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Genuss

Fünf heisse Tipps zum umweltbewussten Grillen

Von Florian Novak am 19. Mai 2014

Appetit bekommen?

Nichts ist schöner, als Freundinnen und Freunde, Familie sowie sich selbst während der heißen Jahreszeit mit etwas Gegrilltem zu verwöhnen. Deshalb verwandeln sich während des Sommers selbst die unscheinbarsten Gärten und Hinterhöfe in gern frequentierte Grilloasen.

Leider wachsen mit dem Appetit auf Grillfleisch und Co oft auch die durch die Zubereitung fabrizierten Müllberge. Im Folgenden zeigen wir Dir, wie Du diese ganz einfach vermeiden und gleichzeitig für eine gelungene Grillparty sorgen kannst.

 

  1. Der Grill: Einweg- und Wegwerfgriller haben zwar ihre Vorteile, allerdings eignet sich – wenn Du nicht gerade unterwegs bist – ein einfacher, stabiler Grill aus Metall besser, da dieser öfter einsetzbar ist und Ihr Grillvergnügen erheblich erhöhen wird.
  2. Kohle ist nicht gleich Kohle: Wenn Du normale Holzkohle bevorzugst, achte darauf, dass sie DIN- oder FSC-zertifiziert ist. Diese Kohle wird in einem umweltfreundlichen Verfahren aus heimischem Rest- und Abfallholz hergestellt. Holzkohle ohne diese Kennzeichnung kommt hingegen oft aus fernen Ländern oder gar den Tropen.
  3. Feuermachen: Solltest Du keine Grillanzünder oder Brandbeschleuniger verwenden wollen, dann verwende einfach einige leicht brennbare Materialien, wie zum Beispiel Watte, Baumwolle, Papier sowie kleine Holzstücke und Äste. Damit braucht das Feuer zwar etwa fünfzehn Minuten länger als mit Beschleuniger, ist aber weitaus umweltverträglicher. Die übrig gebliebenen Kohlen brennen beim nächsten Grillfest übrigens dann sehr viel schneller, also spricht nichts dagegen, diese wieder zu verwenden.
  4. Appetit bekommen?Was landet auf dem Grill? Hier empfiehlt es sich, regionale Produkte zu bevorzugen und auf die Bio-Zertifizierung zu achten. Diese sind zwar oft teurer als die Hausmarke vom Diskontladen um die Ecke, aber ihre Produktion, die kurzen Wege zwischen Hersteller und Verkäufer sowie der Verzicht auf Massentierhaltung, Antibiotika und Hormone schonen die Umwelt und darüberhinaus Dich und Deine Gäste.
    Es muss auch nicht immer Fleisch sein. Gemüse, Tofu, Grillkäse und Brot eigenen sich genauso zum Grillen – es gibt kaum ein Lebensmittel, welches man nicht auf den Griller legen kann.
    Wenn Du Dich für Fisch entscheidest, achte auf das MSC-Siegel. MSC steht für „Marine Stewardship Council“. Diese vom World Wide Fund for Nature (WWF) und Unilever gegründete Organisation setzt sich weltweit für nachhaltige, verantwortungsvolle Fischerei ein.
  5. Müllvermeidung: Mit der Müllvermeidung kannst Du bereits beim Einkaufen beginnen. So hat das Kaufen von frischen Zutaten – abgesehen davon, dass Du Dir so nicht mit künstlichen Farb- und Aromastoffen den Appetit verdirbst – gegenüber abgepackten Lebensmitteln den Vorteil, dass durch sie wesentlich weniger Verpackungsmüll anfällt. Rezepte zum selber Marinieren von Koteletts findest Du beispielsweise hier oder hier.
    Natürlich kann Müll nicht immer vermieden werden, aber mit Hilfe dieser Tipps lässt sich die Müllproduktion doch erheblich eindämmen und einem entspannten Grillfest steht so nichts mehr im Wege.

via: Paperblog; Bilder: flickr/ threelayercake; TheBusyBrain


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