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Und täglich grüßt das Rentier beim Tusen-Restaurant

Marianne Schoen, 04. Februar 2012, Jetzt kommentieren

Was würde man sich wohl mitten in einem schwedischen Ski-Ressort erwarten? Viel Schnee, ausgedehnte Pisten, vielleicht Rentiere abseits davon, eisige Temperaturen und viel frische Luft. Bis auf das Rentier, alles was man derzeit hierzulande auch haben kann. Doch eines gibt es hier nicht, und das ist deren Version der Skihütte, genannt Tusen-Restaurant.

Und täglich grüßt das Rentier beim Tusen-Restaurant

Mitten im schwedischen Ramundberget auf einem Hügel findet sich das runde Restaurant, welches 125 Gästen Platz bietet und sie mit einem Mix aus traditionell schwedischer und moderner Küche verwöhnt. Dem Architektenteam von Murman arkitekter war es wichtig, das Gebäude in die Umgebung einfließen zu lassen und die Natur möglichst wenig zu belasten.

Und täglich grüßt das Rentier beim Tusen-RestaurantUnd täglich grüßt das Rentier beim Tusen-Restaurant

Somit haben sie sich für eine runde Form entschieden, ähnlich der Zelte der Samen, die den Boden wenig belasten, sowie die Außenfläche mit Birkenstämmen zu bedecken. Der Süd-Eingang schützt praktischerweise vor dem tückischen Nordwind und auf dem Hügel gelegen bietet das Restaurant einen wunderbaren Panoramablick. Traditionell, dennoch futuristisch, naturverbunden. Und jetzt noch das Rentier.

Und täglich grüßt das Rentier beim Tusen-RestaurantUnd täglich grüßt das Rentier beim Tusen-Restaurant

Infos unter: www.murman.se

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Luxus und Entspannung pur im Inselparadies

Marianne Schoen, 30. Januar 2012, Jetzt kommentieren

Türkisblaues Meer soweit das Auge reicht, weiße Sandstrände, bunte Fische, herrliches Essen und Lebensgenuss. Da denkt man höchstwahrscheinlich an ein karibisches Inselparadies. Stimmt. Ausnahmsweise überraschen wir nicht mit einem Widerspruch oder einer ungeahnten Wendung, sondern zeigen das, was man bei solchen Bildern im Kopf erwartet, wie das Anantara Dhigu Maledives Resort & Spa. Sozusagen unser Winter-Gegenprogramm.

Luxus und Entspannung pur im Inselparadies

Erreichbar ist die kleine Insel mittels 35-minütiger Speedboat-Fahrt vom internationalen Flughafen Malé aus. Geboten wird dort Luxus aller Art. Angefangen von der Vielzahl an Suiten und Bungalows, aus der man auswählen kann: Lieber eine Villa am Strand mit Ausrichtung zum Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang? Oder doch eher Sonnenuntergang beim Blick zum Pool. Wem der Sonnenstand egal ist, der oder die kann sich einen Bungalow am Pool am Festland oder auch Überwasser mieten. Eigene Terrasse und separater Ankleideraum sind ohnehin immer inkludiert.

Luxus und Entspannung pur im Inselparadies

Wer nicht nur den Spa-Bereich besuchen, sondern die maritime Welt erkunden möchte, kann entweder Tauchen und Schnorcheln gehen oder James Bond spielen und die sogenannte “Rocket” ausprobieren. Die Wasserrakete düst in “Delphingeschwindigkeit” mit 20 Stundenkilometer davon. Eine Version davon gibt es ebenso für Unterwasser. Ein bisschen ruhiger kann man es an Bord seines - für ein paar Stunden - eigenen Bootes inklusive Kapitän haben.

Luxus und Entspannung pur im Inselparadies

Für das leibliche Wohl sorgen neun Cafés und Restaurants - von italienisch über japanisch bis thai sowie lokale Speisen. Für romantische Stunden zu zweit kann man zusätzlich sein eigenes Dinner mit dazugehörigem Koch organisieren lassen - wo immer man will auf der Insel. Und wer bis hierher gelesen hat, hat hoffentlich für kurze Zeit die hiesigen, kalten Temperaturen vergessen.

Luxus und Entspannung pur im Inselparadies

Mehr Bilder und Buchungsmöglichkeiten finden sich online bei Anantara Resorts.

Luxus und Entspannung pur im Inselparadies

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Das aufklappbare Büro

Marianne Schoen, 25. Januar 2012, Jetzt kommentieren

Wer hat sich an einem schönen, warmen Tag nicht schon einmal gedacht, lieber draußen in der Natur als drinnen im Büro zu sein? Eine originelle Lösung für alle, die trotzdem arbeiten müssen, hat Designer David Ajasa-Adekunle geschaffen: Tetra-Shed, ein Gartenbüro oder -atelier.

Ein aufgeklapptes Tetrashed-Büro, innen buchenfurniert.

Konzentriert arbeiten mit einer großen Portion Frischluft fürs Gehirn und trotzdem nicht das Gefühl des Eingesperrtseins haben ist das Ziel dieses Konzepts. Die “Fenster” lassen sich beliebig ausklappen und in verschiedensten Variationen kombinieren.

