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Genuss

Frei verfügbares Obst für alle

Von Florian Novak am 5. April 2013

Martin Mollay hat sich viel vorgenommen, er möchte Obst für alle kostenlos zugänglich machen und hat dazu auf zugänglichen Plätzen in Wiener Neustadt bisher 70 Obstbäume gepflanzt. Eine durchaus nicht ganz neue Idee, bei der auf einer interaktiven Karte namens Fruitmap nachschlagbar ist, wo sich diese Bäume genau befinden. Obststadt nennt sich das Projekt, es soll Menschen dazu animieren, dass sie ihre Lebensmittel nicht nur in Supermärkten kaufen, wenn diese ebenso in der freien Natur verfügbar sind. Obstbäume müssen nicht länger nur hübsch aussehen, vielmehr sollen sie auch im öffentlichen Raum tatsächlich und aktiv von der Bevölkerung genutzt werden. Es darf aber immer nur so viel geerntet werden, wie man selbst für den Eigenbedarf verwerten kann.

Die Bäume tragen Früchte

Man hat dabei auch Gelegenheit, Baumpate zu werden, sprich das Pflanzen weiterer Obstspender zu unterstützen, denn es sollen noch viele mehr werden. Ein wichtiges Thema ist dabei stets, dass es im Gegensatz zum Guerilla Gardening hier aber eine entsprechende Genehmigung für das Anbauen der Pflanzen gibt.

Um das vitaminreiche Erlebnis noch einfacher zu machen, ist für die Zukunft eine App geplant, mit der man der Fruitmap weitere Details hinzufügen kann. Übrigens wird ähnliches nicht nur mit Obst, sondern ebenso mit Gemüse überlegt. Das sei aber schwieriger, da ein Gemüsegarten doch mehr an Pflege benötigt als ein Obstbaum.

via: twitter.com/kathaka, Bild: flickr/bgreenlee


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