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Kunst statt Container

Von Florian Novak am 26. Februar 2014

Für die meisten Menschen ist lediglich der Inhalt einer Flasche interessant und weniger die Flasche selbst, weshalb sie jene früher oder später entsorgen. Dies trifft jedoch nicht auf die Hamburger Designerin und Künstlerin Sybille Homann zu.

Kunst statt Container

Während ihres Studiums entdeckte sie ihre Vorliebe für Flaschenglas und beschäftigt sich seither intensiv damit. Durch Auseinanderschneiden, neu Kombinieren und wieder Zusammenkleben stellt sie so selbst entworfene, kleine Kunstwerke aber auch Alltagsgegenstände daraus her. Zu diesen zählen etwa Vasen, Karaffen, Lampen, Garderobenhaken und Kerzenständer.

Kunst statt Container

Die bereits gebrauchten Flaschen sammelt die Künstlerin in Restaurants und im Bekanntenkreis ein. Durch die große Auswahl ergibt sich daher eine Vielzahl von Form- und Farbkombinationen. Das für Schüsseln und Schalen benötigte Fensterglas hingegen stammt aus Bruchschäden und Sanierungen und wird dank Sybille Homann somit ebenfalls vor einem Schicksal im Container bewahrt.

Kunst statt Container

An der Arbeit mit diesen Materialien ist die Künstlerin vor allem von den sich daraus ergebenden neuen Sichtweisen und deren Verfremdung fasziniert. Solange der Nutzwert einer Glasflasche oder einer Fensterscheibe im Vordergrund steht, bleibt ihrer Ansicht nach deren Farb- und Formvielfalt unbemerkt. Alle Produkte werden in Handarbeit gefertigt und signiert, wodurch jedes Stück ein wenig anders ausfällt und zu einem wertvollen Unikat wird.

via: sybill-homann, interiorpark


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