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Entspannung

Play hard, work hard?

Von Florian Novak am 17. April 2014

Hart arbeiten, aber mehr spielen: Tipps für WorkaholicsAusgewogenheit ist in allen Lebensdingen eine wichtige Sache. Vor allem dann, wenn Du den schmalen Grat zwischen harter Arbeit und Freizeit begehst. Das gilt um so mehr, wenn Du wirklich richtig hart arbeitest, denn dann solltest Du das ebenso hart in Deiner Freizeit tun. Wir haben ein paar Tipps für Dich, wie Du Deine Leidenschaft für die Arbeitswelt auf erholsamere Tätigkeiten umlegen können.

Reflektiere. Solltest Du ein Workaholic sein, stehen die Chancen gut, dass Du es bisher nicht bemerkt hast. Manche Menschen versinken in ihrer Arbeit, weil sie diese einfach lieben. Andere, um die Rechnungen zu bezahlen. In jedem Fall ist es wichtig, die Arbeitslast mit Zeit fürs Spielen ausgleichen.
Nimm einmal kurz Abstand zu Deiner Tätigkeit und denke darüber nach, wie viel Zeit Du in die Arbeit investierst und von welcher Qualität diese Zeit war. Siehst Du Dich selbst als jemanden, der sehr hart und viel arbeitet? Dann solltest Du zwischen Deinem Arbeitsleben und Deinem persönlichen Leben einen Ausgleich herstellen. Andernfalls könnte die Plackerei Dich überwältigen.

Belohne Dich. Völlig logisch: Wer hart arbeitet, hat eine Belohnung verdient. Schließlich belohnt man ja auch Kinder, wenn diese ihre Pflichten erfüllen. Viele Menschen sehen ihre Belohnung im monatlichen Gehalt, dieses wird aber oft für die Notwendigkeiten des Lebens ausgegeben.
Finde einen Weg, Dich abseits Deines Gehalts für die harte Arbeit zu entschädigen. Du wirst merken, dass Belohnungen nicht nur als schwer verdienter Preis funktionieren. Sie dienen auch als Anreiz, die Arbeit auf dem exzellenten Level zu halten, das Du gewohnt bist.

Stelle Deine Leidenschaft wieder her. Wenn Du es liebst, was Du für Deinen Lebensunterhalt tust, ist es einfach, mit ganzem Herzen dabei zu sein. Schnell verlierst Du bei der Arbeit das Zeitgefühl, wieder einmal ist es im Büro spät geworden. Zu lieben, was man tut, kann ein Segen sein. Du solltest darüber aber nicht Deine anderen Interessen vergessen.
Stattdessen solltest Du ein bisschen von der Energie, die Du normalerweise in Deine Arbeit steckst, in ein neues Hobby investieren. Wenn Du jemand bist, der von einer Tätigkeit völlig eingenommen wird, stehen die Chancen gut, dass Du mit demselben Enthusiasmus bei einem erholsameren Projekt dabei bist.

Reserviere Zeit zum Spielen. Das Schlimme an harter Arbeit ist, dass es sehr viel Zeit in Anspruch nehmen kann. Da bleibt dann wenig Platz für alles andere auf Deinem Wunschzettel. Auch wenn anspruchsvolle Jobs oft befriedigend sind, solltest Du Dir vorsätzlich Zeit schaffen, um so angestrengt zu spielen, wie Du arbeitest. Richte eine monatliche Happy-Hour an einem Freitag nach der Arbeit ein, oder geh mit einem sympathischen Kollegen oder einer Kollegin Mittagessen. Rede dabei aber nicht nur über die Arbeit.
Stehe in der Früh eine halbe Stunde früher auf, um Yoga zu machen, zu lesen oder Zeichentrickfilme mit Deinen Kindern anzusehen. Was auch immer Du machst, stelle sicher, dass es oberste Priorität in Deiner Terminplanung hat. Zeit zum Spielen ist ebenso wichtig wie Arbeit.

Von uns wird oft harte Arbeit verlangt, während Auszeiten für Spaß als nicht immer selbstverständlich betrachtet werden. Es ist nichts Falsches daran, mit dem Herzen bei der Arbeit zu sein, wenn Du darüber nicht auf Dein Herz vergisst. Beginne, Deine Lebensgewohnheiten zu reflektieren. Solltest Du dahinter kommen, dass Du ein Workaholic bist, ergreife geeignete Maßnahmen, um auch Ruhe und Erholung in Deinen Tagesplan einzubauen.

via: dumblittleman.com; Bild: flickr/herval


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