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Unser Album der Woche: Twinset - Mystical Soul

Michaela Ambos, 08. März 2010, Jetzt kommentieren

Twinset - Mystical SoulBei den Anfragen nach unserer Playlist gibt es eine Nummer, die ganz besonders oft erfragt wird: Das Cover des Bobby Hebb Klassikers “Sunny” in der Version von Twinset. Aber das gesamte Album, worauf auch diese Nummer erschienen ist, möchten wir Ihnen nicht vorenthalten, da wir es durch und durch wirklich hörenswert finden: Mystical Soul von Twinset.

Das tadellos elegante und bisher stets in Anzug gesichtete Trio aus Neuseeland, bestehend aus dem Organisten Chris Yeabsley, dessen Zwillingsbruder Dan Yeabsley am Saxophon sowie Flöte und Paul Hoskin an den Drums, bietet hier Easy Listening für Fortgeschrittene und auf höchster Entwicklungsebene.

Ausgehend von Jazz-Instrumentierung und -Improvisationen, finden sich in deren minimalistischen Stil auch Breakbeats, Dub und Soul. Weiche Grooves und warme Moog- und Hammond-Sounds, darüberhinaus etwas Alt-Sax runden die charmante Mischung aus Chill-out, Lounge- und Acid-Jazz ab.

Im Programm von LoungeFM und hier zum Reinhören und Downloaden: Amazon

Label: Fante Records (SPV)

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Verschlucken Sie nicht Ihr Radio

Michaela Ambos, 07. März 2010, Jetzt kommentieren

Akute Verschluckungsgefahr ist sicherlich nicht bei jedem Radio-Empfangsgerät gegeben, erhöht ist diese aber wohl beim Motz Mini FM Radio. Mit nur wenigen Millimetern Länge und Höhe hat es dennoch alles eingebaut, was nötig ist, um als komplett eigenständiges Radio zu funktionieren.

Motz Mini FM Radio

Das Design könnte man als klassisch bezeichnen mit Holzummantelung und natürlich eigener Mini-Antenne zum Aufstellen.

Neben der Radiofunktion, kann das Gerät mit jedem MP3-Player oder Handy verbunden werden und als dessen Lautsprecher fungieren - bei diesen Ausmaßen dürfte jedoch die Klangqualität eher bescheiden sein. Wahlweise können Sie damit vielleicht auch Ihre Kinder mit einer technischen Erweiterung der Ausstattung ihrer Stofftierwohnung glücklich machen.

Motz Mini FM Radio

Zur Zeit ist das Miniatur-Radio jedoch nur erhältlich beim koreanischen Anbieter Earlyshop.

via: Geeky Gadgets

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Unser Album der Woche: Blank & Jones - Relax Edition 4

Michaela Ambos, 01. März 2010, Jetzt kommentieren

Blank & Jones - Relax Edition FourWir ziehen den Sommer um ein paar Monate vor. Dazu einfach nur das aktuelle Album der “Relax”-Reihe von Blank & Jones anspielen und schon führen uns die warmen Klänge an Meer und Strand.

Dabei können wir uns bei Relax Edition Four sogar aussuchen, ob wir uns am Tag einen Sonnenbrand holen oder lieber eine laue Nacht in einer Strandbar verbringen wollen. Die Nummern sind thematisch auf zwei CDs geordnet und in Sonne & Mond unterteilt.

Relaxter Chill Out sowie Lounge-Titel finden sich vor allem auf Sun wieder, während Moon eher clublastige Töne erklingen und tanzbarere Rhythmen in einer Chill-, House & Retro-Italo-Discosound-Mischung erahnen lässt.

Das Album erinnert weit mehr an die “Cafe del Mar“-Compilations als seine Vorgänger und wir lassen uns gerne ein musikalisches Ticket für zwei Stunden Urlaub ausstellen. Aber wie auch schon auf den ersten drei Editionen, präsentiert uns das kreative Trio, das sich hinter dem Namen Blank & Jones verbirgt, auf dem vierten Teil ebenso eingängige Tunes mit beeindruckender stimmlicher Unterstützung aus der illustren Riege des internationalen Pop, wie beispielsweise Keane, Laid Back, Vanessa Daou oder Mike Francis.

