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Genuss

Wundermittel Kokosöl

Von Sonja Zuckerstaetter am 24. Mai 2017

Anders als die meisten anderen Öle, ist Kokosöl ein sehr gesundes Fett. Es ist ein natürliches Öl, dass zu 90% aus gesättigten Fettsäuren besteht. Normalerweilse wird uns eingetrichtert, dass gesättigte Fettsäuren ungesund sind. Beim Kokosöl stimmt das aber nicht. Es handelt sich nämlich um mittelkettige Fettsäuren, die sehr schnell verdaut werden und somit vom Körper zur Energiegewinnung statt zur Fettlagerung verwendet werden. Weil Kokosöl zusätzlich auch noch weniger Kalorien hat als andere Öle, wird ihm sogar eine Wirkung zugesprochen, die beim Abnehmen hilft.

Aus fest wird flüssig

Auch von der Konsistenz her ist Kokosöl besonders. Bei Raumtemperatur schmilzt es nicht und hat daher eine Kerzenwachs-ähnliche Konsistenz, die von der weißen Farbe noch unterstrichen wird. Das Öl schmilz aber, sobald es in die Pfanne kommt oder kurz unter heißes Wasser gehalten wird. Abgesehen vom guten Geschmack und den gesundheitlichen Vorteilen, hat Kokosöl aber noch einiges mehr zu bieten und kann vielfältig verwendet werden.

Ölkur

Bei der Ölkur, auch Ölziehen genannt, wird ein Teelöffel Kokosöl in den Mund genommen und 10 bis 20 Minuten wie Mundwasser durch die Zähne gedrückt und im Mund verteilt. Das Öl nimmt dabei Bakterien auf und hilft so gegen Zahnfleischbluten und Mundgeruch. Regelmäßiges Ölziehen kann sogar dazu beitragen, dass lockere Zähne wieder fester werden und gelbliche Zähne weißer. Zugegeben, das ungeschmolzene Öl im Mund schmelzen zu lassen, kann anfangs etwas gewöhnungsbedürftig sein. Wer damit nicht zurechtkommt, kann das Ölglas vorher einige Minuten unter heißen Wasser halten und es dann gleich flüssig in den Mund nehmen. Nach einiger Zeit gewöhnt man sich aber ohnehin an die Konsistenz, nicht zuletzt weil es nach Kokosnuss schmeckt und man weiß, wie gut das Ölziehen den Zähnen tut.

Seidige Haare

Kokosöl ist eines der besten Mittel, um strapazierte und trockene Haare zu pflegen. Es enthält Vitaminie und Mineralien, die das Haar von Innen heraus stärken, Schäden reparieren und die Haarstruktur sogar neu aufbauen können. Somit hift Kokosöl sogar gegen Haarausfall und Spliss. Zur Anwendung wäscht man sich vorher die Haare und spült das Shampoo sehr gründlich aus. Dann werden die Haare mit dem Handtuch getrocknet und durchfrisiert. Anschließend lässt man eine kleine Menge Kokosöl in den Händen schmelzen und massiert es in die Haare ein. Um das Kokosöl warm und flüssig zu halten, wird dann ein Handtuch um die Haare gewickelt. So kann man das Öl mindestens eine halbe Stunde, aber auch die ganze Nacht über einwirken lassen. Anschließend wäscht man die Haare einfach wie gewohnt. Nach mehrfacher Anwendung werden die Haare seidiger, kräftiger und weicher.

Weiche Haut

Es gibt tausende chemische Produkte, die wir uns ins Gesicht schmieren sollen, um Falten, Augenringe und Hautunreinheiten loszuwerden. Dabei hat Kokosöl unzählige wertvolle Inhaltsstoffe, die der Haut alles geben können, was sie braucht. Die im Kokosöl enhaltene Laurinsäure, sorgt beispielsweise dafür, dass sich die Haut spannt und Falten weniger sichtbar werden. Durch die antimikrobiellen Inhaltsstoffe des Kokosöls, können Akne- und Pickelherde gelindert werden und somit ihr Fortschritt verhindert. Ähnliches gilt auch für Augenringe, die ja eigentlich Ablagerungen und Veränderungen der Blutgefäße unter den Augen sind. Kokosöl kann die Ablagerungen lösen und somit Augenringe drastisch reduzieren. Um von der positiven Wirkung des Öles auf die Gesichtshaut Gebrauch zu machen, wird es auf die betroffenen Stellen aufgetragen und einmassiert. Idealerweise lässt man es dann über Nacht einwirken und wäscht es morgens aus. Das Gleiche gilt übrigens auch für pflegebedürftige Hautstellen am restlichen Körper.

Bild: flickr/Meal Makeover Moms

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