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Entspannung

5 Methoden gegen Stress

Von Juliane Deisenhammer am 11. November 2013

5 Methoden gegen StressStress soll ja angeblich seine Berechtigung haben. Schon unsere Vorfahren wurden bei Stress mit einer Überdosis Hormonen beflügelt und vermochten so durch schnellere Reaktionsfähigkeit Beute zu erlegen oder vor wilden Tieren zu flüchten. In unserer Zeit zeigt sich Beute meist in Form von sich aneinander reihenden Terminen und die wilden Tiere wurden zu Vorgesetzten oder anderen Anspruchsgruppen.

Aber auch heute noch kann sich Stress positiv auf unsere Leistung auswirken, ebenso jedoch gesundheitliche Schäden verursachen. Um dies zu vermeiden, gibt es eine Reihe von Methoden, die den Druck entschärfen. Den ultimativen Stresskiller muss jeder Mensch für sich selbst finden. Deshalb findest Du hier fünf Methoden, die Dir dabei helfen können, Dein Gleichgewicht wieder herzustellen:

1. Yoga für Körper und Geist
Yoga umfasst Meditation, Körper- und Atemübungen und eine spezielle Lebenshaltung um Geist und Körper in Einklang zu bringen. Eine Kombination aus Haltungs-, Dehnungs- und Atemübungen gleicht Atmung, Blutdruck und Herzfrequenz aus. Durch den Abbau des Stresshormons Cortisol kann auch Ängsten, Depressionen oder Kopf- und Rückenschmerzen entgegengewirkt werden. Überdies ist Yoga ein zuverlässiger Partner nicht nur um akuten Stress abzubauen, sondern auch Gelassenheit und Stressvermeidung von Natur aus zu fördern.
Weitere Infos gibt es beispielsweise hier www.yoga.de oder hier www.yogawien.com

2. Meditation
Unter dem mystischen Begriff versteckt sich nichts anderes, als zur Ruhe zu kommen, die Gedanken frei zu lassen und Kraft aus sich selbst zu schöpfen. Diese Technik lässt das Herz langsamer schlagen, die Atmung tiefer werden und die Muskeln entspannen. Neben den allseits bekannten Sitzmethoden gibt es auch aktivere Formen: Meditativer Tanz, Gehmeditation oder Schattenboxen, bringen den Geist durch Bewegung in Einklang. Im Zentrum steht die Konzentration auf die jeweilige Aktivität.

3. Atemtherapie
Versuche bei der nächsten Ansammlung von Stress einfach einen tiefen Atemzug. Du wirst sehen: Alles läuft zumindest für einige Augenblicke langsamer. Angst und Stress bewirken flache, schnelle Atmung. Mit sanften Übungen findet man seinen Atemrythmus und nimmt seine Atmung bewusst wahr. Diese kann akuten Stress reduzieren und langfristig sogar vermeiden. Atemtherapie findet in Einzel- oder Gruppensitzungen statt, in denen der Therapeut oder die Therapeutin Anleitungen gibt, um den Atemrythmus bewusst zu spüren.
Mehr Informationen erhältst Du zum Beispiel auf www.atemlehre.at

4. Die richtig Ernährung
Stress nimmt leider enormen Einfluss auf unser Essverhalten. Meist nimmt Mangelernährung die Überhand oder man gibt sich generell mit schnellem Essen zufrieden. Dabei wäre es gerade in Zeiten vermehrter Belastung wichtig, sich bewusst und gut zu stärken. Primär ist es essenziell, genügend Flüssigkeit zu sich zu nehmen: Trinke am besten Wasser, Tee oder verdünnte Fruchtsäfte. Getreideprodukte sorge bei erhöhtem Energiebedarf für konstanten Blutzucker. Kalzium und Magnesium stabilisieren das Nervensystem und die Muskulatur. Nimm diese Nährstoffe daher am besten über Milch, grünes Gemüse oder Getreide auf. Das Kalium in diesen Nahrungsmitteln benötigt der Körper zur Reizweiterleitung. Freien Radikalen, die unter Stress vermehrt entstehen, wirkst Du am besten mit Vitaminen entgegen: Vitamin A ist in Karotten, Kürbis und Tomaten enthalten, Vitamin C bekommst Du dagegen am besten durch Zitrusfrüchte, Paprika und Beerenobst.
Vermeide zur Erhöhung des Stress-Niveaus aber Zucker und Koffein.

5. Aromatherapie
Gewisse Gerüche haben, wie Du vielleicht auch schon am eigenen Leib erfahren durftest, eine besonders beruhigende Wirkung. Ätherische Öle vermögen die Stimmung zu beeinflussen. Die Duftreize werden an das limbische System weiter geleitet – der Sitz von Emotionen und Erinnerung. Aus diesem Grund verbinden wir gewisse Gerüche mit bestimmten Gefühlen, die sich oftmals nicht einmal beschreiben lassen. Bestimmte Essenzen wirken entweder entspannend, anregend oder konzentrationsfördernd: Zitrone und Minze machen wach und klar, Lavendel und Melisse beruhigen und Bergamotte vertreibt schwere Gedanken. Die Intensität lässt sich mit Wärme oder Berührung noch verstärken. Nutze also auch Aromen zur Selbsthilfe!

Weitere Infos gibts beispielsweise auf www.aromapraxis.de oder hier.

via: Schrot & Korn (von Jutta Krause); Bild: stock.chng/Herman Brinkman


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