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Hart arbeiten, aber mehr spielen: Tipps für Workaholics

Benedikt Baumgartner, 03. Januar 2011, Jetzt kommentieren

Hart arbeiten, aber mehr spielen: Tipps für WorkaholicsAusgewogenheit ist in allen Lebensdingen eine wichtige Sache. Vor allem dann, wenn Sie den schmalen Grat zwischen harter Arbeit und Freizeit begehen. Das gilt um so mehr, wenn Sie wirklich richtig hart arbeiten, denn dann sollten Sie das ebenso hart an Ihrer Freizeit tun. Wir haben ein paar Tipps für Sie, wie Sie Ihre Leidenschaft für die Arbeitswelt auf erholsamere Tätigkeiten umlegen können.

Reflektieren Sie. Sollten Sie ein Workaholic sein, stehen die Chancen gut, dass Sie es bisher nicht bemerkt haben. Manche Menschen versinken in ihrer Arbeit, weil sie diese einfach lieben. Andere, um die Rechnungen zu bezahlen. In jedem Fall ist es wichtig, dass Sie Ihre Arbeitslast mit Zeit fürs Spielen ausgleichen.
Nehmen Sie einmal kurz Abstand zu Ihrer Tätigkeit und denken Sie darüber nach, wie viel Zeit Sie in die Arbeit investiert haben und von welcher Qualität diese Zeit war. Sehen Sie sich selbst als jemanden, der oder die sehr hart und viel arbeitet? Dann sollten Sie zwischen Ihrem Arbeitsleben und Ihrem persönlichen Leben einen Ausgleich herstellen. Andernfalls könnte die Plackerei Sie überwältigen.

Belohnen Sie sich. Völlig logisch: Wenn Sie hart arbeiten, haben Sie eine Belohnung verdient. Schließlich belohnen Sie ja auch Ihre Kinder, sollten Sie welche haben, wenn diese ihre Pflichten erfüllen. Viele Menschen sehen ihre Belohnung im monatlichen Gehalt, dieses wird aber oft für die Notwendigkeiten des Lebens ausgegeben.
Finden Sie einen Weg, sich abseits Ihres Gehalts für die harte Arbeit zu entschädigen. Sie werden merken, dass Ihre Belohnungen nicht nur als schwer verdienter Preis funktionieren. Sie dienen auch als Anreiz, Ihre Arbeit auf dem exzellenten Level zu halten, das Sie gewohnt sind.

Stellen Sie Ihre Leidenschaft wieder her. Wenn Sie lieben, was Sie für Ihren Lebensunterhalt tun, ist es einfach, mit ganzem Herzen dabei zu sein. Schnell verlieren Sie über Ihrer Arbeit das Zeitgefühl, wieder einmal ist es im Büro spät geworden. Zu lieben, was man tut, kann ein Segen sein. Sie sollten darüber aber nicht Ihre anderen Interessen, die Sie vielleicht haben, vergessen.
Stattdessen sollten Sie ein bisschen von der Energie, die Sie normalerweise in Ihre Arbeit stecken, in ein neues Hobby investieren. Wenn Sie jemand sind, der beziehungsweise die von einer Tätigkeit völlig eingenommen wird, stehen die Chancen gut, dass Sie mit demselben Enthusiasmus bei einem erholsameren Projekt dabei sind.

Reservieren Sie Zeit zum Spielen. Das Schlimme an harter Arbeit ist, dass es sehr viel Zeit in Anspruch nehmen kann. Da bleibt dann wenig Platz für alles andere auf Ihrem Wunschzettel. Auch wenn anspruchsvolle Jobs oft befriedigend sind, müssen Sie sich vorsätzlich Zeit schaffen, um so angestrengt zu spielen, wie Sie arbeiten. Richten Sie eine monatliche Happy-Hour an einem Freitag nach der Arbeit ein, oder gehen Sie mit einem sympathischen Kollegen oder einer Kollegin Mittagessen. Reden Sie dabei aber nicht nur über die Arbeit.
Stehen Sie in der Früh eine halbe Stunde früher auf, um Yoga zu machen oder Zeichentrickfilme mit Ihren Kindern anzusehen. Was auch immer Sie machen, stellen Sie sicher, dass es oberste Priorität in Ihrer Terminplanung hat. Zeit zum Spielen ist ebenso wichtig wie Ihre Arbeit.

Von uns wird oft harte Arbeit verlangt, während Auszeiten für Spaß als selbstverständlich betrachtet werden. Es ist nichts Falsches daran, mit Herzen bei der Arbeit zu sein, wenn Sie darüber nicht auf Ihr Herz vergessen. Beginnen Sie, Ihre Lebensgewohnheiten zu reflektieren. Sollten Sie dahinter kommen, dass Sie ein Workaholic sind, ergreifen Sie geeignete Maßnahmen, um auch Ruhe und Erholung in Ihren Tagesplan einzubauen.

via: dumblittleman.com; Bild: flickr/herval

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Nix wie weg – aber richtig!

