Faire Mode für alle – Die WearFair startet heute in Linz
Wissen wir eigentlich immer, woher unsere Lieblingskleidungsstücke kommen? Unter welchen Bedingungen sie produziert wurden und wie sie letztendlich den Weg in den Store gefunden haben?
Für all jene von uns, die bei Mode auf Nummer sicher gehen wollen, gibt es WearFair: Die oberösterreichische Initiative hat es sich nämlich zur Aufgabe gemacht, sowohl Konsumentinnen und Konsumenten als auch Klein- und Mittelbetrieben mehr Transparenz im Bereich der Bekleidungsindustrie zu ermöglichen. Beispielsweise gibt es bald einen Shopping Guide online, in dem ökologische und faire Mode vorgestellt wird. Zusätzlich werden Möglichkeiten präsentiert, wo und wie sich Firmen und Einzelpersonen mehr Wissen zu dieser Thematik aneignen können.

Neben einem abwechslungsreichen Informationsangebot auf der Website versucht WearFair darüber hinaus persönlich zu informieren und aufzuklären. Deshalb findet vom 30. September bis 2. Oktober wieder die dazugehörige Messe in Linz statt: Zahlreiche Workshops und Vorträge laden zu einer intensiveren Auseinandersetzung mit Fairness und Nachhaltigkeit in der Textilbranche ein. Des Weiteren präsentieren Labels, die sich mit diesem Thema beschäftigen, ihre Entwürfe sowohl auf dem Laufsteg als auch zum Probieren für Besucherinnen und Besucher.
Und vielleicht finden genau dort einige von uns ein neues Lieblingskleidungsstück, bei dem dann ganz klar ist, von wo es stammt und wie es letzten Endes den Weg in den eigenen Kleiderschrank geschafft hat.
Mehr Informationen: www.wearfair.at
30.9. - 2.10.2011, Ticket: 3 Euro
Tabakfabrik Linz, 4020 Linz, Gruberstraße 1



Wenn die Tage kürzer und die Temperaturen kühler werden, dann kann ein Tag auf der Couch Entspannung pur sein. Die Füße hochgelegt, ein guter Film und die Erholungsphase beginnt. Doch nach kurzer Zeit meldet sich der eigene Körper schon wieder.
“Jeden Tag eine gute Tat”, so lautet das bekannte Pfadfinder-Sprichwort. Fassen wir uns jedoch an die eigene Nase, schaut die Situation schon anders aus. Denn selbst wenn die Motivation vorhanden ist, bietet uns nicht jeder Tag die Möglichkeit, ältere Herrschaften über die Straße zu begleiten oder einer schwangeren Frau den Sitzplatz in der U-Bahn zu überlassen. Wie soll das also gehen, tatsächlich jeden Tag eine gute Tat zu vollbringen?
Wenn sich eine Reise wie aus dem Bilderbuch gestaltet, wollen wir das auch gerne der Familie und dem Freundeskreis mitteilen. Doch was, wenn die Postkarten vor Ort nicht passend erscheinen und die angebotenen Motive einfach nicht dem persönlichen Geschmack entsprechen?