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Genuss, Musik

Olivia Dean „The Art of Loving“

Warum sie gerade überall ist

Olivia Dean ist im Moment einfach überall – und ich versteh komplett, warum. Sie hat dieses seltene Talent, modern zu klingen, ohne sich kühl oder „gemacht“ anzufühlen. Ihre Songs sind super zugänglich, aber nie banal. Da ist Soul drin, Pop drin, ganz viel Gefühl – nur eben ohne Drama und ohne Übertreibung.

Das Album: leicht, aber nicht leichtgewichtig

„The Art of Loving“ ist für mich so eine Platte, die dich nicht mit großen Gesten anspringt, sondern mit Details gewinnt. Die Stimme steht im Mittelpunkt, klar – aber auch die Arrangements sind richtig schön: warm, aufgeräumt, mit Groove, aber nie hektisch. Das ist Musik, die du sofort verstehst, und die trotzdem bei jedem Durchlauf noch was nachlegt.

Bewusst hören lohnt sich

Du kannst das Album locker nebenbei laufen lassen – aber am besten ist es, wenn du ihm kurz deine Aufmerksamkeit gibst. Dann merkst du erst, wie gut sie Stimmungen baut: mal leicht und hell, mal nachdenklich, mal richtig nah. Das fühlt sich weniger nach „Album abspielen“ an und mehr nach: mit jedem Track ein kleines Stück weiter in diese Welt rein.

Tour-Hype 2026 – aber leider ohne Österreich

Und ja, live ist das gerade komplett wild: Sie tourt, die Nachfrage ist riesig, und gefühlt sind die Konzerte überall so gut wie ausverkauft. Umso bitterer: Österreich ist diesmal leider nicht dabei. Wenn man sie wirklich sehen will, muss man quasi planen wie bei einem Kurztrip – und selbst dann braucht man Glück mit Tickets.

Fazit (LoungeFM): „The Art of Loving“ ist ein Album, das dich nicht anschreit – aber bleibt. Weil es ehrlich ist, warm und unglaublich souverän. Olivia Dean ist gerade zurecht so gefragt: Das ist Pop mit Seele, und davon gibt’s nie genug.

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