Im Programm von LoungeFM und hier zum Reinhören und Downloaden:
Blank & Jones - Relax Edition Four

Label: Soundcolours Gmbh & Co Kg (Soulfood Music)

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Unser Album der Woche: Massive Attack - Heligoland

Michaela Ambos, 22. Februar 2010, Jetzt kommentieren

Massive Attack - HeligolandGanze sieben Jahre haben uns Massive Attack auf ihr fünftes Studioalbum warten lassen, zwischendurch sogar ein fertig produziertes einstampfen lassen, weil sie Gefallen daran verloren hatte. Heligoland jedoch wurde vor diesem Schicksal verschont und beglückt nun unsere Gehörgänge.

Dabei überrascht die lange Wartezeit nicht wirklich, weiß man doch schon von den Vorgängeralben, dass sich das Duo aus Bristol, bestehend aus Robert “3D” Del Naja und Grant “Daddy G” Marshall, zu nichts drängen lassen und ihren Produktionen alle Zeit der Welt geben. Und diese entschleunigte Vorgehensweise hört man den perfektionistisch ausgetüftelten Kompositionen und Arrangements auch an.

Musikalische Unterstützung leistet dabei wieder die mittlerweile fixe Stimmgröße Horace Andy, aber auch Damon Albarn (Gorillaz, Blur), Tunde Adebimpe (TV On The Radio), Guy Garvey (Elbow), Hope Sandoval sowie Martina Topley-Bird. Damon Albarn greift zudem bei “Flat Of The Blade” zum Bass und bei “Splitting The Atom” in die Tasten, Adran Utley (Portishead) bei “Saturday Come Slow” zur Gitarre.

Beim ersten Reinhören erkennt man eindeutig das gefeierte Album Mezzanine wieder. Allzuviel Neues bietet Heligoland nicht, aber wenn man bedenkt, wieviele Menschen seit Jahren versuchen den Klang von Massive Attack zu imitieren oder sich von deren Musik inspirieren ließen, wird man sich erneut dessen Innovationskraft bewusst und freut sich über weitere wegweisende Variationen ihres TripHop-Themas.

Schwermut und Melancholie sind die vorherrschenden Grundstimmungen, wie seit Anbeginn Massive Attacks, darüberhinaus ist das Werk geprägt von stark reduzierten und dennoch hochkomplizierten Drum-Lines, jazzigen Percussions und Bläsersätzen, Klavier- und Streicher-Arrangements sowie den typischen, pulsierenden Bassläufen.

Für ein bisschen Leichtigkeit sorgt das gitarrenlastige “Psyche” oder das rührend minimalistische “Paradise Circus”, poplastig wirkt das von Damon Albarn gesungene “Saturday Come Slow”. Für einen Höhepunkt an Entspannung sorgt “Rush Minute” und mit “Atlas Air” findet sich ebenso ein Highlight zum Abschluss: Acht Minuten TripHop und Bristol in Reinkultur.

Im Programm von LoungeFM und hier zum Reinhören und Downloaden:
Massive Attack - Heligoland

Label: Virgin UK (EMI)

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Rocer Cicero live on Tour

Michaela Ambos, 17. Februar 2010, Jetzt kommentieren

Roger Cicero - ArtgerechtEs erwartet Sie eine regelrechte Charmeoffensive, wenn Roger Cicero sein aktuelles Album “Artgerecht” nun auch auf den Bühnen Österreichs präsentiert. Neben seinen Entertainer-Qualitäten und einer ordentlichen Portion Eleganz ist es aber vor allem die unglaubliche Spielfreude, die Sänger und Band transportieren sowie die einmalige Mischung aus Energie, Emotionen und gepflegter Lässigkeit, welche die Konzerte zu einem Erlebnis machen.

Im Gegensatz zu seinen ersten beiden Alben “Männersachen” und “Beziehungsweise“, worauf der in Berlin geborene Sänger Pop und Jazz als Komponist, als Arrangeur und natürlich als Sänger mit einer der variantenreichsten deutschen Stimmen, zusammenbringt, bietet das neue Werk Erweiterungen in Richtung Soul und Funk, die - begleitet von zwölf hochkarätigen und kreativen Musikern - auf der Bühne natürlich besonders wirken. Der klassische Big-Band-Swing, welcher Cicero erst bekannt gemacht hat, darf selbstverständlich ebenso nicht fehlen.

Montag, 22. 2. 2010: Stadthalle Graz
Dienstag, 23. 2. 2010: Stadthalle Wien
Mittwoch, 24. 2. 2010: Salzburgarena

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