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So einfach

Mit einem Spaziergang zu Kreativität

Von Kristin Natalie Urbanek am 26. September 2017

Manchmal fallen uns tausend großartige und kreative Ideen ein, wenn wir gar nicht darauf achten. Und, wenn wir sie dann brauchen, dann steckt unser Hirn irgendwie fest. Ab und zu müssen wir aber auf Knopfdruck kreativ sein. Gerade Menschen, die selbstständig sind, haben oft das Problem. Aber vor Verzweiflung mit dem Kopf rhythmisch am Tisch aufzuschlagen, bringt leider auch nur bedingt etwas.

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Wenn Ihre Kreativität das nächste Mal nicht so ganz übersprudeln möchte, gehen Sie doch eine Runde spazieren, denn das hilft besser, als Sie sich vielleicht vorstellen können.

Der Neurowissenschafter Andrew Tate erklärt, dass schon ein kurzer Spaziergang einen enormen Unterschied machen kann und den Ideenfluss auf Hochtouren bringt. Denn ein Spaziergang liefert unserem Gehirn schnell eine Menge Umstände, die bei der Ideenfindung hilfreich sein sind. Ihr Blutfluss wird angereichert, Ihr Gehirn mit ausreichend Sauerstoff versorgt und die veränderten Umstände sorgen für den „Oh, ich bin ja weg vom Schreibtisch und kann mich entspannen“-Moment. Und in den entspannten Momenten arbeitet unser Gehirn besonders gerne kreativ.

Das bedeutet, dass es umgekehrt auch gut funktionieren kann, wenn Sie bei einem Problem, bei dem es nur eine Lösung gibt, am Schreibtisch sitzen bleiben. Denn hier können Sie fokussierter Arbeiten und Denken.

Wenn Sie kreative Ideen brauchen, dann brechen Sie einfach aus Ihren gewohnten Mustern aus und schon beginnt Ihr Gehirn in neuen Bahnen zu denken.

Bild: Jason DevaunNagesh Jayaraman

 

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