Benedikt Baumgartner, 10. Dezember 2010, Jetzt kommentieren

EHow to disappearrinnern Sie sich noch an die berühmteste Praktikantin im Weißen Haus? Als Bill Clinton zugeben musste, eine ungebührliche Affäre im Oval Office gehabt zu haben, rätselten die ganzen USA, wer es sei.

Es war Frank Ahearn, der sie im Auftrag eines Magazins aufspürte. Die Frau hieß Monica Lewinsky und war wohl sein prominentester Fall, wie er im Interview mit LoungeFM sagt.

In ihrem neuen Buch „How to disappear“: The world’s number one guide to vanishing without a trace“ beschreiben Frank M. Ahearn und Eileen C. Horan, wie Sie richtig verschwinden können – falls Sie das wollen. Oder falls Sie es müssen. Ahearn hat 26 Jahre Erfahrung im Finden und Verschwinden lassen von Menschen.

Die Frage des Verschwindens dreht sich um drei Aspekte: Welche Informationen über Sie sind da draußen? Wer kann darauf zugreifen? Und was können Sie dagegen tun?

Das Buch gibt praktische Tipps, wie Sie sich vor Stalkern, Identitätsdiebstahl und Ihre Privatsphäre im Internet schützen, oder wie Sie inkognito im Ausland leben können.

Im Interview erklärt Ahearn, dass vor allem zwei Faktoren für den Wunsch eines Menschen, verschwinden zu wollen, ausschlaggebend sind: Geld und Gewalt. Frauen sind davon besonders betroffen, meint Ahearn, da sie oft Opfer von Stalkern oder gewalttätigen Ehemännern werden. Nie wissen sie, wann der Wahnsinn ein Ende hat. Die einzige Alternative ist es dann oft, zu verschwinden.

Auch Menschen mit viel Geld haben manchmal den Wunsch, ihre Privatsphäre wirklich privat zu halten, sagt Ahearn, da sie den Missbrauch ihrer Informationen fürchten. Also setzen sie alles daran, ihr Geschäftsleben von ihrem Privatleben zu trennen, und erstellen zum Beispiel geheime Reisepläne.

Das Buch richtet sich laut Ahearn aber auch an den durchschnittlichen Menschen denn auch ihre Informationen sind wertvoll. Privatsphäre geht uns alle an, sei es in der Schule, in der Arbeit, in Beziehungen, sei es, wie viel und was die Regierung über uns weiß, oder die Ehepartner, und die Liste lässt sich fortsetzen.

Das Buch zeigt, wie wertvoll Informationen über Sie sind, auch wenn Sie nicht untertauchen wollen. Es gibt Tipps, wie sie Ihren digitalen Fingerabdruck im Internet möglichst unsichtbar halten oder Ihre Spuren verwischen.

Es sensibilisiert für den Umgang mit Facebook und Co., die Ahearn naturgemäß nicht mag. Er versteht sie aus wirtschaftlicher Sicht, nicht aber aus einer persönlichen: „Sie verwenden das Wort Freunde, in der Realität aber sind die meisten deiner so genannten Freunde keine Freunde, sie sind nur eine Ziffer, die zeigt, dass du mehr „Freunde“ hast, als eine andere Person.“

Soziale Medien sind zu einem großen Geschäft und Problem geworden, meint Ahearn, und Sie oder Ihre Familien geben Informationen über Sie gratis preis. Sie wissen einfach nicht, wie die Informationen über Sie verwendet werden: „Wir stehen erst an der Startlinie dieser Internetevolution und haben keine Vorstellung, was in zehn Jahren sein wird.“

Nach eigenen Angaben hat Ahearn im Laufe seiner Karriere mehr als 40.000 Menschen aufgespürt, und so um die fünfzig, „das sind aber die extremen Fälle“, vollkommen verschwinden lassen. Wenn auch Sie nix wie weg und nie mehr gefunden werden möchten, kann Ihnen Ahearn das für zehn- bis zwanzigtausend Dollar arrangieren: „Auch wenn ich Euro bevorzuge!“

Eine deutsche Ausgabe ist noch nicht in Planung, die Englische kann man auf Amazon bestellen.

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Mit Gesichtsgymnastik jünger aussehen

Benedikt Baumgartner, 08. Dezember 2010, Jetzt kommentieren

Mit Gesichtsgymnastik jünger aussehenVerspannungen in den Mundwinkeln, kleine Fältchen um die Augen, ein verkniffener Mund. Damit sehen Sie sicher nicht besonders entspannt aus. Ein paar kleine Übungen entspannen Ihre Gesichtsmuskulatur, reduzieren Falten und lasen Sie dadurch jünger aussehen.

