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Lesen hat gleichen Einfluss auf das Gehirn wie Sex

Von Kristin Natalie Urbanek am 16. März 2017
Sex gilt als die schönste Nebensache der Welt.  Eine Alternative könnte jetzt auch Lesen sein. Wie eine Studie von deutschen und spanischen Forschern herausgefunden hat, aktiviert das Lernen neuer Wörter die gleichen Gehirnregionen wie Sex oder Drogenkonsum – ein weiterer Grund, um mit Büchern in eine andere Welt zu entschwinden.
Lesen aktiviert Belohnungszentrum im Gehirn.

In einer kürzlich veröffentlichten Studie haben spanische und deutsche Forscher 36 Teilnehmer mittels funktioneller Magentresonanztomographie (fMRT) überwacht und überprüft, welche Teile des Gehirns aktiviert werden, wenn diese neue Wörter lernen oder etwas spielen. Dabei stellte sich heraus, dass bei beiden Aktivitäten der Teil des Gehirns beteiligt ist, der für Belohnungen zuständig ist. Die gleiche Region, die auch beim Genuss leckeren Essens, Sex oder auch Drogenkonsum aktiv ist. Beim Lernen neuer Wörter zeigte sich außerdem, dass eine Verbindung zwischen dem Belohnungszentrum und dem Sprachenzentrum besteht. Menschen, bei denen die Verknüpfung stärker war, waren in der Lage, mehr Wörter zu erlernen.

Vielleicht sollten Sie ab jetzt vor dem Sex noch eine Lesestunde einplanen, damit Sie sich danach doppelt so gut fühlen können.

Gefunden über: trendsderzukunft.de; Bild: freestocks.org, Simon Cocks

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