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Sex verbessert das Gedächtnis von Frauen

Von Kristin Natalie Urbanek am 27. September 2017

8096549627_f618397107_oEin Team an der McGill Universität in Kanada fand einen Zusammenhang zwischen Sex und dem Wachstum des Nervengewebes im Hypothalamus. Dabei handelt es sich um jenen Gehirnbereich, der unser Gefühls- und Sexualverhalten sowie Gedächtnis und das Nervensystem beeinflusst.

Das Ergebnis: Je häufiger eine Frau Sex hatte, desto höher war ihre verbale Erkenntnisleistung. Vereinfacht und etwas überspitzt gesagt: Frauen, die mehr Sex haben, erinnern sich besser an Gesagtes. Was sich laut der Studie nicht verbesserte, war das Erinnerungsvermögen an Gesichter.

„Die Chemikalien, die mit der Signalbelohnung zum Gehirn beteiligt sind also Hormone und Neurotransmitter haben gezeigt, dass es einen Zusammenhang zwischen Gedächtnis und sexueller Aktivität gibt“, sagte Jens Pruessner, Psychologieprofessor an der McGill Universität, der in der Studie mitgearbeitet hatte, gegenüber der Frauenzeitschrift „Broadly“. Zur Erklärung: Neurotransmitter sind Botenstoffe, die an chemischen Synapsen die Erregung von einer Nervenzelle auf andere Zellen übertragen.

„Die Ergebnisse der Studie gehen in die Richtung, dass Sex oft mit den Gedächtnisfunktionen und dem Hypothalamus zusammenhängen“, schrieben die Autoren der Studie in der Fachzeitschrift „Archives of Sexual Behaviour“. Diese Verbindung könnte sich aus der Tatsache ergeben, dass Sex eine Art körperliche Ertüchtigung ist oder dass Sex hilft, Geisteszustände wie Depression oder Stress abzubauen.

Bild: you me

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