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Entspannung

Studie: Regelmäßige Saunagänge senken das Alzheimer- und Demenzrisiko

Von Kristin Natalie Urbanek am 27. Juni 2017

Ein Gang in die Sauna tut einfach gut. Die Ruhe und die Hitze beruhigt Körper und Geist. Sie schalten ab und fühlen sich danach erholt und irgendwie gesünder, oder nicht? Dieses Gefühl dürfte nun wissenschaftlich untermauert werden, denn regelmäßige Saunagänge haben tatsächlich einen positiven Einfluss auf unsere Gesundheit.

Finnische Studie liefert faszinierende Ergebnisse

Finnland gilt als Land mit der größten Saunatradition weltweit. Kein Wunder also, dass Wissenschaftler der „University of Eastern Finland“ sich mit den gesundheitlichen Auswirkungen der regelmäßigen Saunagänge befasst haben. In einer rund zwanzig Jahre laufenden Langzeitstudie wurden dabei mehr als 2.000 gesunde Erwachsene näher untersucht. Das erfreuliche Ergebnis: Die häufige Nutzung einer Sauna verringert nicht nur die Wahrscheinlichkeit aufgrund von Herzproblemen zu sterben, sondern kann auch präventiv gegen das Auftreten von Alzheimer oder anderen Formen der Demenz wirken.

Die Forscher vermuten, dass die positiven gesundheitlichen Auswirkungen dabei untereinander in Verbindung stehen. So wirkt sich der regelmäßige Saunagang offensichtlich positiv auf die Gesundheit des Herzens aus. Weniger Herzprobleme könnten dann wiederum dazu führen, dass auch das Gehirn weniger Stress ausgesetzt ist – und somit im Alter seltener Demenzerkrankungen auftauchen. Der genauere Zusammenhang wird derzeit noch untersucht.

 

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