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Im Interview: Georg Lichtenauer, Elektronik-Zauberer bei Valesta und Ghost Capsules

Martin Riedl, 29. August 2011, Jetzt kommentieren

Elektronisch, melodisch und “verfreakelt”

Georg Lichtenauer ist ein umtriebiger Musiker. Seit 1999 produziert, mischt und legt der oberösterreichische Multiinstrumentalist auf. Mit seiner Band Valesta ist er über Österreichs Grenzen hinaus bekannt, mit der Single “Best Friends” erspielte sich Lichtenauer gemeinsam mit Gastsängerin Nomadee und MC Cobane im Jahr 2010 ein großes Publikum, schaffte es auf gotv und fast zur FM4 Soundpark-Band des Jahres.

Foto (c) Josip Jukic-Sunaric

Bei seinem neuesten Projekt “Ghost Capsules” ist kein Geringerer als der britische Elektronik-Musiker Tim Simenon beteiligt, besser bekannt als Bomb the Bass. LoungeFM hat sich mit Georg Lichtenauer im Café Landtmann getroffen, um mit ihm über Valesta, Ghost Capsules und die Unabhängigkeit von Labels zu sprechen.

LoungeFM: Du hast mit Tim Simenon ein neues Projekt am Start, Ghost Capsules. Kannst du dazu schon etwas sagen?

Georg Lichtenauer: Derzeit sind Tim, Roman Lugmayer (Schlagzeuger bei Valesta), ich und Laura Gomez dabei, die aus Barcelona kommt, aber in Berlin lebt. Wir sind zu viert, werden aber auch ein bisschen variieren und DJ-Sets zu dritt und zu zweit machen. Das kommt ganz auf den Gig an. Damit sind wir auch ein bisschen spontan.

Du fährst mit deinen vielen Projekten zweigleisig. Wie geht es sich bei dir aus, alles unter einen Hut zu bekommen?

Ich fahre sogar drei-, vier- oder fünfgleisig. Ich spiele nämlich bei Sir Tralala auch mit, dort spiele ich Synthesizer, Sampler - alles Elektronische.

Bist du Vollzeitmusiker?

Ja, ich probiere es. Auf jeden Fall. Das letzte Dreivierteljahr habe ich mich etwas zurückgehalten mit dem Spielen und viel mit Tim herumexperimentiert. Wir haben überlegt, wie wir das Projekt, den Aufbau und das Konzept machen. Auch, welche Art von Musik.

Foto (c) Josip Jukic-Sunaric

Wie klingen Ghost Capsules?

Ich glaube, wir haben jetzt das Richtige gefunden, so wie es uns gefällt. Es ist auf jeden Fall elektronisch, es ist melodisch und “verfreakelt”. Ich spiele die Instrumente ein, die Synthies und mache das Grundkonzept. Tim und ich arrangieren das Ganze dann. Live wird es aufgeteilt werden. Ich werde auf jeden Fall Synthesizer spielen, Tim wird viel mit Effekten arbeiten. Wir haben noch ein paar Sachen in petto, wie wir die Drums live “gscheid zerlegen” (Hier trifft Lichtenauers oberösterreichischer Dialekt so gut den Ton, dass wir es stehen lassen mussten.)

Wann und wo wird man Ghost Capsules kaufen können?

Ich habe das letzte Dreivierteljahr mit Tim gemeinsam extrem viel produziert. Jetzt arbeiten wir gerade am Album und an der EP. Die EP soll heuer herauskommen - “Bomb the Bass vs. Ghost Capsules” -, das Album nächstes Jahr. Wir werden auf jeden Fall schauen, dass wir die Musik selbst herausbringen. Das war Tim ein großes Anliegen, weil er auch viel Erfahrung mit großen Labels hat. Er will es gern auf eigene Faust machen. Das ist heute mehr oder weniger der einzige Weg. Der Do-It-Yourself-Weg. Eine gute Bookingfirma und eine Promotionfirma. Labels in dem Sinn braucht man gar nicht mehr.

Ist dir die Unabhängigkeit von einem Label und von Agenturen als Musiker wichtig?

Ja schon. Es gibt immer Probleme, man ist auf jemanden angewiesen, muss schauen, dass etwas weitergeht. Man ist denen völlig ausgeliefert. Wie gut die arbeiten, ist deren Sache. Oft ist es deprimierend, weil man sich denkt, die könnten viel mehr machen. Oder du selbst wüsstest bessere Sachen.

Hast du bei Valesta alle Fäden selbst in der Hand?

