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So einfach

Ideen auf Knopfdruck gefällig?

Von Kristin Natalie Urbanek am 14. August 2014

Hinsetzen und auf Befehl kreative Meisterleistungen vollbringen funktioniert selten. Klingt ja auch komisch? Richtig, das ist es auch. Kein Wunder also, dass es gar nicht so einfach ist, kreativ zu sein, wenn man es sein möchte oder vielleicht sogar, wenn man es sein muss. Denn es funktioniert unter der Dusche. Im Kino. Oder beim Autofahren. Eben meistens an Orten und in Situationen, wo Sie sich fragen: „Wieso fällt mir das denn genau jetzt ein? Vorhin hätte ich diesen Kreativitätsschub echt gebraucht.“

Wäre es nicht praktisch ein paar Techniken zu haben, die Ihre Kreativität dann anspornen, wenn Sie sie wirklich brauchen?

1. Im Kino sitzen

Waren Sie schon mal in eine Sache so vertieft, dass Ihr Gehirn einfach keinen anderen Blickwinkel mehr zugelassen und Sie sozusagen feststeckten? Versuchen Sie es mal mit der „Kino-Technik“. Stellen Sie sich vor, Sie sitzen im Kino und beobachten sich und Ihre Situation von außen? Was würden Sie demjenigen, den Sie da sehen raten? Aus diesem Blickwinkel können sie distanzierter sein und einen klaren Blick bekommen. Gerade, wenn Situationen ausweglos erscheinen, hilft diese Methode sehr.

2. Einfach mal rumspinnen

Kreativität hat mit rationalen Lösungen oft wenig zu tun, also lassen Sie Ihr Gehirn ab und zu einfach mal tun, was es möchte. Schalten Sie Ihre Einwände aus und genießen Sie es Ihren verrückten Gedanken beim Rumspringen zuzusehen. Selbst, wenn es komplett wirres Zeug ist, greifen Sie nicht ein, sondern warten Sie ab. Verlassen Sie die gewohnten Bahnen und begeben Sie sich ins Unbekannte. Ihre Gedanken kann so und so niemand hören, außer Ihnen. Denn auch wenn 99% der Gedanken vermutlich keinen Sinn ergeben und nicht hilfreich sind, das 1% ist möglicherweise genial.

3. Führen Sie ein Ideen-Journal

Klingt nicht sonderlich kreativ aber wie mit bestimmten Umgebungen, gibt es Dinge, die unsere Kreativität anregen. Wenn Sie immer ein kleines Notizbüchlein mit sich führen, können Sie jegliche Einfälle sofort notieren. Auch, wenn sie momentan nicht nützlich sind, wer weiß, wann Sie sie mal gebrauchen könnten? Und, wenn Sie das eine Zeit lang gemacht haben, reicht es schon nur in dem Büchlein zu blättern, um Ihrem Gehirn zu sagen: „Hey, es ist Zeit kreativ zu sein.“

4. Schaffen Sie sich Fluchtmöglichkeiten

Sie haben stundenlang an einer Sache gesessen und einfach keine Ergebnisse erzielt? Frustrierend, nicht wahr? Auf Teufel komm raus weiterzumachen wird allerdings auch nicht zum gewünschten Erfolg führen. Es wird Sie nur mehr deprimierend und Ihnen die Lust nehmen. Schaffen Sie sich für genau solche Situation eine Fluchtmöglichkeit. Sei es das Café um die Ecke oder der Balkon – es macht keinen Unterschied. Wichtig ist nur, dass Sie aus dem Alltag ausbrechen können, wenn Ihnen danach ist.

5. Mit den Augen eines Kindes

Kinder haben eine großartige Art, die Welt zu sehen, nämlich unschuldig und ohne Vorurteile. Wenn Sie Kinder in Ihren Familien- oder Freundeskreis haben, dann tun Sie mal was ganz Absurdes. Fragen Sie sie nach ihrer Meinung. Fragen Sie sie, wie sie das Problem lösen würden oder womit sie gerne mal Geld verdienen würden. Natürlich werden nicht alle Vorschläge grandios sein. Viele sind vermutlich unrealistisch aber genau darum geht es. Lassen Sie sie Ihren Blickwinkel ändern oder erweitern.

6. Was würde XY tun?

Ein kleines Spiel mit großer Wirkung. Fragen Sie sich einfach mal, was andere Personen oder fiktive Charaktere in einer bestimmten Situation tun würden.Was würde:

  • Steven Spielberg
  • Lady Gaga
  • Indiana Jones
  • oder James Bond

tun?

Die Ergebnisse sind verblüffend und dieses keine Spiel fördert vor allem eines: Ihre Kreativität!

Bild: flickr.com; Noelle Buske

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