Das aufklappbare BüroDas aufklappbare Büro

Wer mehr Platz als für zwei Personen braucht, kann auch mehrere Module aneinanderkoppeln und somit zum Beispiel einen Schulklassenraum erschaffen. Die Außenwand muss auch nicht schwarz sein, wie auf den hier zu sehenden Abbildungen, sondern ist in jeder Ral-Farbe verfügbar.

Ein geschlossenes Büro, das aussieht wie ein schwarzes Kubus.

Konzipiert ist das Outdoor-Büro nicht nur für den Sommer, sondern für das ganze Jahr - wo da aber die Heizung versteckt ist, wäre noch eine lohnenswerte Frage. Auf den Markt kommen soll Tetra-Shed 2012, vorerst in Großbritannien.

Infos: www.treta-shed.co.uk, via: www.notcot.org

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Das Ferne ganz nah: Eine Nacht im Iglu

Marianne Schoen, 25. Januar 2012, Jetzt kommentieren

Eine Nacht im (nicht) ewigen Schnee und Eis, in einem Schlafsack verkrochen, ein Lagerfeuer unterm Sternenhimmel oder ein Glas Champagner in einem architektonisch erfrischenden Separée: Für exotische Erlebnisse muss man nicht unbedingt um den halben Erdball reisen, denn manchmal finden sich auch Geheimtipps, die gar nicht weit weg sind. In diesem Fall geht es in die Tiroler Bergwelt, genauer gesagt in die  White Lounge in den Zillertaler Alpen, denn dort wird mehr geboten als Aprés-Ski und Glühwein.

Das Ferne ganz nah: Eine Nacht im Iglu

Direkt im Ort Mayrhofen befindet sich die Ahornbahn, die größte Pendelbahn Österreichs, mit der man auf 2000 Höhenmeter gebracht wird. Unweit der Bergstation befindet sich die sogenannte White Lounge: Die Außenbar mit Liegestühlen ist untertags ein beliebtes Plätzchen zum Relaxen und Erholen. Abends, wenn die Wintersportler und Wintersportlerinnen wieder im Tal sind, wird daraus ein Igluhotel. Nach dem stärkenden Abendessen wandern die Gäste mit Fackeln zu einem lauschigen Lagerfeuer, wo sie sich von den Sternen bezaubern lassen oder vielleicht doch lieber den Eisstock schwingen können.

Der Eingang der Eisbar mit einer überlebensgroßen Buddha-Statue.Das Ferne ganz nah: Eine Nacht im Iglu

Nach einem erlebnisreichen Tag kann man diesen noch an der Bar oder bei einer Flasche Champagner im Iglu ausklingen lassen und romantische Stunden zu zweit verbringen. Die Eisbar ist nämlich nicht nur wegen der Temperatur etwas Besonderes, sondern darüber hinaus wegen der kunstvollen Schnitzereien und Skulpturen, die es verdienen, bewundert zu werden.

Das Ferne ganz nah: Eine Nacht im Iglu

Reinschauen auf: www.white-lounge.at

Zwei Separees in Eis gehauen, die aussehen wie gotische Spitzbogenfenster.

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Gemeinschaftlicher Lebensmittelanbau im Kleinstadtformat

Marianne Schoen, 22. Januar 2012, Jetzt kommentieren

Wie wäre es, nicht mehr in einen Supermarkt gehen zu müssen, um Gemüse, Obst oder Kräuter zu erhalten? Wenn man einfach - wie früher üblich - ernten könnte, was man braucht. Auch ohne eigene Anbaufläche. Das ist kurz umrissen das Konzept des “Incredible Edible”, zu deutsch “unglaublich essbar” aus der englischen Kleinstadt Todmorden.

Geboren wurde diese Idee vor drei Jahren von zwei Damen, Pam Warhurst und Mary Clear, die ohne Bewilligungen begannen, freie oder brachliegende Grünflächen zu bepflanzen. Der Weg vom Samen bis zur Ernte ist ein gemeinschaftlicher, denn jeder und jede kann mithelfen und sich einbringen und ebenso ernten. Begonnen mit Obst, Gemüse und Kräutern, sind mittlerweile sogar Tierhaltungen dazugekommen. Darunter “Aquaponics“, ein kombinierter Fischteich mit Anbaufläche. Mittlerweile konnte man darüber hinaus Gemeinden in der Umgebung überzeugen, ihren grünen Daumen wieder einzusetzen. Ein Konzept, das zu funktionieren scheint, denn Menschen, die wieder einen Bezug zu ihren Lebensmitteln gewinnen, haben mehr Respekt davor und nehmen sich nur was sie wirklich brauchen und verarbeiten können.

Politisch ist dieser Lebensentwurf natürlich brisant, denn eine Stadt, die sich selbst versorgen kann, ist nicht mehr von Lebensmittelkonzernen abhängig. Ein grüner Kampf gegen die Lobby. Fraglich ist nur, ob dieses Gemeinschaftsprojekt auch in einer Großstadt funktionieren kann oder eben nur im kleinen Rahmen möglich ist. “Back to the roots” scheint gerade in dieser Hinsicht ein wichtiger und unabdingbarer Weg zu sein.

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