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Feats Per Minute - das Fahrrad als Plattenspieler

Michaela Ambos, 02. Februar 2012, Jetzt kommentieren

Feats Per Minute - das Fahrrad als PlattenspielerEin Fahrrad, das gleichzeitig als Plattenspieler fungiert? Warum eigentlich nicht - Umdrehung ist schließlich Umdrehung. Diesen mobilen, musikalischen Gedanken hatten wohl auch Liat Azulay, Merel Slootheer, Pieter Frank de Jong, Vincent Beijersbergen und Jeffry Sol aus den Niederlanden und kreierten Feats Per Minute.

Feats Per Minute - das Fahrrad als Plattenspieler

Mit jedem ambitionierten Tritt in die Pedale sorgt man auf diesem ganz speziellen Rad dafür, dass die Musik für unterwegs weiter gespielt wird.

Die gewünschte Platte wird einfach auf den Speichen der Reifen befestigt und ein modifizierter Dynamo übernimmt die Aufgabe des Tonarms.

Die schwierigste Aufgabe für das kreative Team war es sicherlich, dafür zu sorgen, dass selbst bei voller Fahrradfahrtgeschwindigkeit die Nadel nicht aus der Rille hüpft. In Überlegung ist daher, eigene Platten zu pressen, die optimal an die mobile Abspielmöglichkeit angepasst sind.

via: wire to the ear

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Aus dem Innenleben einer Gitarre

Michaela Ambos, 24. Januar 2012, Jetzt kommentieren

Wart Ihr schon einmal innerhalb einer Gitarre? Nein? Dann wird’s Zeit - schließlich verbirgt sich hier eine ziemlich spannende Perspektive! Und für alle, die nun nicht ihre Musikinstrumente anziehen möchten, wird das Erlebnis ebenso im folgenden Video festgehalten:

via: Nerdcore

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Tell me a tale about Michael Kiwanuka

Isabell Rehm, 16. Januar 2012, Jetzt kommentieren

"Tell Me A Tale" Michael KiwanukaWenn man Michael Kiwanuka zum ersten Mal hört, denkt man sich vielleicht “Ach, noch eine nette Soul-Platte”. Doch was macht ihn interessant? Worin differenziert er sich von anderen Soul-Künstlerinnen und Künstlern? Aber die Frage ist vielleicht doch eher “Wozu”? Denn so zu klingen wie eine Mischung aus Bill Withers, Van Morrison und die Temptations ist nichts wirklich Schlechtes.

Seine Eltern aus Uganda stammend, wuchs der 24-Jährige im Norden von London auf. Mit 16, als bekennender Nirvana- und Radiohead-Fan, fing er an Gitarre zu spielen und Lieder zu komponieren. Erst später wurde er auf den Soul der 60er Jahre aufmerksam. Er studierte daraufhin die Soulmusik und verdiente sich als Studiomusiker ein bisschen was dazu, als Paul Buttler von der Band The Bees ihn entdeckte. Er produzierte seine erste EP “Tell Me A Tale“, woraufhin Michael Kiwanuka von Communion Records unter Vertrag genommen wurde.

Der Song “Tell me a Tale” schaffte es in die BBC-Playlist und es ist kaum verwunderlich, dass er bei seiner gefühlsvollen Art zu singen als Vorband der Adele-Tour mitwirken durfte. Es steckt mehr hinter dem religiösen Briten als bloß die verblüffende gesangliche Ähnlichkeit zu Bill Withers. Gerade beim letztem Song seiner EP “Worry walks beside me” spürt man seine Liebe zur Musik in dem was und wie er singt.

Michael Kiwanuka verkörpert Jazz und Soul und vereint das in einer umwerfenden Bodenständigkeit und Liebe zu dem was er tut. Sein Debütalbum “Home Again” wird im März 2012 sehnsüchtig erwartet.

via: guardian.co.uk

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Das emotionale Online-Radio

Almedin Čandić, 11. Januar 2012, Jetzt kommentieren

In the mood?Wir alle haben doch Stimmungsschwankungen. Wenigstens hin und wieder. Zu der jeweiligen Gemütslage dann auch noch die passende Musik auszusuchen, fällt nicht immer leicht. Das emotional angehauchte Internet-Radio stereomood.com kann uns in diesem Falle jedoch aushelfen.

Ganz gleich, ob Du gerade aufgestanden bist, Dich traurig oder revolutionär fühlst oder Dich gar in verspäteter (oder verfrühter?) Weihnachtsstimmung befindest: Das emotionale Online-Radio bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten, die ideale Musikrichtung für den Moment zu finden. Einfach die jeweilige Gemütsverfassung angeklickt und schon wird dem Gefühlsleben eine musikalische Note gegeben.

Bild: Screenshot stereomood.com

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Gut, besser, Miss Li.

Isabell Rehm, 08. Januar 2012, Jetzt kommentieren

Beats & BruisesDie skandinavischen Länder haben viele Künstlerinnen und Künstler in petto, die uns mit ihrer Musik fesseln. Nicht erst seit dem Songcontest-Sieg von ABBA oder dem Ohrwurm “Take on Me” von a-ha strömen einzigartige Musikgruppen aus dieser Ecke Europas hervor. Wie beispielsweise Miss Li, die mit sage und schreibe drei Albumveröffentlichungen im Jahre 2007 besonders auf sich aufmerksam gemacht haben. Aber nicht nur Quantität sondern auch Qualität wird erfreulicherweise bei ihr großgeschrieben. Und so verwundert es nicht, dass selbst bekannte TV-Serien wie “Grey’s Anatomy” oder “Weeds” ihre musikalische Unterstützung suchen.

Miss Li alias Linda Carlsson begeistert mit ihrer Mischung aus Jazz, Pop, Blues und Country aber ebenso durch unkonventionellen Sound. Noch im selben Jahr ihrer drei Albumveröffentlichungen, landete ihre Best of CD “Best of 061122-071122 in den Regalen der Musikläden. So gut 2007 angefangen hat, so hart war leider das Schicksal der Sängerin, die aufgrund einer Krankheit erstmal länger pausieren musste. Doch sie nutzte die Zeit wohl bedacht und arbeitete an dem fünftem und nun erschienenen Album “Beats & Bruises“.

In jenen elf neuen Liedern verabschiedet sie sich von ihrer niedlichen Seite und thematisiert für sie essenziellere Themen, statt einzig über Liebe und Beziehungen zu trällern. In dem Song “Devil Has Taken Her Man” beschreibt sie die Leiden häuslicher Gewalt und in der gefühlsvollen Ballade “Shoot me” lässt sie uns an ihrem bisher schwersten Schicksalsschlag teilnehmen. Diesen Schmerz bekommt man ebenfalls beim Titel “Forever Drunk” zu spüren, der mit mitreißender Akustik unter die Haut geht.

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