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Heidi Bruehl                 Heidi Bruehl
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Der Schlüssel zur besseren Orientierung

Eduard Mastalski, 27. Dezember 2011, Jetzt kommentieren

Der Schlüssel zur besseren OrientierungMan ist auf Urlaub in einer fremden Stadt, hat einen langen Einkaufs- und Besichtigungstag hinter sich und will jetzt noch den Spaziergang zurück ins Hotel genießen. Doch wo war das gleich noch? Die genaue Adresse kann man auch nicht mehr rekonstruieren und der Name ist einem gerade entfallen, so dass man dem Taxifahrer auch keinen brauchbaren Hinweis geben kann.

Praktisch wenn man am Schlüsselbund ein Mini-GPS hat: Vor dem Hotel kurz einmal die Position eingeben und die Pläne für den Tag umsetzen. Wenn man alles erledigt hat, schaltet man das Mini-GPS einfach ein und schon zeigt es einem den Weg zurück zum Hotel. Oder zu 15 anderen Zielen, die man einspeichern kann. So kann man noch in aller Ruhe zum Hotel spazieren, anstatt sich hektisch an Straßenschildern, die einem nichts sagen, orientieren zu müssen.

Vorausgesetzt, man vergisst nicht wo der Schlüsselbund liegt…

via: ilovegadgets.de Foto: megagadgets.de

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Unser Album der Woche: The Roots - Undun

Eduard Mastalski, 26. Dezember 2011, Jetzt kommentieren

The Roots - UndunDas kollektive Bewusstsein der Gesellschaft des 21. Jahrhunderts hat sich zum Reizwort “HipHop” bereits - natürlich dank ausreichender Beispiele - einen dicken Katalog an Vorurteilen zusammengezimmert: Halbnackte Frauen, die von ihrem durch Drogenverkauf reich gewordenen Rapperfreund - der gern andere Rapperfreunde erschießt - schlecht behandelt werden, wenn sie gerade nicht in einem Pool von Champagner tanzen. Doch dass das Klischee alles andere als umfassend und realitätsnah ist, zeigen The Roots auf “Undun“, man muss schon sagen “wieder einmal”, denn es ist immerhin ihr elftes Studioalbum.

Wer The Roots nicht kennt, dem seien sie vorerst als erste und bisher einzige wirklich einflussreiche HipHop-Band sowie als Kollektiv, dem Live-Musik am Herzen liegt, vorgestellt. Und das schon seit bald 25 Jahren, da entstand nämlich die Kombo rund um Schlagzeuger Questlove und Rapper Black Thought in Philadelphia. Seitdem ist viel passiert in der Geschichte der derzeitigen Studioband bei Jimmy Fallon’s Late Night Show, aber offensichtlich ist ihnen bewusst, wo sie herkommen, wo also ihre - wie passend - Wurzeln liegen.

Wie man das merkt? “Undun” - am 6. Dezember 2011 erschienen - ist ein Konzeptalbum in zwei Teilen. Der erste beschäftigt sich mit dem Leben des Redford Stephens, eines erfundenen Charakters, der versucht sich auf der Straße durchzukämpfen und dabei - wie wir schon in der zweiten Nummer “Sleep” erfahren - scheitert, wie so viele vor ihm. Die ersten zehn Songs des Albums umreißen textlich so etwas wie einen negativen Bildungsroman: Redford zieht aus um das große Geld zu finden, erreicht sein Ziel zwar, aber bekommt den Hals nicht voll und scheitert schließlich epochal. Eine Erzählung der Straße also, die weit näher an der Realität liegt als die überholten Floskeln der “Gangster-Rapper”, und die sich sehr bewusst ist, dass am Ende einer solchen Laufbahn - sie ist ja einer der großen Narrative der Popkultur unserer Zeit - viel öfter der Tod als der Plattendeal steht. Erzählt wird die Lebensgeschichte des Redford Stephens auf lyrisch und erzählerisch hohem Niveau von Black Thought und diversen Gast-Rappern, über sich weit zurücknehmende, dabei aber immer stimmige und phänomenal arrangierte Beats der Musik-Sektion, stets die Stimmung der Lyrics einfangend. Ob nun Streicher Melancholie verbreiten (”Tip the Scale”) oder ein “Four to the Floor”-Beat den inneren Drang des Protagonisten auch instrumental einfängt (”Stomp”), nie hat man das Gefühl, hier würde sich die Band zu sehr aufdrängen.

