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So einfach

3 Freundschafts-Lektionen, die Sie von Kindern lernen können

Von Florian Novak am 14. Juni 2016

Mixed race Down syndrome girls playing on slidesKinder sind ein großartiges Beispiel, wenn es um Freundschaften geht. Sie nehmen die Dinge, wie sie sind, und verkomplizieren sich das Leben nicht mit Verhaltensweisen, die als „gesellschaftlich korrekt“ betitelt sind. Auch, wenn es eigentlich umgekehrt sein sollte – manchmal kann man so einiges von Kindern lernen. Es schadet nicht, die Welt ab und an mit den Augen eines Kindes zu sehen. Und drei spannende Lektionen, die wir schon als Kinder über Freundschaft gelernt haben, haben wir hier für Sie gesammelt.

 

 

1. Nutzen Sie jede Chancen, um neue Freundschaften zu schließen

Kinder lassen keine Chance aus, um neue Freunde zu finden. Sie sind immer auf der Suche nach potenziellen Spielgefährten. Verschließen Sie die Augen nicht, sondern achten Sie auf die Chancen, die sich in Ihrem Leben auftun. Sie stehen beispielsweise in der Schlange und langweilen sich? Was für eine wunderbare Gelegenheit sich mit einem Leidensgenossen zu verbünden. Natürlich kommt es auch darauf an, ob derjenige oder diejenige sympathisch auf Sie wirkt, aber seien Sie einfach offen für neue Bekanntschaften. Sie haben doch sicherlich auch in Ihrem jetzigen Freundeskreis die eine oder andere Person, bei der Sie nie gedacht hätten, dass Sie sie mal zu Ihren Freunden zählen. Haben Sie Mut, denn Gegensätze ziehen sich bekanntlich an.

2. Sagen Sie es einfach laut

Eine großartige Eigenschaft von Kindern ist, dass sie die Dinge einfach aussprechen. Sie denken selten über die Gefühle Ihrer Mitmenschen nach, wenn sie etwas sagen. Und ihre Spielgefährten denken über das Gesagte auch nicht ewig nach, um eine versteckte Botschaft zwischen den Zeilen zu lesen, sondern sie nehmen es einfach hin. Viel zu oft zerbrechen Freundschaften an ungesagten Dingen. Wir denken zu viel nach und formulieren einen Satz manchmal fünf Mal um, bevor wir ihn laut aussprechen. Schluss damit! Sie haben etwas zu sagen? Dann los. Selbstverständlich ist das keine Aufforderung Ihre Mitmenschen zu beschimpfen oder zu beleidigen. Sie können Negatives auch umschreiben, damit es Ihr Gegenüber nicht verletzt, aber schlucken Sie es nicht hinunter.

3. Lernen Sie, wann es an der Zeit ist weiterzuziehen

Auch bei Kindern kommt es vor, dass Freundschaften in die Brüche gehen. Wenn das passiert, dann suchen sie sich einfach neue Freunde. Ohne große Streitereien oder Vorwürfe. Befreien Sie sich selbst und lassen Sie Menschen gehen, wenn es an der Zeit ist. Sich an nicht funktionierenden Freundschaften festzuhalten ist anstrengend und auslaugend. Gönnen Sie sich Ihren Frieden indem Sie lernen loszulassen.

Bilder: Corbis © Robin Bartholick/Blend Images/Corbis


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