Damit sich das Kaminfeuer noch besser anfühlt…
Wenn es draußen so richtig kalt wird, gibt es nichts Schöneres als sich mit dem oder der Liebsten vor den Kamin zu legen, ein wenig Rotwein zu genießen und dabei Musik zu hören. Nicht umsonst ist das eine der großen Bilderikonen zum Thema Winter und der eigene Kamin der Traum vieler.
Manche Menschen haben weit weniger ausgefallene Träume: Zum Beispiel einfach nur selbstbestimmt leben und arbeiten und das trotz einer Behinderung. Hier setzen die Ledder-Werkstätten mit ihrem “k-lumet” Kaminanzünder an: Das Holzbündel - es besteht zu 100 Prozent aus recycelten Materialen - wird von Menschen mit Behinderung hergestellt, auch der Erlös kommt ihnen zu Gute.
Daher diesen Winter vor dem hoffentlich vorhandenen Kamin ein k-lumet mit einem Licht ins Dunkel-Streichholz angezunden und schon kann man sich sicher sein, dass das Kaminfeuer nicht nur einen selbst wärmt.
via: Zeit-Magazin, Printausgabe vom 24.11.2011
Das könnte Dich auch interessieren
Du verschenkst Musik? Aber wie?
Weihnachten kommt ja meistens eher als man denkt. Und dann fehlt einem noch dieses letzte Geschenk für jemanden aus dem Freundeskreis. Musik! Das wärs, das ist immer passend. Aber in unserer Zeit stehen wir da vor einer großen Hürde: In welchem Format soll man Musik verschenken?
Weil es wäre ja alles so einfach: In den nächsten Plattenladen gehen, eine CD aussuchen, schön einpacken und fertig. Dafür, dass sie der oder die Beschenkte auspackt, digitalisiert und in ein Regal stellt, ohne sie je wieder anzusehen.
Denn der physische Tonträger, mit all seinen Begrenzungen, ist heutzutage nur mehr Mittel zum Zweck. Seit der Digitalisierung von Musik, besonders seit der MP3-Revolution und dem iPod, geht es nicht mehr nur um das abgeschlossene “Kunstwerk” des Albums, sondern eher darum, die gesamte Musiksammlung - beziehungsweise einen möglichst großen Teil davon - immer mit sich zu tragen. Mittels CDs wäre das wohl ein unglaublich großer logistischer Aufwand.
Nur: wie verschenkt man MP3s am besten? Als Gutscheinkarte? Das ist doch viel zu unpersönlich, schließlich soll man sich ja Gedanken machen. Und ein Gutschein ist wie Geld schenken: “Such’s dir selber aus!” Der musikaffine Arbeitskollege freut sich vielleicht noch, weil er schon länger Geld spart um sich etwas Gewisses zu besorgen. Aber der eigene Partner oder die Partnerin wird vielleicht etwas beleidigt sein, weil man es überhaupt nicht für nötig hielt, ein wenig Aufwand zu betreiben.
Es gibt natürlich diverse andere Möglichkeiten MP3s zu verschenken, doch auf Grund ihres Charakters als rein digitales Etwas, sind jene alle nicht von Bestand: Früher oder später landen sie doch auf einer Festplatte und selbst der schönst gestaltete Datenträger wird als eben ein solcher wiederverwendet.
Der stilsicherste Weg Musik zu schenken, ist also doch der klassische physische Datenträger. Durch die derzeitige Renaissance des Vinyls wird das sogar noch verstärkt: Hier wird das Album tatsächlich noch als Gesamtheit gesehen. Das Sammeln ist hier nahezu immanent, eine Schallplatte ist soviel mehr als nur “Tonträger”: Das Artwork, die Verpackung, das warme Kratzgeräusch der Nadel des Plattenspielers, all das gehört zum “Musikerlebnis” dazu und macht es umso intensiver. Wenn man Platte hört, muss man bewusst hören, dafür sorgt allein der Aufwand, den das Abspielen einer Platte erfordert: Nadel aufsetzen, Geschwindigkeit anpassen, darauf achten, wann die Seite zu wechseln ist und nicht zuletzt das beständige Abstauben der edlen Scheiben, um Kratzer und Nadel-Hüpfer zu vermeiden. Wer Musik schenken will, die auch zelebriert wird, schenkt Vinyl.
Jedoch nicht jeder beziehungsweise jede hat einen Plattenspieler und hat die Zeit sich gemütlich vor die Stereo-Anlage zu setzen und Musik zu genießen. Hier bleibt als Möglichkeit immer noch die CD. Vielleicht nicht unbedingt ein fertiges Album, aber warum nicht eine persönliche Mix-CD erstellen, sich ein Design fürs Cover einfallen lassen und diese verschenken? Eine persönlichere Art Musik zu schenken gibt es kaum - sofern man nicht gleich ein Lied für die Beschenkte oder den Beschenkten schreibt. Und zur Sicherheit dazu ein Gutschein um sich die Lieder der Mix-CD runterladen und auf den MP3-Player spielen zu können.
Musik schenken ist immer Aufmerksamkeit schenken, ist - wenn es konkrete Lieder oder Alben sind - immer etwas Persönliches. Verschenkt Musik, dann verschenkt Ihr Freude!
