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Musik

Musik aus Sand

Von Florian Novak am 16. Januar 2014

Ab und zu kommt es vor, dass wir ein Lied hören, das an einigen Stellen einfach völlig anders klingt, als es unsere Ohren gewohnt sind. Oder besser gesagt, als es unsere Ohren von gängigen Musikinstrumenten gewohnt sind. Denn in so manches Musikstück schleicht sich schon einmal ein Ton aus unserem Alltagssleben, von Alltagsgegenständen kreiert und dann wiederverwertet. Man nennt das in der Sprache der Produzenten dann auch „Found Sounds“.

Diego Stocco, Kompositeur und Sound Designer für Film und Fernsehen, hat sich zum Beispiel schon an Wäscheständer, Schreibmaschine, Heftmaschine oder auch Feuer versucht, um ungewöhnliche Tonerlebnisse festzuhalten. In einem für die meisten minimalen oder beinahe versteckten Ton entdeckt Diego Stocco Möglichkeiten für dynamische und innovative Klangwelten, die wir wohl so noch nie gehört haben.

Dieser einzigartige Track zum Beispiel wurde einzig und allein mit Sand hergestellt:

Diego Stocco – Music From Sand from Diego Stocco on Vimeo.

Mit den Worten des Meisters:
I had some sandbags in the backyard that I used in November during a rainy day. I was moving them to a different spot when I heard the noise of the sand. I thought that maybe I could try a new sound design technique so I bought some piezo film transducers and started to experiment with them.
The entire track is created only out of tuned sand tones. No additional sounds or waveforms. I emphasized the inner notes of the sand grains and mapped them on a sampler as a series of instruments. The grooves are all played live with various techniques, including taping two piezo films to my fingers.

via: Likecool.com, Bild via www.sxc.hu/Piknik1977


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