Ein Dorf ohne Straßen und ohne Autos
Auf Lärm, Abgase oder ähnliche unerwünsche Nebeneffekte unseres täglichen Verkehrslebens wird man im niederländischen Dorf Giethoorn lange warten. Denn Straßen gibt es hier ganz einfach nicht und demzufolge auch keine Autos.

Einzig mit dem Boot zu Wasser auf den Kanälen, die sich durch die gesamte Gemeinde schlängeln, zu Fuß oder mit dem Fahrrad kommt man hier voran und daher ist das Bild der 2500-Einwohner-Ortschaft mehr als idyllisch und mit einer für uns beinahe ungewohnten Stille verbunden.

So kurven bisweilen sogar sogenannte Whisper-Boote durch die vielen Grachten, unter den charakteristischen Holzbrücken hindurch und vorbei an den Bauernhäuser mit den noch typischen Schilfdächern, um die ruhige Atmosphäre nicht zu stören.

Und aus somit leicht nachvollziehbaren Gründen, wird der beschauliche Ort inmitten des Naturschutzgebietes “De Wieden” auch oft als “Das grüne Venedig” oder “Das Venedig des Nordens” tituliert.
via: The Presurfer; Bilder: Flickr/ Ozbex, gvenk





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