9 Tipps für konfliktfreies Arbeiten
Freundschaften kann man sich aussuchen, das Umfeld in der Arbeit meist nicht. Gut möglich, dass man als gewissenhafte Arbeitsbiene auf Kolleginnen und Kollegen stößt, die es mit der Arbeitsmoral nicht ganz so eng sehen. Da werden schon mal Meetings versäumt, Hierarchien umgedreht, zu Terminen zu spät gekommen oder gar die ganze Arbeit auf Sie abgeladen. Das kommt Ihnen vertraut vor? Lesen Sie neun Tipps, wie Sie wieder entspannt den Arbeitsalltag meistern:
1. Ruhe bewahren
Die Kontrolle verlieren und mit den Arbeitskolleginnen und -kollegen lautstark streiten sind selten die optimale Lösung der Problem. Wut und Ärger erzeugen beim Gegenüber genau die gleiche Emotion, also lieber Ruhe und dadurch Kontrolle über das Gespräch bewahren.
2. Einführungsvermögen beweisen
Niemand wird mit dem Querulanz-Gen geboren. Versuchen Sie sich in die Person hineinzuversetzen und zu verstehen, warum sie sich unkollegial verhält. Helfen Sie der Person deren Bedürfnisse nachzukommen und dadurch der Lösung des Problems einen Schritt näher zu kommen.
3. Perspektivenwechsel
Erzählen Sie Außenstehenden von Ihrem Problem. Gut möglich, dass diese ähnliches erlebt haben und die Situation aus einer anderen Perspektive sehen.
4. Mit offenen Karten spielen
Suchen Sie das Gespräch mit der Kollegin oder dem Kollegen und erklären Sie die Gründe für Ihr Handeln - eventuell empfindet Ihr Gegenüber ähnlich. Dadurch ernten Sie Verständnis für Ihre Situation und eine Lösung ist in naher Sicht.
5. Soziale Kontakte pflegen
Als Bürostuhlakrobat zwischen Computer, E-Mails und Telefon gehen die persönlichen Kontakte zur Kollegenschaft manchmal flöten. Verbringen Sie die Mittagspause mit den Kolleginnen und Kollegen, lernen Sie diese außerhalb der Betriebsräume kennen. Das fördert Verständnis sowie Hilfsbereitschaft und Arbeit in einem freundschaftlichen Umfeld macht definitiv mehr Freude.
6. Respektvoller Umgang
Wie man in den Wald ruft, so hallt es zurück. Behandeln Sie daher die Kolleginnen und Kollegen immer respektvoll, denn wenn nicht, kann nicht gleichsam erwartet werden, dass diese Respekt vor Ihnen haben.
7. Nicht in der Vergangenheit leben
Werden Sie von unzuverlässigen Kolleginnen und Kollegen hängen gelassen und sind nun unverschuldet in Teufels Küche, hat es in dieser Situation keinen Sinn sich über Vergangenes zu ärgern - es ist bereits passiert und kann nicht mehr geändert werden. Fokussieren Sie auf das, was in dieser Situation getan werden kann, damit Sie wieder auf sicherem Boden stehen.
8. Ignorieren
Ist die jeweilige Person gegen Punkte 1-7 immun, bleibt Ihnen immer noch die Möglichkeit des Ignorierens. Den Kontakt auf das Minimum reduzieren und hoffen, dass dies auf Gegenseitigkeit beruht. Ignorieren ist aber nicht möglich, wenn Sie mit der Person eng zusammenarbeiten müssen, was uns zu Punkt 9 führt.
9. Der Weg in die Chefetage
Wenn alles nichts nützt, dann sollten Sie Ihren Vorgesetzten beziehungsweise Ihre Vorgesetzte ins Vertrauen ziehen. Das ist der effektivste Weg um Kolleginnen und Kollegen wachzurütteln. Diese Konsequenz aber bitte nicht zu oft nutzen, denn Sie wollen doch nicht, dass man denkt, Sie könnten Probleme nicht selbst lösen.
via: Dumblittleman; Foto: stock.xchng/smeagull