Ich bin gerade am Verhandeln mit einer Bookingfirma. Bei Valesta arbeiten wir gerade an einem neuen Liveset. Das soll im September stehen. Wir planen auch, dass wir ein neues Album machen. Matthias (Doblhammer, Synthesizer und Vocals) hat extrem viele Ideen und gute Nummern. Mit meinen schauen wir, dass wir was zusammen kriegen. Ich hoffe, dass wird das vielleicht schon im nächsten Frühjahr fertig haben, mit neuer Sängerin.

Ist Valesta Georg Lichtenauer und Georg Lichtenauer Valesta? Oder ist Valesta eine Band aus vier Personen?

Valesta war in den Anfängen Georg Lichtenauer alleine und hat sich in der Zwischenzeit zu einer Band aus vier Mitgliedern weiterentwickelt. Es macht Spaß, wenn man sieht, dass die anderen auch viel mit hineinwirken. Es ist lustiger, als wenn man nur alleine dort sitzt und etwas macht.

Was bedeutet Valesta?

Das war ein Gedankenblitz von mir. Ich habe es gegoogelt, nichts gefunden und genommen. Das liegt etwa zwölf Jahre zurück.

Worum geht es bei Valesta?

Ich schaue immer, dass ich mich weiter entwickle. Angefangen habe ich mit Sampeln, mittlerweile bin ich sehr beim selbst spielen und doch auch schon ziemlich Pop geworden. Ich bin eh ein alter Popper. Das Live-Spielen mit den Jungs macht mir viel Spaß. Es harmoniert, das sind extrem gute Musiker, und es klappt immer auf Anhieb. Da ist Gefühl drinnen. Es ist auch der Spaßfaktor beim Live-Spielen, der Valesta irgendwie ausmacht.

Wann hast du angefangen zu musizieren?

Mit sechs Jahren, Trompete an der Musikschule. Dann Klavier und Gitarre. Schlagzeug habe ich auch einmal gespielt in einer Band, “The Blowing Lewinsky”. Mit 14 habe ich ein Musikprogramm bekommen und angefangen, damit zu arbeiten.

Nimmst du deine Musik zu Hause auf?

Wir haben das ein bisschen aufgeteilt. Einen Proberaum im 19. Wiener Gemeindebezirk. Ich arbeite auch viel daheim. Der Weg soll nicht das Hindernis sein. Jetzt bauen wir gerade ein Studio im Werk (Anmk.: Kulturzentrum in Wien). Wir werden alles dort hinverlagern. Ich kenne etliche Leute im Werk. Es ist eine nette Atmosphäre, das Backsteingebäude ist für mich eine coole Inspirationsquelle.

Foto (c) Josip Jukic-Sunaric

Ich habe ein Plakat gesehen, auf dem “DJ Valesta” stand. Legst du auch auf?

Bei “We are the Robots” im Fluc habe ich das zum ersten Mal gemacht. Ich würde das gerne öfter tun. Es macht einfach Spaß, wenn man die Leute tanzen sieht. Ganz etwas anderes als selber spielen. Deswegen mag ich auch Tanzmusik machen.

Wie wichtig war der Song “Best Friends” und die Resonanz in Österreich? Wie hast du die gespürt?

In den Plays auf YouTube. In der AKM-Abrechnung. “Best Friends” ist super gelaufen. Auf jeden Fall war es wichtig. Für meine Zusammenarbeit mit Tim war es aber nicht relevant.

Kommst du beim Produzieren überhaupt noch dazu, dass du dich um Öffentlichkeitsarbeit kümmerst?

Ich habe schon immer meine kleinen Helferlein. Am liebsten wäre mir, ich hätte eine große Wohnung, wo alle da sind, drinnen sitzen. Ich gehe dann hin und frage: ‘Kannst du mir das bitte machen?’

Wird Valesta so hip-hoppig weitergehen wie auf dem Album “Best Friends”?

Nein. Valesta wird ziemlich schnell erwachsener werden. Es wird eher in Richtung Broken Beats gehen. Viel verspielter. Live soll es auf jeden Fall krachen. Tanzbar soll es sein, es soll dahin gehen. Ich finde es gut, wenn live und Album verschieden sind.

Das Interview führte Martin Riedl für LoungeFM. Alle Fotos (c) Josip Jukic-Sunaric

Am 2. September spielen Valesta ihr neues Live-Set am Bründl-Open-Air in Oberösterreich, Beginn ist um 19.00 Uhr.

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Unser Album der Woche: SomethingALaMode (SALM) - Show me

Martin Riedl, 15. August 2011, Jetzt kommentieren

Show me something à la mode!Als die beiden Franzosen Thomas Roussel und Yannick Grandjean als kleine Jungen in Dijon Cello und Violine in der Musikschule lernten, wusste noch niemand, dass es die Mode sein würde, die sie eines Tages berühmt machen sollte. Mode - und Musik. SomethingALaMode (SALM) machen in etwa das, was passiert, wenn die House-Weltstars Daft Punk sich an klassischer Musik versuchen würden.

