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Entspannung

Vorsorglich die Sorgen über Bord werfen

Von Florian Novak am 20. April 2013

Sich bewusst über die Zukunft Gedanken machen zu können, ist etwas, das wir den Tieren voraus haben. Das muss jedoch nicht unbedingt ein Vorteil sein. Quälende Gedanken sind unser ständiger Begleiter und können schnell zur Fessel werden. Dabei gibt es zahlreiche Gründe, warum es völlig zwecklos ist, sich andauernd Sorgen zu machen:

Sorgen

  • Sorgen rauben Deine Energie. Du hast die Macht, selbst zu entscheiden, wie Du auf Situationen reagierst. Wählst Du den Weg, Dir zu viele Gedanken zu machen, raubt Dir das die Kräfte, die Du dafür aufwenden könntest, proaktiv zu sein.
  • Sich zu sorgen ist absolut unproduktiv. Du verschwendest Deine Energie für etwas, das zu gar nichts führt. Wende Dich stattdessen Dingen zu, die sinnvoll sind.
  • Sorgen verzerren die Wirklichkeit. Sich ununterbrochen über Risiken den Kopf zu zerbrechen, überschattet die Wunder und Schönheiten dieser Welt. Du verpasst jede Menge fabelhafter Erlebnisse, wenn Du Dir stets Sorgen über die damit verbundenen Gefahren machst, die in Deinem Kopf übrigens meist überdimensioniert sind.
  • Besorgnis ist schlecht für Deine Gesundheit. Sie kann sogar zu physischen Folgen, wie hohem Blutdruck, Verspannungen oder Kopfschmerzen führen.
  • Sorgen sind nicht natürlich. Dieser Bewusstseinszustand ist uns nicht angeboren – wir müssen uns keinen Grübeleien hingeben. Vielmehr ist Besorgnis eine Verkrümmung unseres eigentlichen Zustands.

Wie also kommen wir nun aus diesem Schlamassel heraus? Sorgen kann man sich abgewöhnen, was bestimmt nicht allzu einfach ist, sich aber mit Sicherheit auszahlt:

  • Mache Dir bewusst, dass Du die Kontrolle hast. Sorgen befinden sich in unseren Köpfen und das ist ein Bereich, auf den wir Einfluss haben.
  • Erkenne, dass Besorgnis eine Angewohnheit ist. Und Angewohnheiten kann man sich abgewöhnen.
  • Betrachte Deine Befürchtungen nüchtern. Worüber hast Du Dir vor genau einem Jahr den Kopf zerbrochen? Machst Du Dir immer noch Gedanken darüber? Wird es auch in einhundert Jahren noch so wichtig sein?
  • Stelle Dich Deinen Ängsten. Wenn Du etwas tust, vor dem Du Angst hattest, wirst Du nachher oft feststellen, dass es gar nicht so schlimm war. Nach einiger Zeit werden sich Deine Sorgen darüber in Luft auflösen.
  • Versuche nicht, alles zu kontrollieren. Es gibt Dinge, auf die Du keinen Einfluss hast. Es ist also völlig sinnlos, Dir darüber Sorgen zu machen.
  • Nimm Dich selbst nicht so ernst. Wenn Du versagst, bleibt die Welt nicht stehen. Fehler zu machen ist in Ordnung und nichts, worüber Du Dir Gedanken machen solltest. So ernst ist das Leben nun auch wieder nicht.

via: dumblittleman, Bild: photoloni


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