Wozu sollte sie das auch? Mit den letzten vier Songs, der “Redford Suite” rückt nämlich das Instrumentale weit in den Vordergrund und bildet den zweiten Teil des Albums. Basierend auf Sufjan StevensRedford” - nachdem übrigens auch der Hauptcharakter der erzählten Geschichte bennant wurde - arbeitet die Band ein musikalisches Gleichnis zum Leben ihres “Helden” aus. Es beginnt neo-klassich und harmonisch, erfüllt von großen Erwartungen, doch schlägt in “Will to Power (3rd Movement)” um in Free Jazz: Disharmonie und Chaos. Ein Streicher-Lamento beweint das Ende der musikalischen Erzählung und alles was letztlich bleibt ist ein schräger Klavierakkord. Ein großes Stück Komposition, das auch den langjährigen Roots-Fan überrascht: Selten zeigten sie solch musikalische Bandbreite. Vielleicht erwartet man es nicht, aber es weiß trotzdem zu gefallen, sofern man sich auch darauf einlässt, ein wenig eigene Interpretation in das so ungewohnt unkommentiert - nämlich durch einen Rapper - bleibende Stück zu investieren. Insgesamt stellt es das aufwühlendste Stück unter den sonst sehr smoothen Sounds dar. Natürlich erzählen die Roots keine Lagerfeuergeschichte, aber zurücklehnen und einfach nur entspannt mitnicken ist - trotz des ernsten Themas - wohl die passende Haltung beim Hören des Albums.

Mit “Undun” schaffen es die Roots eindrucksvoll zu zeigen, dass es durchaus heute noch HipHop gibt, der sich nicht vor der E-Musik verstecken muss, der beobachtend und sozialkritisch sein kann ohne dabei den “Ghetto-Kitsch” zu zelebrieren, dabei brutal ehrlich bleibt und die Narrative des eigenen Genres als das demaskiert, was sie sind: Erfundene Geschichten. So schaffen sie es, ein realeres Bild vom Leben auf der Straße mit einem erfundenen Charakter zu zeichnen, als so viele ihrer Kollegen die von sich behaupten, das alles durchgemacht zu haben. Und Realität - ein Begriff der sich nicht zuletzt eine Wurzel teilt mit dem genrespezifischen Begriff der “Realness” -  ist etwas, das HipHop heutzutage wieder mehr braucht.

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Damit sich das Kaminfeuer noch besser anfühlt…

Eduard Mastalski, 22. Dezember 2011, Jetzt kommentieren

Damit sich das Kaminfeuer noch besser anfühlt...Wenn es draußen so richtig kalt wird, gibt es nichts Schöneres als sich mit dem oder der Liebsten vor den Kamin zu legen, ein wenig Rotwein zu genießen und dabei Musik zu hören. Nicht umsonst ist das eine der großen Bilderikonen zum Thema Winter und der eigene Kamin der Traum vieler.

Manche Menschen haben weit weniger ausgefallene Träume: Zum Beispiel einfach nur selbstbestimmt leben und arbeiten und das trotz einer Behinderung. Hier setzen die Ledder-Werkstätten mit ihrem “k-lumet” Kaminanzünder an: Das Holzbündel - es besteht zu 100 Prozent aus recycelten Materialen - wird von Menschen mit Behinderung hergestellt, auch der Erlös kommt ihnen zu Gute.

Daher diesen Winter vor dem hoffentlich vorhandenen Kamin ein k-lumet mit einem Licht ins Dunkel-Streichholz angezunden und schon kann man sich sicher sein, dass das Kaminfeuer nicht nur einen selbst wärmt.

via: Zeit-Magazin, Printausgabe vom 24.11.2011

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Du verschenkst Musik? Aber wie?

Eduard Mastalski, 21. Dezember 2011, Jetzt kommentieren

Du verschenkst Musik? Aber wie?Weihnachten kommt ja meistens eher als man denkt. Und dann fehlt einem noch dieses letzte Geschenk für jemanden aus dem Freundeskreis. Musik! Das wärs, das ist immer passend. Aber in unserer Zeit stehen wir da vor einer großen Hürde: In welchem Format soll man Musik verschenken?

Weil es wäre ja alles so einfach: In den nächsten Plattenladen gehen, eine CD aussuchen, schön einpacken und fertig. Dafür, dass sie der oder die Beschenkte auspackt, digitalisiert und in ein Regal stellt, ohne sie je wieder anzusehen.

Denn der physische Tonträger, mit all seinen Begrenzungen, ist heutzutage nur mehr Mittel zum Zweck. Seit der Digitalisierung von Musik, besonders seit der MP3-Revolution und dem iPod, geht es nicht mehr nur um das abgeschlossene “Kunstwerk” des Albums, sondern eher darum, die gesamte Musiksammlung - beziehungsweise einen möglichst großen Teil davon - immer mit sich zu tragen. Mittels CDs wäre das wohl ein unglaublich großer logistischer Aufwand.

