Unser Album der Woche: Valerie - Ich Bin Du Bist
Der Chanson hat eine lange Geschichte. Traditionell aus Frankreich stammend, haben einige Deutschsprachige ihn - nicht ohne Lehrjahre in Frankreich und auf französisch singend - versucht zu adaptieren und waren dabei äußerst erfolgreich, man denke nur an Reinhard Mey. Valerie Sajdik liefert auf der CD “Ich Bin Du Bist” ihre Interpretation des deutschsprachigen Chansons, auch wenn sich zwei französischsprachige Beispiele darauf wiederfinden lassen.
Mit ihrer lieblichen und verspielten Stimme dominiert Valerie die 14 Lieder des Albums, was ja auch gerechtfertigt ist, schließlich ist die Musik im Chanson immer schon Nebensache gewesen, was bitteschön nicht heißt, dass sie nicht überzeugen würde. Es muss der Hörerin und dem Hörer eben bewusst sein, dass hier keine Gitarren- oder anderweitige Instrumentsoli zu erwarten sind. Trotzdem bleiben die Kompositionen sauber und transportieren die notwendige Grundlage für den Text.
Gerade bei letzteren kann einen die Platte überraschen: Wenn Valerie zum Beispiel bei “Drei Minuten” zu einer zuckersüßen Melodie mit einer ebensolchen Stimme darüber singt, wie “drei Minuten purer Hass” Medizin sind und Möglichkeiten aufzählt, unangenehme Mitmenschen im Gedanken zu foltern, dann schwingt sie ihre Ironieklinge sehr nah an solchen Größen des Absurden wie Die Ärzte.
In der Tracklist findet sich eine deutliche Trennung zwischen den ersten sieben Liedern - im Booklet erfährt man, dass es sich um den “Ersten Teil” handelt - und den zweiten sieben Liedern, folgerichtig dem “Zweiten Teil”. Die Trennung wird textlich klar: Der Erste Teil - dem Titel des gesamten Werks folgend könnte man ihn mit “Ich Bin” überschreiben - nutzt Introspektive und Perspektivismus und beherbergt dabei einen herrlich unterhaltsamen Durchschnitt aus Gesellschaftskritik und Reflexion. Im Gegensatz dazu steckt der Zweite voll von notwendigen Geschichten und Überlegungen zum Zwischenmenschlichen.
So spricht jeder der zweiten sieben Songs zu einem imaginären Gegenüber, ob es nun um die Bitte geht, nicht immer Antworten haben zu müssen (”Einmal Im Leben”) oder das “Du” direkt angesprochen wird (”Wie Du bist”) oder die Welt zuletzt in eine Affektionsbeziehung gesetzt zum endlosen Gegenüber wird, auf dem man ist “um sie sich anzusehen” (”Mimosenkleid”). Damit wird wiederum die Brücke zum ersten Teil geschlagen und das Album abgerundet.
Insgesamt ist “Ich Bin Du Bist” ein starkes Stück Musik: Einerseits kann man es im Hintergrund hören und wird ruhig durch den Tag getragen. Wenn man sich aber andererseits dazu entschließt, sich näher auf die Werke einzulassen, entdeckt man spannende Erzählungen, witzige Betrachtungen und unkitschige Liebesszenen, die für Kurzweil sorgen. Die Texte der ersten Hälfte sind einige der geistvollsten, die die deutschsprachige Musik in den letzten zehn Jahren hervorgebracht hat. Und jene der zweiten Hälfte stoßen nicht einmal einem eingefleischten Liebeslied- und Schnulzenhasser sauer auf.
Alles in allem eine unterhaltsame Platte, die den deutschsprachigen Chanson genauso umsetzt, wie er wohl von den Franzosen erdacht wurde.
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Kabelsalat war gestern
Das Ladekabel fürs Smartphone, das USB-Kabel für die Digitalkamera, das Firewire-Kabel für die externe Festplatte und überhaupt die Stromkabel für Computer, Bildschirm, Modem und so weiter und so fort: Es sieht oft furchtbar aus unter unseren Schreibtischen. Und dass eben jenes Gewirr das Putzen nicht gerade einfacher macht, trägt zur Lösung dieses Umstands nicht gerade bei.
Hilfe kommt von Cablox: Was auf den ersten Blick aussieht wie ein Organizer für Pin-Nadeln ist eigentlich ein geniales Kabel-Sortiersystem. In den Zwischenräumen der flexiblen Plastik-”Stängel” lassen sich alle Kabel durchschnittlicher Haushaltsgröße nach Belieben führen und bleiben fest an ihrem Ort, so dass Kabelsalat nicht mehr möglich ist. Die Rückseite des Cablox ist noch dazu selbstklebend, womit auch sicherer Halt des Gadgets auf oder unter dem Schreibtisch gewährleistet ist.
Ein wenig mehr Ordnung für unsere Arbeitsplätze, die noch dazu in stylischem Gewand daherkommt - was will man mehr. Nur das eine Mal unter den Tisch kriechen und alle Kabel auseinander wirren, das bleibt uns trotzdem nicht erspart.
Bilder: cablox.com via: ilovegadgets.de
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Unbekannten eine Freude machen und Geschenke in die weite Welt versenden: giftastranger.net
Weihnachten ist das Fest der Liebe und der Familie, an dem alle zusammenkommen, die vielleicht ein bisschen weiter weg wohnen. Aber gerade in dieser festlichen Jahreszeit sollten wir auch an unsere Mitmenschen denken, die uns nicht nur physisch nicht so nahe sind und einen Schritt auf sie zu machen. Eine nette Idee dazu liefert Happiness Brussels mit “Gift a Stranger”.
Dank dieser Website kann man ganz einfach fremden Menschen eine Freude machen: Den eigenen Vornamen eingeben, in welcher Stadt man wohnt und ein Bild des Geschenks hochladen, das man machen möchte. Dann wird einem per Zufallsgenerator eine Adresse zugewiesen und schon geht es ab zur Post. Und schon freut sich irgendjemand auf diesem Planeten über ein unverhofftes Geschenk.
Info + Screenshot: www.giftastranger.net
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Das waren die cineastic gondolas 2011
Am 10. Dezember wurden die Berge in Farbe getaucht sowie Musik und Filme in die Höhen getragen: Wir sowie auch einige LoungeFM-Hörerinnen und Hörer waren vor Ort und wollen all jenen, die dieses Mal nicht dabei sein konnten, einen kleinen Rückblick auf die fantastischen “cineastic gondolas” gönnen.