  1. Bewegen Sie Ihre Augenbrauen schnell auf und ab. Mehrmals wiederholen.
  2. Jetzt nur die linke Braue heben und senken. Das kann sich als schwierig herausstellen, falls dem so ist, einfach die rechte Braue mit der Hand festhalten. Wiederholen Sie die Übung mit der rechten Augenbraue.
  3. Kneifen Sie die Augen fest zusammen und entpannen Sie sie wieder. Verziehen Sie Ihr Gesicht ordentlich, um das Beste herauszuholen.
  4. Kneifen Sie nur das linke Auge zusammen und entspannen Sie es wieder. Und zwar so fest, dass der linke Mundwinkel nach oben wandert.
  5. Wiederholen Sie die Übung mit dem rechten Auge.
  6. Runzeln Sie mehrmals stark die Stirn und entspannen Sie sie wieder.
  7. Gähnen Sie mehrmals so weit Sie können und schließen Sie den Mund wieder.
  8. Öffnen Sie weit den Mund und bewegen Sie das Kiefer von links nach rechts und umgekehrt.
  9. Rümpfen Sie die Nase, als läge ein furchtbarer Gestank in der Luft, entspannen und wiederholen.
  10. Ziehen Sie Grimassen. Hier ist Improvisation angesagt, werden Sie verrückt, als wären Sie ein Kind.

Und wenn auch der gewünschte Verjüngungseffekt nicht sofort einsetzt, etwas fröhlicher fühlen Sie sich bestimmt - vor allem, wenn Sie diese mimischen Verrenkungen vor einem Spiegel fabriziert haben.

via: healthmad.com; Bild: Flickr/ Gary & Anna Sattler

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Das personalisierte Musikmagazin

Benedikt Baumgartner, 23. November 2010, Jetzt kommentieren

Musikmagazine gibt es im Internet ja zuhauf. Die sind allerdings mit mühsamer, oft langwieriger Suche verbunden, bis man gefunden hat, was man will - oder was gefällt.

Nicht so bei “idiomag - your magazine“. Das “personalisierte Musikmagazin” sieht für jeden User und jede Userin, einmal angemeldet, anders aus. Es sucht Rezensionen, Musikvideos, Bilder und Tracks sowie Konzertdaten auf Basis des Geschmacks der oder des einzelnen zusammen und präsentiert sie in ansprechendem Format.

idiomag - your magazine

Die kann man sich dann dort ansehen und wenn der Song gefällt, auch gleich als mp3 kaufen. Oder es seinem Freundeskreis auf Facebook, Twitter und vielen anderen Social-Media-Websites weitersagen. Dazu muss man idiomag allerdings erst mal erzählen, was eigentlich gefällt. Man kann dazu Namen der Lieblingsbands oder Genres, die man mag, eingeben.

Das Ganze funktioniert so: Ein automatisches Veröffentlichungssystem erstellt die Inhalte aus dem Internet, die es sich bei Medienpartnern zusammensucht. Verwandte Medien werden in die Vorlage eingefügt, und schließlich erscheint der Artikel für den Nutzer und die Nutzerin.

Das zweite Standbein ist ein System, welches die personalisierten Informationen verwendet. Dadurch können Inhalte gefunden werden, die den Interessen der Leser und Leserinnen entsprechen. Das System adaptiert das Profil von selbst, wenn Sie die Inhalte bewerten - und kann so noch besser Ihrem Geschmack entsprechen.

Diese Technologie ermöglicht einerseits effizientes Veröffentlichen, andererseits effiziente Werbung, die genau auf die Zielgruppen zugeschnitten werden kann. Schließlich ist das das wahre Geschäft des Web 2.0, und somit auch von idiomag, maßgeschneiderte Werbung. Dafür ist es gratis.

Bild: Screenshot idiomag - your magazine

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Hunger auf Kunst und Kultur

Benedikt Baumgartner, 21. November 2010, Jetzt kommentieren

Hunger auf Kunst und KulturDie Teilnahme am kulturellen Leben ist ein Grundrecht, das in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte festgelegt ist. Wer rege an diesem Leben teilnimmt, weiß allerdings, dass dieses kostspielig sein kann. Aufgrund steigender Armut bleibt dieses Recht also immer mehr Menschen verwehrt.

Die Aktion “Hunger auf Kunst und Kultur” ermöglicht es finanziell benachteiligten Menschen seit 2003, mit einem Kulturpass an Konzerten, Theater- und Kinovorstellungen, Ausstellungen und anderen Kulturveranstaltungen teilzunehmen - bei freiem Eintritt.

Die Idee, initiiert vom Schauspielhaus Wien und der Armutskonferenz, hat sich inzwischen zu einem beachtlichen Netzwerk gemausert. Heute gibt es die Aktion in sechs Bundesländern: Steiermark, Wien, Oberösterreich, Salzburg, Tirol, Vorarlberg, sowie in der Stadtgemeinde Tulln. Mehr als 450 Kulturveranstaltende sind bereits involviert in der Aktion.

Anspruch auf den Kulturpass haben Menschen, die unter der Armutsgrenze leben, die Mindestsicherung, Mindestpension oder Notstandshilfe beziehen, und Flüchtlinge. In Wien und der Steiermark ist das AMS Partner, bei dem der Pass bezogen werden kann. In den anderen Bundesländern ist er über diverse soziale Einrichtungen erhältlich.

Die beteiligten Kultureinrichtungen ermöglichen allen Kulturpassbesitzenden freien Eintrittt. Für die Finanzierung dieser Karten sowie dieser wichtigen und sympathischen Idee sind sie selbst verantwortlich. Dies kann durch Spenden von Privatpersonen, Institutionen oder über Sponsoring geschehen.

Bild: hungeraufkunstundkultur.at

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