Jetzt auf LoungeFM

Perfect Relaxation Perfect Relaxation
Doktor Zoil

Download

Die Kamera, die man werfen kann oder sogar soll

Michaela Ambos, 30. Januar 2012, Jetzt kommentieren

Die Kamera, die man werfen kann oder sogar sollSollten sich aufgrund misslungener Fotosessions Frustrationspotenziale gegen den eigenen Fotoapparat aufbauen, empfehlen wir mit dieser Überschrift in keinster Weise, diese mittels ausgefeilter Wurftechniken von sich zu schmeißen. Außer jedoch man hält die Throwable Panoramic Ball Camera von Jonas Pfeil in den Händen. Denn dieser Prototyp ist dafür ausgerichtet durch die Luft geworfen zu werden und während des Fluges auch noch erstaunliche 360-Grad-Panorama-Fotos zu machen.

Die Kamera, die man werfen kann oder sogar soll

Die giftgrüne Ballkamera ist nämlich ausgestattet mit 36 fixierten 2-Megapixel-Kameramodulen innerhalb einer robusten, gepolsterten und runden Hülle. Ein automatischer Auslöser, gekoppelt mit einem Beschleunigungsmesser, vervollständigt den verspielten Prototypen, welcher im Rahmen einer Diplomarbeit an der TU Berlin gefertigt wurde.

Die Kamera, die man werfen kann oder sogar soll

Wirft man die Kugel in die Luft, werden die 36 Einzelkameras alle gleichzeitig ausgelöst, sobald der Ball an der höchsten Stelle des Wurfs für diesen winzigen Moment in der Luft zu stehen scheint, bevor die Reise wieder bergab geht.

Keinerlei Vorbereitung ist notwendig, die Aufnahmen laufen automatisiert und die Rundum-oben-unten-alle-Seiten-Panorama-Bilder ergeben ein so fantastisches Bild-Erlebnis, als wäre man wirklich vor Ort.

Weitere Informationen: jonaspfeil.de/ballcamera; via: Incredible Things

Das könnte Dich auch interessieren

Der Stift, der die Natur malt

Isabell Rehm, 27. Januar 2012, Jetzt kommentieren

Der Stift, der die Natur maltSchlendert man durch die Straßen oder findet man den Weg in einen Blumenladen, begegnen einem manchmal Farben, die man nicht einmal klar benennen kann und die einen dennoch faszinieren. Will man diesen Farbton festhalten, scheitert man jedoch, denn den passenden Stift dazu findet man in den eingeschränkten Buntstiftpaletten kaum. Wie oft hat man schon gemischt und gesucht und trotzdem nie genau den Farbton hinbekommen, nachdem man gesucht hat. Diese Suche hat seit dem Color Picker ein Ende.

Der Stift, der die Natur malt

Jinsun Park hat hiermit einen Stift kreiert, der jede Farbe eines beliebigen Gegenstandes scannen und reproduzieren kann. Einfach nur den Stift an das farbige Objekt halten, Knopf drücken und schon malt dieser in der übernommenen Farbe.

Der Vergleich zu den sonst angebotenen Farben im Kunsthandel sowie der naturgetreue Effekt ist erstaunlich. Man bekommt eine neue Sicht der bunten Welt, die einen umgibt. Ganz zu schweigen von den Farben, die dieser Stift aufs Blatt Papier zaubert.

Im Moment ist der Color Picker leider nur ein (funktionierendes) Konzept, aber wir hoffen auf baldige farbenfrohe Umsetzung.

Bilder: tuvie.com, via: Presurfer

Das könnte Dich auch interessieren

Über Entscheidungen eine Nacht zu schlafen, hilft tatsächlich

Michaela Ambos, 27. Januar 2012, Jetzt kommentieren

Über Entscheidungen eine Nacht zu schlafen, hilft tatsächlichEs ist nicht nur ein so dahin gesagtes Sprichwort, nein, wichtige Entscheidungen noch einmal zu verschieben und dazwischen eine Nacht zu schlafen, hilft uns tatsächlich dabei uns für das Richtige zu entscheiden. Wissenschaftlich bewiesen haben dies nun die Sozialpsychologen Maarten Bos und Amy Cuddy und berichten darüber im Blog der Harvard Business Review.

Denn sämtliche Informationen, die um das aktuelle Problem kreisen, werden von unserem Hirn auch unbewusst verarbeitet. Selbst in der Zeit, wenn wir uns nicht mit der Thematik befassen oder idealerweise sogar wenn wir überhaupt nicht daran denken. Und nicht bewusst gedacht wird schließlich vorwiegend bei der sanften Nachtruhe.

Experimente mit Studierenden zeigten, dass unsere Schaltzentrale Gehirn dahindösend Unwichtiges von Wichtigem trennen kann. Die Teilnehmenden dieses Experimentes von Bos sollten sich nach Präsentation diverser Autotypen für das ihrer Meinung nach Beste entscheiden. Hierfür wurde ihnen eine Vielzahl von Aspekten zur Verfügung gestellt, jedoch relativ viele positive, dafür irrelevante Aspekte und nur wenige Essenzielle. Bei denjenigen, die sich sofort entscheiden mussten, fiel die Wahl zum überwiegenden Teil auf das Gefährt mit den meisten unwichtigen Eigenschaften. Diejenige, die vor Entscheidungsfindung mit anderen Tätigkeiten abgelenkt wurden, trafen die sinnvolleren Entschlüsse aufgrund der relevanteren Faktoren.

