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So einfach

Der Schlüssel zu positiver Ausstrahlung

Von Sandra Geppner am 3. April 2013

Seien wir ehrlich – jeder Mensch möchte gerne gemocht werden. Den Mitmenschen sympathisch zu sein und liebenswert zu erscheinen, eröffnet uns Tür und Tor in allen Situationen. In einem Bewerbungsgespräch sind Deine Chancen, eingestellt zu werden, natürlich höher, wenn Du der Person, die Dich kennenlernt, sympathisch bist. Beruflich kommst Du weiter, wenn die Menschen, mit denen Du arbeitest, Dich mögen.

Acht Schritte zu positiver Ausstrahlung

Wenn wir entscheiden, jemanden zu mögen, dann ist das ein psychologischer Prozess, den wir meist nicht erklären können, da wir diese Entscheidungen mit dem Bauchgefühl treffen. Und genau auf diesen Entscheidungsprozess kannst Du Einfluss nehmen. Beachtest Du folgende acht Punkte in Deinem nächsten Gespräch, kannst Du auf den Eindruck, den Du auf Dein Gegenüber machst, einwirken.

  1. Spiegeln. Diese einfache Technik besteht darin, die Eigenheiten, Bewegungen und Gesichtsausdrücke Deines Gesprächspartners zu imitieren. Dies passiert natürlich und unbewusst in Gesprächssituationen, aber wenn Du Dir dieser Wirkung bewusst bist, kannst Du sie Dir zunutze machen. Dadurch wird die Konversation offener, angenehmer und die Beteiligten werden sich verstanden fühlen, ohne es zu merken.
  2. Sich an Namen erinnern. Hast Du gerade jemanden kennengelernt und diese Person verabschiedet sich von Dir, indem sie Deinen Namen verwendet, wirst Du das Gefühl haben, dass dieser Mensch sich wirklich für Dich als Person interessiert. Jemanden mit dem Namen anzusprechen ist ein guter und respektvoller Weg, zu zeigen, dass Du die Person schätzt und magst.
  3. Interessiert sein. Menschen sprechen sehr gerne über sich selbst. Stelle Deinem Gegenüber Fragen, die sie oder er gerne beantwortet und formuliere die Antworten um, um sicher zu gehen, dass Du verstanden hast. Höre genau zu, um zu zeigen, dass Du interessiert bist und das Gespräch genießt.
  4. Andere sprechen lassen. Fragen stellen alleine reicht nicht aus. Lasse die andere Person sprechen, ohne sie zu unterbrechen. Übe Dich darin, keine Zwischenfragen zu stellen und Deine Meinung erstmal für Dich zu behalten. Nur wenn Du die Person völlig aussprechen lässt, kannst Du eine gute Basis aufbauen. Auch wenn es anfangs schwer fällt, wird es Dir bald ermöglichen, Menschen richtig kennen zu lernen und einen Draht zu ihnen aufzubauen.
  5. Absicht. Zeige klar, dass es Deine Intention ist, diese Person richtig kennen zu lernen, ihr zuzuhören und für sie da zu sein. Das Gefühl der Absicht ist der Grundstein für jede Art von zwischenmenschlicher Beziehung.
  6. Hilfe anbieten. Wir sind sehr eigennützig denkende Wesen, die meist auf den eigenen Vorteil bedacht sind. Gerade deshalb ist es für einen Menschen beeindruckend, wenn er Hilfe angeboten bekommt, die altruistisch motiviert ist. Hilfe anzubieten impliziert Respekt und Bereitschaft, für jemanden da zu sein. Außerdem zeigt es, dass Du bereit bist, Dich auf den anderen Menschen einzulassen, was ein wichtiger Bestandteil von Freundschaft ist.
  7. Lächeln. Ein aufrichtiges Lächeln im Gesicht eines Mitmenschen zu sehen, ist ansteckend und wirkt positiv auf alle Beteiligten. Lächle Menschen an, ob Du sie kennst oder nicht, um deren Herz zu öffnen und die allgemeine Stimmung zu heben.
  8. Authentizität. Alles, was Du tust, wirkt nur, wenn du authentisch bist. Dich zu verstellen und Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft zu heucheln, wird enttarnt und bewirkt das Gegenteil von dem, was Du erreichen wolltest. Sei also Du selbst, offen und ehrlich und zeige Deinen Mitmenschen so, wer Du bist und welch angenehme Charaktereigenschaften Du hast.

via: thinksimple, Bild: flickr/Â Zitona

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