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So einfach

Zuhören ist wahre Kunst

Von Tanja Reif am 6. April 2017

Ihr Gegenüber erzählt und erzählt. Und Sie können ihm einfach nicht richtig und aufmerksam zuhören. Ihnen fallen ständig Anekdoten aus Ihrem eigenen Leben ein. Sie würden sich nahezu perfekt in das Gespräch eingliedern lassen. Ehe Sie sich versehen, plaudern Sie auch schon darauf los und bemerken die Irritation Ihres Gegenübers kaum.

 

„Zuhören können ist der halbe Erfolg“ sagt Calvin Coolidge. Mit dem Wort Zuhören haben die Wenigsten Probleme. Durchaus aber beim Zuhören können. Es fällt uns nicht gerade leicht, uns von uns selbst abzuwenden und vollends auf unseren Gesprächspartner einzulassen. Immer wieder streuen wir Teile von uns ein, obwohl unser Gegenüber dies keineswegs einforderte oder erfragte.

 

Das aktive Zuhören beherrschen ist aber der Schlüssel zum Erfolg. Sie vermitteln Ihrem Gesprächspartner wirkliches Interesse an ihm und seinen Geschichten. Die passenden Zwischenfragen lassen Gedanken entstehen: Der ist mir wirklich sympathisch, einer der mich erzählen lässt und mir die volle Aufmerksamkeit schenkt. Es gibt sie noch, die Zuhör-Könner.

Und wenn Sie dieses Gefühl hervorrufen, haben Sie gewonnen. Bei Ihrem Gegenüber haben sie Interesse geweckt und er ist wissbegierig was Ihre Erzählungen anbelangt.

Halten sie sich immer vor Augen, wie Sie sich Ihre Zuhörer wünschen. Interessiert, aufrichtig und vor allem – an Ihnen und Ihren Geschichten haftend. Um wahre Sympathie aufkeimen zu lassen, bedarf es nur diesem einen: dem aktiven Zuhören.

Denn wie es so schön heißt im Leben – Geben und Nehmen sollen sich stets die Hand reichen.

Bilder: Vincent Brown, FlickinpicksLucas Incas

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