Später gingen die beiden nach Paris, und studierten klassische Musik. Sie arrangierten Techno-Stücke von Jeff Mills, und instrumentierten diese mit einem Orchester. SALM war geboren, und damit eine Musik, die sich gut als „String-Electro” beschreiben lässt.

Einem findigen Ohr in Paris, das auf der Suche nach Musik für Shops war, fiel ein Demo-Band von SALM in die Hände. Et voilà - ihre Musik war bei Chanel zu hören. Dass Mode-Zampano Karl Lagerfeld höchstpersönlich begeistert war von der Musik und SomethingALaMode bei einer Chanel-Show live spielten, schmälerte ihren Ruf nicht gerade. Lagerfeld nun in den CD-Credits zu haben, das macht das Leben definitiv leichter.

Ein Gespräch der beiden Musiker mit Lagerfeld wurde mitgeschnitten, seine Äußerungen über Mode und Musik und deren Zusammenhang aufgezeichnet, und von Roussel und Grandjean gesampelt. Zu hören im famosen „Rondo Parisiano” featuring Karl Lagerfeld auf dem selbstbetitelten Album von SALM.

Erst diesen Juni ist eine neue EP mit dem Namen „Show Me” auf dem Label SoundALaMode erschienen. Darauf sind zwei Songs und viele Remixes enthalten, unter anderem von Elektro-Größen wie Toxic Avenger oder den Bloody Beetroots. Während auf dem Debütalbum noch viele Streicherparts waren, sind sowohl der Originaltrack “Show Me” als auch die Remixes relativ sparsam mit den Streichinstrumenten. Das Cello beim Titeltrack ist dafür umso eingängiger. Die aktuelle EP ist elektro-lastiger als das Album, man darf umso mehr gespannt sein, in welche Richtung sich das für das Frühjahr 2012 erwartete neue Album von SALM bewegt.

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Bewusst gehört - der Club zum gemeinsamen Musikhören

Martin Riedl, 25. Juli 2011, Jetzt kommentieren

Bewusst gehört - der Club zum gemeinsamen MusikhörenDie Amerikanerin Colleen Murphy hat einen Club für Hörerinnen und Hörer gegründet. Denn es soll sie noch geben, die Menschen, die bewusst Musik hören: Die Nadel kratzt über das Vinyl, “Human League” tönen aus den Bassboxen. Schallplatten sind in Mode. Musikalben in voller Länge hören, mit allen Pausen, mit allen Störgeräuschen, das passiert heute trotzdem nur noch selten.

Es wird punktueller gehorcht, die Musikgeschmäcker sind eklektischer geworden. Böse Zungen würden behaupten, die Leute hören nur noch Singles anstelle ganzer Alben. Darüberhinaus hören viele Menschen ihre Musik alleine. Musikhören ist - abgesehen von Konzerten - zu einer stillen Beschäftigung von Einzelpersonen geworden: iPod und Kopfhörer, schon ist man abgekapselt von der Welt.

Oder die Musik dient als passive Berieselung in den Liften tiefgekühlter Einkaufstempel. Das dachte sich auch der britische DJ Greg Wilson, als er einen Eintrag in seinem Blog verfasste. Er hatte recht. Und löste mit seinem Artikel einen positiven Effekt aus. Damit die Musik wieder in den Vordergrund rückt, griff DJane, Produzentin und Moderatorin Colleen Murphy aka Cosmodelica die Idee von Wilson auf und gründete in London einen Club zum gemeinsamen Musikhören. Unter dem Titel „Classic Album Sundays: A Communal and Audiophile Listening Experience” treffen sich regelmäßig Musikfans, um gemeinsam Schallplatten zu hören.

Im Club gibt es ganz genaue Richtlinien, wie man sich verhalten muss. Eine Bevormundung durch Meilensteine der Musikgeschichte quasi. Die Etikette bei den Classic Album Sundays fordert vom Publikum: Kein Reden, kein Flüstern, keine SMS, kein Telefonieren. Nicht einmal auf die Toilette gehen darf man, denn das wäre zu laut. Während eine Platte läuft, soll die Musik durch nichts unterbrochen werden.

