut, dass sie alle so gut gelaunt sind, Sie aber müde sind und deswegen jetzt ins Bett fallen werden. Vermutlich werden Ihre Gäste daraufhin nicht allein in Deiner Wohnung weitersitzen bleiben wollen. Man kann ihnen auch eine Bar vorschlagen, die in der Nähe ist und in die sie weiterziehen können.
  6. Zwei-Platz-Besetzer: Wenn der Zug oder der Bus auch noch so voll ist – manche beharren darauf, dass die Tasche einen eigenen Platz benötigt, während andere Fahrgäste stehen müssen. Dahinter steckt das Bedürfnis nach Abstand. Nehmen Sie der Person die Angst und bitten sie freundlich um den Sitzplatz.

via: Joy, Ausgabe: Februar 2013; Bild: stock.xchng/intuitives


Nach oben