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Wenn uns Bücher zum Verwechseln ähnlich sind

Von Tanja Reif am 20. März 2017

Was passiert, wenn den Angestellten eines Buchladens langweilig wird? Die Antwort ist äußerst unterhaltsam:

 

In einem Buchladen finden Sie für gewöhnlich Bücher. Ja genau. Was aber, wenn Sie sich auf einem Cover eines solchen widererkennen? Sie halten ein Exemplar in Händen und die Frisur, die Kleidung der Ansatz der Augenbrauen gleichen Ihrer dermaßen, wie eine Augenbraue der anderen eben gleichen kann. Dann bringen Sie es in die richtige Position und genau in diesem Moment wird ein Schnappschuss gemacht. Und schon befinden Sie sich auf einer Aufnahme, die Sie und das Buch auf gewisse Weise Eins werden lassen.

Genau durch diese Aktion hat die Librairie Mollat in Frankreich Aufmerksamkeit auf sich gelenkt. Sie hat gezeigt, dass Covers aus dem Leben gegriffen sind. Dass es Menschen wie Sie und ich waren, die abgelichtet wurden. Die richtige Haltung der Bücher verwandelt sie zu einem Stück der Besucher des Buchladens. Ein neuer Bezug wird somit zu den einzelnen Publikationen hergestellt. Das Exemplar wird interessant für den potentiellen Käufer, da er sich damit identifizieren kann. Obendrein macht es einen Riesenspaß, dass eigene Ich mit einem Buch verschmelzen zu lassen. Eine Wohltat für Auge und Seele. Besonders sein zu dürfen, Interesse auf sich ziehen und doch weiß niemand, welche Person sich hinter einem dieser Bücher versteckt.

Die Librairie Mollat erlangte durch diese geniale Idee unzählige Instagram Likes. Kreativ, ausgefallen und keinesfalls 08/15. Einfach ein Hingucker, mit dem man sich Guster auf neue Bücher holt.

Gehen Sie los und durchforsten Sie die Bücherläden nach Ihrem „Buch-Doppelgänger“. Es wird Sie einiges an Staunen kosten, wenn Sie Ihn gefunden haben. Und nicht vergessen: packen Sie Ihre Kamera ein.

Bilder (c) : instagram.com/librairie_mollat

https://www.instagram.com/librairie_mollat/

 

 

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