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So einfach

Warum ist eine Maus eine Maus?

Von Silke Winter am 12. März 2014

Maus, Cookies, Spam – all diese Begriffe sind in unseren täglichen Sprachgebrauch übergegangen. Aber was bedeuten sie eigentlich und wo kommen diese seltsamen Begrifflichkeiten her? Hier sind ein paar dieser Wortkreationen mal genauer unter die Lupe genommen.

 

mouse22-640x3601. Maus

Entwickelt von Douglas Engelbart, hat auch der Erfinder selbst keine echte Erklärung und muss vermuten, wie es zu dieser Namensgebung kam: „Irgendwie sah es einfach aus wie eine Maus, mit dem Kabel als Schwanz, also nannten wir es im Labor einfach so.“

 

2.Blog

mouselaptop-640x360Der Begriff für persönliche Websites mit Tagebuch-artigem Charakter ist eine Art verkürztes Kofferwort aus „Web“ und „Log“ und wurde bereits 1997 von Jorn Barger als Bezeichnung für seine Website Robot Wisdom erdacht und verwendet – er war also sozusagen der allererste Blogger.

 

mousecookie-640x3603. Cookies

Die Herkunft ist nicht ganz klar, außer dass diese kleinen Informations-Portionen, die Websites helfen, wiederkehrende User zu identifizieren, früher mal „Magic Cookies“ hiessen. Eine Vermutung ist allerdings, dass es sich dabei um einen Ausdruck aus Videospielen a lá Supermario handelt, bei denen der Spieler die Energie seiner Spielfigur mit der Aufnahme von magischen Keksen am Weg aufladen kann!

mousespam-640x3604. Spam

Das kommt nun tatsächlich aus dem Bereich der Comedy, ganz konkret aus einem Sketch der britischen Kult-Blödler Monty Python. In der deutschen Übersetzung wird „Spam“ hier mit „Schmalz“ übersetzt und handelt von einem Restaurant, in dem es alle Gerichte nur mit Schmalz gibt und schließlich die gesamte Besatzung des Ladens einen „Schmalz, Schmalz, Schmalz“-Chor anstimmt – der lästige und sich ewig wiederholende Singsang wurde schließlich auf die Massen unverlangter E-Mails abgewandelt.

 

mousemememe-640x3615. Meme

Ein relativ neuer Ausdruck, der einen immer wieder verändert wiederkehrenden „Running Gag“ bezeichnet, also z.b. immer das selbe Bild, das selbst nicht zwingend witzig sein muss, mit immer anderen, allerdings möglichst witzigen Kommentaren. Ursprünglich völlig unwitzig vom Wissenschaftler Richard Dawkins für die Bezeichnung eines kultur-imitierenden Gens vom altgriechischen Wort „Mimeme“ (=Imitation) ausgeborgt, ist das Internet heutzutage voll mit „Memes“wie z.B. der sehr beliebten „Grumpy Cat“.

mousehacker-640x3606. Hacker

Das englische Wort „Hack“ hat sehr viele Bedeutungen und bezeichnet unter anderem einen Ackergaul, einen Hieb oder Stoß, etwas (zer)hacken aber auch einen Schreiberling oder einfach einen äußerst fleissigen Arbeiter. Und das war auch ursprünglich gemeint, nämlich einen Computer-Experten, der sich als wahrer Profi zeigt und außerordentliches leistet und kann. Die negative Besetzung des Begriffs kam er später hinzu, da die immer komplizierter werdende Technik speziell bei illegalen Vorhaben echter Profis bedurfte, echten „Hackern“ also…

mousefire-640x3607. Firewall

Die einfachste Analogie der Liste bezieht sich auf Hauswände, die speziell dafür gebaut wurden, eventuell ausbrechende Feuer im Zaum zu halten und Gebäude vor diesen Feuern zu schützen. Eine Firewall am Computer hält zwar keine Brände fern, aber sehr wohl schädliche Programme wie Viren, Würmer und Trojaner!

 

via Mashable

 

 


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