Idealerweise also besorgt man sich vor voreiligen Beschlüssen sämtliche Fakten, die es dazu zu wissen gibt, legt sich anschließend gemütlich nieder und läßt sein Unterbewusstsein eigenständig arbeiten. Am nächsten Tag noch einmal die Informationen durchgegangen, hat man die besten Chancen mit der eigenen Entscheidung wirklich glücklich zu werden.

Wenn die Zeit allerdings nicht reichen sollte für einen Schlummer zwischendurch, dann empfiehlt sich Ablenkung anderer Art: Sport, Musik oder ein Buch. Hauptsache, das Hirn ist kurz befreit von der drängenden Aufgabe.

via: imgriff.com; Bild: Flickr/ flattop341

Das könnte Dich auch interessieren

Das aufklappbare Büro

Marianne Schoen, 25. Januar 2012, Jetzt kommentieren

Wer hat sich an einem schönen, warmen Tag nicht schon einmal gedacht, lieber draußen in der Natur als drinnen im Büro zu sein? Eine originelle Lösung für alle, die trotzdem arbeiten müssen, hat Designer David Ajasa-Adekunle geschaffen: Tetra-Shed, ein Gartenbüro oder -atelier.

Ein aufgeklapptes Tetrashed-Büro, innen buchenfurniert.

Konzentriert arbeiten mit einer großen Portion Frischluft fürs Gehirn und trotzdem nicht das Gefühl des Eingesperrtseins haben ist das Ziel dieses Konzepts. Die “Fenster” lassen sich beliebig ausklappen und in verschiedensten Variationen kombinieren.

Das aufklappbare BüroDas aufklappbare Büro

Wer mehr Platz als für zwei Personen braucht, kann auch mehrere Module aneinanderkoppeln und somit zum Beispiel einen Schulklassenraum erschaffen. Die Außenwand muss auch nicht schwarz sein, wie auf den hier zu sehenden Abbildungen, sondern ist in jeder Ral-Farbe verfügbar.

Ein geschlossenes Büro, das aussieht wie ein schwarzes Kubus.

Konzipiert ist das Outdoor-Büro nicht nur für den Sommer, sondern für das ganze Jahr - wo da aber die Heizung versteckt ist, wäre noch eine lohnenswerte Frage. Auf den Markt kommen soll Tetra-Shed 2012, vorerst in Großbritannien.

Infos: www.treta-shed.co.uk, via: www.notcot.org

Das könnte Dich auch interessieren

Der durchsichtige Mensch oder Astronautenfutter für alle

Marianne Schoen, 06. Januar 2012, Jetzt kommentieren

Mojito-Kugeln, Schlagobers-Würfel, ein wabenförmiges Papaya-Sorbet mit Yoghurtmantel. Klingt eigenartig? Nein, wir phantasieren nicht, sondern wir spielen gerade eventuelle Zukunftsmusik. Philips Design hält dies nämlich für eine Möglichkeit, wie wir in 15 bis 20 Jahren unsere Mahlzeiten gestalten könnten.

Der durchsichtige Mensch oder Astronautenfutter für alle

Einzig durch Drücken von Tasten kann man also zukünftig festlegen, welche Substanzen man in seinem Essen haben möchte und wieviel. Ebenso kann man das Aussehen bestimmen - eine Gerüststruktur, Kugeln und Quader sind nur einige mögliche Formen. Die gewünschte Minimalspeise wird zusätzlich auf die Bedürfnisse des Körpers zugeschnitten sein, die mit dem zweiten Konzept dem “Nutrition Monitor” ermittelt werden.

Der wäre aber wohl umstritten, da er zu einem “gläsernen” Menschen führen würde, wo der Computer sämtliche Körperfunktionen kennt und überwacht. Bei dem Konzept von Philips würde man eine Kapsel schlucken, die den Körperhaushalt zum Beispiel auf Wasser, Fett oder Salz prüft und dies auf einem externen Gerät anzeigen kann, das die jeweilige Tagesverfassung auch für einige Tage speichert. Somit soll man in Erfahrung bringen können, was der Körper gerade braucht und genau das diesem zuführen.

Der durchsichtige Mensch oder Astronautenfutter für alle

Klingt interessant, aber bedenklich. Fix ist dennoch nix, denn Ziel dieser teils provokanten Konzepte ist nicht eine Eins-zu-Eins-Umsetzung für den Markt, sondern vor allem die Diskussion darüber um dadurch Inputs erlangen, die dem Konzern dabei helfen, Signale frühzeitig zu erkennen und auf die richtigen Trends setzen zu können.

Bilder: © Philips – Philips Design, Food Design Probes, via: www.todayandtomorrow.net

Das könnte Dich auch interessieren