Der nächste Classic Album Sunday wird erst Anfang September stattfinden, nach der Sommerpause, in Hanbury Arms in der Londoner Linton Street. Was gehört wird, wissen die Gäste schon vorher. Am 4. September wird „The Dark Side of the Moon” von Pink Floyd aufgelegt. Nur Klassiker kommen auf den Plattenteller.

via: BBC; Bild: Flickr/ Jan Krömer

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Fake Baker, Chet Faker

Martin Riedl, 20. Juli 2011, Jetzt kommentieren

Blackstreet, das war der R&B von vor 15 Jahren. Bei dem Grammy-prämierten Song der Gruppe, “No Diggity“, war schon damals dabei, wer auch heute noch einer der Hauptprotagonisten im Hip-Hop ist: Dr. Dre. Blackstreet kamen damit quasi über Nacht auf Platz eins der Billboard Charts.

Nun hat sich Chet Faker, ein Sänger und Produzent aus dem australischen Melbourne, an dem Stück versucht. Man könnte meinen: Eine Nummer, der nichts mehr abgewonnen werden kann, etwas abgenutzt, etwas alt. Doch weit gefehlt. Faker erzeugt mit seiner Version nun etwas, das man in unserer Internetgeneration wohl „Buzz” nennen würde. Innerhalb kürzester Zeit stieg die Nummer auf Platz eins der Charts des Musikblog-Aggregators Hype Machine. Zu Recht, denn Faker verwandelt No Diggity in eine smoothe Downtempo-Nummer mit souligen Vocals.

In einem Interview mit dem australischen Blog allidoislisten erklärte Faker, dass er No Diggity in nur zwei Stunden aufgenommen habe. Nach einer langen Nacht soll er um fünf Uhr morgens heimgekommen sein, und wie ein Verrückter begonnen haben, aufzunehmen.

Mit „Chet Faker” will er seine Musik erstmals in eine spezifische Richtung trimmen, denn zuvor hatte er sich nie auf einzelne Stile festgelegt. Der Name Chet Faker ist dabei eine Referenz an Chet Baker - „kind of seen as the James Dean of the Jazz world”. Das mag etwas großspurig klingen, Faker will aber nur - ähnlich Baker - sich des Bildes bewusst sein, welches das Publikum von ihm hat, und danach spielen. Weiters erklärt er in dem Interview, Musik wäre für ihn immer ein natürlicher organischer Prozess. Ein Projekt, bei dem erstmals eine Richtung vorgegeben ist, sei für ihn nun so, als würde er es für sich selbst fälschen.

Während sich Mr. Faker den Kopf über solchen Gedanken zerbricht, ist die wohl entscheidendere Frage: Wann veröffentlicht Faker endlich die nächsten Stücke?

via: allidoislisten.com

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Google Maps macht das Leben leichter dank angezeigter Haltestellen inklusive Fahrplan

Martin Riedl, 17. Juli 2011, 2 Kommentare

Wieder einer mehr: Google macht das Leben leichterEs war eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis Google auch hier seine Finger im Spiel haben würde: Der amerikanische Konzern bindet Fahrpläne des öffentlichen Verkehrs in seinen Onlineatlas Google Maps ein. Das ist praktisch und hilfreich, erspart es doch den Umweg über die Websites der jeweiligen öffentlichen Verkehrsmittel. Der logische Kontrollblick und Klick führt demnach direkt zur Landkarte. Alle nötigen Informationen können dort entnommen werden, wo sie benötigt werden. Zwar fahren österreichische Züge und Straßenbahnen momentan noch ohne Google-Logos durchs Land, es dürfte aber nicht mehr lange dauern, bis deren Fahrpläne hierzulande bei den Stationen in Google Maps angezeigt werden. Angesichts der Expansionspolitik des Unternehmens muss man sich darum wohl keine Sorgen machen.

Während der Fußball-Europameisterschaft, die 2008 in der Schweiz und in Österreich ausgetragen wurde, stellten die österreichischen Bundesbahnen ihre Fahrplandaten Google erstmals zur Verfügung. Nach der Europameisterschaft endete jedoch die Kooperation und es ist nicht gewiss, ob diese wieder aufgenommen wird. Zur Zeit verlinkt Google in Österreich auf die Websites der Anbieter öffentlicher Verkehrsmittel, wenn man beispielsweise auf Haltestellen in Graz oder Wien klickt.

Fahrplanergebnisse und Abfahrtszeiten in Echtzeit - das bietet Google Maps Navigation schon jetzt in Boston, San Diego, San Francisco, Portland, Turin und Madrid an. Wichtig dabei ist: Echtzeit heißt, die Daten sind immer up-to-date. Und nur mit solchen Fahrplandaten können Menschen, die die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen, wirklich etwas anfangen. Hoffentlich kann dieses praktische Feature also bald auch in unseren Breiten genutzt werden.

via: derstandard.at, trendsderzukunft.de; Bild: Flickr/MoneyBlogNewz

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