Bild: Flickr/ William Clifford
Das könnte Dich auch interessieren
Schimmernde Perlen für den Urlaub
Womit verbindet man die Weihnachtszeit? Besinnlichkeit, Ruhe und Erholung wohl eher nicht. Dafür sind ja die Weihnachtsferien gleich daran angeschlossen, aber auch hier ist es in den endlosen Staus zu den Winterschigebieten wohl eher Essig mit der Entspannung. Die kommt dann vielleicht am dritten Urlaubstag daher. Gut, wenn man länger gebucht hat. Wenn man dann am Urlaubsziel ist, hat es dort jedoch auf den Hauptstraßen bisweilen eine schlechtere Luft als in der Großstadt zur Rush-Hour. Um dem entgegenzuwirken, haben sich 24 alpine Tourismussorte aus sechs Ländern zu den Alpine Pearls zusammengeschlossen.
Diese haben sich nicht nur das Ziel “stressfreier Urlaub” auf die Fahnen geheftet, sondern vor allem Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit. Darum wurden dort öffentliche Verkehrsanbindungen mit Bahn oder Bus eingerichtet - auch für An- und Abreise -, sodass man das Auto getrost stehen lassen kann. Jeder Ort hat seine “grünen” Fortbewegungsmittel, denn Sanfte Mobilität wird großgeschrieben - ob Elektrofahrzeuge, Rodeltaxis, Bummelzüge, Shuttle-Services oder Skibusse.
Im Sommer, wie im Winter bieten die Tourismusbetriebe dieser Gemeinden ihren Gästen unterschiedliche Aktivitäten und Angebote: Skiurlaube, kulinarische Entdeckungsreisen, Nationalpark-Erkundungen oder Verwöhn-Wochenenden lassen die Urlauberherzen höher schlagen. Derzeit hoch im Kurs: die Adventmärkte, wie beispielsweise im italienischen Sauris.
Von Frankreich bis Slowenien bieten die Perlen die unterschiedlichsten Urlaubsmöglichkeiten - mit individuellem Charme, Gastlichkeit, regionalen kulinarischen Genüssen und eigener landschaftlicher Schönheit. Sechs Länder für eine gute Sache.
Infos unter: www.alpine-pearls.com
Das könnte Dich auch interessieren
Licht aus - Sinne an
Du suchst noch nach einem besonderen Erlebnis für einen Geburtstag? Oder für ein ausgefallenes Weihnachtsgeschenk? Wie wäre es mit einer kulinarischen Explosion der Sinne bei einem Dinner In The Dark?
Angefangen wird in diesem ganz besonderen Restaurant ganz normal mit einem Aperitif sowie der Menüwahl. Anschließend jedoch wird man durch eine “Dunkelschleuse” in einen wirklich absolut finsteren Saal geführt, in dem man sein 4-Gänge-Menü intensiver riechen, schmecken, tasten und fühlen wird als je zuvor. Die Augen haben Verschnaufpause. Aufregende Stunden mit wechselnden Gefühlen zwischen anfänglicher Gespanntheit und Entspannung am Ende erwarten einen an diesem Ort, an dem der Alltag in den Hintergrund tritt und man einen kleinen Einblick gewinnt, wie es ist, eine Erfahrung ohne Sehsinn zu machen. Sehr hilfreich sind dabei die Servicemitarbeiter und Servicemitarbeiterinnen, die sich den ganzen Abend lang um einen kümmern - sie sind selbst allesamt entweder in ihrer Sehkraft eingeschränkt oder blind. Geräusche und Gerüche dominieren dieses Erlebnis, und wer weiß, vielleicht entdeckt man auch neue Seiten an seinem Vis-a-vis, die man vorher nie “sehen” konnte…
Angefangen mit dem Dinner, bietet der Veranstalter “Vier Sinne” auch Führungen für Schulen, in denen Kinder spielerisch für zwei Stunden erleben, wie es ist, blind zu sein. Verstehen lernen? Mit Vergnügen!
Infos unter: www.viersinne.at
Weitere Anbieter in Österreich: www.noirvienna.at, www.imdunkeln.at
in Deutschland: www.dialog-im-dunkeln.de, www.dinner-in-the-dark.com
Bild: Flickr/ Matthew Hine
Das könnte Dich auch interessieren
Die Tee-Kante macht den Tee
Wer gerne Tee trinkt kennt das Problem: Gerade hat man es sich mit einem guten Buch und der Lieblingsteesorte auf der Couch bequem gemacht, schon muss man wieder aufstehen um den Teebeutel zu entsorgen oder wegzulegen. Man produziert mehr Müll, muss mehr abwaschen und angeblich soll sich der Geschmack ja auch nicht so gut verbreiten können, was einem den Genuss ein wenig verderben kann.

Nicht so mit der Magisso Teetasse. Ihr simples aber geniales Prinzip ist schnell erklärt: Dank eines abgewinkelten Bodens lässt sich die Tasse “kippen”. In ihr befindet sich ein Sieb, in welches die Teeblätter hineingegeben werden. Dann füllt man heißes Wasser ein und wartet, bis der Tee durchgezogen ist.


Durch Zurück-Kippen der Tasse befördert man nun das Sieb und seinen Inhalt über das Wasserlevel und schon kann man seinen Tee genießen, ganz ohne dass man sich Gedanken um einen Beutel oder eine zu lange Ziehzeit machen müsste.
Mehr Infos: www.magisso.com; via: ausgefalleneideen.com