Nur: wie verschenkt man MP3s am besten? Als Gutscheinkarte? Das ist doch viel zu unpersönlich, schließlich soll man sich ja Gedanken machen. Und ein Gutschein ist wie Geld schenken: “Such’s dir selber aus!” Der musikaffine Arbeitskollege freut sich vielleicht noch, weil er schon länger Geld spart um sich etwas Gewisses zu besorgen. Aber der eigene Partner oder die Partnerin wird vielleicht etwas beleidigt sein, weil man es überhaupt nicht für nötig hielt, ein wenig Aufwand zu betreiben.

Es gibt natürlich diverse andere Möglichkeiten MP3s zu verschenken, doch auf Grund ihres Charakters als rein digitales Etwas, sind jene alle nicht von Bestand: Früher oder später landen sie doch auf einer Festplatte und selbst der schönst gestaltete Datenträger wird als eben ein solcher wiederverwendet.

Der stilsicherste Weg Musik zu schenken, ist also doch der klassische physische Datenträger. Durch die derzeitige Renaissance des Vinyls wird das sogar noch verstärkt: Hier wird das Album tatsächlich noch als Gesamtheit gesehen. Das Sammeln ist hier nahezu immanent, eine Schallplatte ist soviel mehr als nur “Tonträger”: Das Artwork, die Verpackung, das warme Kratzgeräusch der Nadel des Plattenspielers, all das gehört zum “Musikerlebnis” dazu und macht es umso intensiver. Wenn man Platte hört, muss man bewusst hören, dafür sorgt allein der Aufwand, den das Abspielen einer Platte erfordert: Nadel aufsetzen, Geschwindigkeit anpassen, darauf achten, wann die Seite zu wechseln ist und nicht zuletzt das beständige Abstauben der edlen Scheiben, um Kratzer und Nadel-Hüpfer zu vermeiden. Wer Musik schenken will, die auch zelebriert wird, schenkt Vinyl.

Jedoch nicht jeder beziehungsweise jede hat einen Plattenspieler und hat die Zeit sich gemütlich vor die Stereo-Anlage zu setzen und Musik zu genießen. Hier bleibt als Möglichkeit immer noch die CD. Vielleicht nicht unbedingt ein fertiges Album, aber warum nicht eine persönliche Mix-CD erstellen, sich ein Design fürs Cover einfallen lassen und diese verschenken? Eine persönlichere Art Musik zu schenken gibt es kaum - sofern man nicht gleich ein Lied für die Beschenkte oder den Beschenkten schreibt. Und zur Sicherheit dazu ein Gutschein um sich die Lieder der Mix-CD runterladen und auf den MP3-Player spielen zu können.

Musik schenken ist immer Aufmerksamkeit schenken, ist - wenn es konkrete Lieder oder Alben sind - immer etwas Persönliches. Verschenkt Musik, dann verschenkt Ihr Freude!

Bild: Flickr/ William Clifford

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Die Tee-Kante macht den Tee

Eduard Mastalski, 19. Dezember 2011, Jetzt kommentieren

Wer gerne Tee trinkt kennt das Problem: Gerade hat man es sich mit einem guten Buch und der Lieblingsteesorte auf der Couch bequem gemacht, schon muss man wieder aufstehen um den Teebeutel zu entsorgen oder wegzulegen. Man produziert mehr Müll, muss mehr abwaschen und angeblich soll sich der Geschmack ja auch nicht so gut verbreiten können, was einem den Genuss ein wenig verderben kann.

Die Tee-Kante macht den Tee

Nicht so mit der Magisso Teetasse. Ihr simples aber geniales Prinzip ist schnell erklärt: Dank eines abgewinkelten Bodens lässt sich die Tasse “kippen”. In ihr befindet sich ein Sieb, in welches die Teeblätter hineingegeben werden. Dann füllt man heißes Wasser ein und wartet, bis der Tee durchgezogen ist.

Die Tee-Kante macht den TeeDie Tee-Kante macht den Tee

Durch Zurück-Kippen der Tasse befördert man nun das Sieb und seinen Inhalt über das Wasserlevel und schon kann man seinen Tee genießen, ganz ohne dass man sich Gedanken um einen Beutel oder eine zu lange Ziehzeit machen müsste.

Mehr Infos: www.magisso.com; via: ausgefalleneideen.com

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