Das verschneite Lech am Arlberg präsentierte sich erstmals im Zuge des SkiOpening als atemberaubende Weltraumstation. Nach einem erwärmenden Punsch im Weltraumbahnhof - profan auch Talstation genannt - ging es ab 21 Uhr mit einem unterhaltsamen Animationsfilm bei einer zwanzigminütigen Fahrt auf 2350 Meter Seehöhe, der Bergstation der Rüfikopf-Bergbahn. 24 ausgewählte Kurzfilme internationaler Animationskünstlerinnen und -künstler wurden in der dortigen Filmlounge präsentiert.


Am Gipfel angekommen konnte man wahrlich spektakuläre Visuals, die auf die umliegenden Berge und die Bergstation projiziert wurden, bestaunen. Dazu wurde der “Sound des Weltraums” von LoungeFM-Chilloutmeister DJ Jondal, Functionist, My Name is Music, Space Tri-Sound Kollektiv und vielen anderen serviert.




Bei Drinks und Party konnte man sich ordentlich wärmen bevor es wieder mit den Discogondeln zurück ins Tal ging. Die Stimmung war faszinierend, die DJs heizten den Gondelgästen ordentlich ein und bereiteten sie auf die weitere Party im Weltraumbahnhof vor, wo dann bis spät in die Nacht gefeiert und das SaisonOpening gebührend zelebriert wurde. Bleibt uns nur zu sagen: Wir sind gespannt auf cineastic gondolas 2012.

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Katzen-Yoga
Wir haben hier ja schon so manche Form der indischen Lehre, die geistige und körperliche Übungen vereint, vorgestellt: Yoga für Kinder, Finger- sowie Gesichts-Yoga und sogar Yoga auf Inline-Skates. Da darf Katzen-Yoga nun nicht mehr länger fehlen. Alles was hierfür benötigt wird ist ein kooperativer Vierbeiner pro Person und schon kann’s los gehen. Absolut vorbildlich umgesetzt seht Ihr das Ganze im folgenden Video:




