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Auszeit, Genuss

Die Heilkraft von Tee

Von Kristin Natalie Urbanek am 15. November 2017
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Johanniskrauttee
 Das Johanniskraut wirkt stimmungsaufhellend und wird als Präparat bei Depressionen und Burnout eingesetzt. Als Tee verschafft es Abhilfe bei Nervosität und Schlafstörungen. Das Kraut wirkt auf das zentrale Nervensystem und sorgt für eine Zunahme der Glücks-Botenstoffe Serotonin und Dopamin.
Der Kamillentee beruhigt Magen und Darm und wird als bewährtes Hausmittel bei diesbezüglichen Beschwerden verwendet. Er wirkt entzündungshemmend und krampflösend. Für den Aufguss werden meist Blüten, Kraut und Samen der Kamille verwendet. In Italien gilt „Camomilla setacciata“ als beruhigend – eine Teespezialität bei der die gelben Röhrenblüten der Kamille aufgegossen werden. Der Tee wird nach dem Essen und vor dem Schlafen getrunken.
Brennnesseltee
 Ein Aufguss aus Brennnesselblättern wirkt harntreibend und entzündungshemmend. Die Brennnessel ist sehr eisenhaltig und liefert bis zu viermal so viel Eisen wie ein Rindersteak.
Pfefferminztee
Viele Menschen trinken Pfefferminztee ohne gesundheitlichen Bedarf. Wer dadurch keine Beschwerden hat, kann dies auch weiterhin tun. Seine Heilwirkung ist allerdings relativ stark und lindert krampfartige Magen-Darmbeschwerden. Auch bei Schmerzen und Krämpfen der Gallenblase und Gallenwege sowie bei Darmkoliken und Reizdarmsyndrom wirkt der Pfefferminztee beruhigend. Er lindert Übelkeit und Brechreiz und fördert die Produktion von Gallensaft. Sein Hauptbestandteil ist Menthol.
Baldriantee
Baldrian wirkt beruhigend und hilft bei Nervosität und Schlafstörungen. Der Tee wird aus der Wurzel zubereitet und hilft bei Nervosität, Einfschlafstörungen, Angst und Unruhezuständen. Für eine Tasse Baldriantee nimmt man einen Teelöffel der Wurzel. Am Tag sollten nicht mehr als drei bis vier Tassen getrunken werden, da eine zu hohe Dosis zu einem leichten Rauschzustand mit verstärkten Sinneseindrücken führen kann.
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