Yoga für MännerUnzählige Menschen betreiben weltweit Yoga - noch sind jedoch rund 80 Prozent davon Frauen. Dies liegt vielleicht vor allem daran, dass Männer oft ein völlig falsches Bild von dieser Sportart haben, denn im Gegensatz zur weit verbreiteten Meinung ist sie nicht nur für Softies, Models und Esoterikfans. Trotzdem findet Yoga stets mehr Anhänger, wobei jene auf einiges achten sollten.

Zu viele Erklärungen über Chakren und philosophische Hintergründe werden vielen häufig zu viel, daher sollten sie einen auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Kurs auswählen. Heutzutage gibt es viele moderne Varianten und Trends, die vor allem die männliche Klientel anziehen, wie etwa Bikram-Yoga, das bei 40°C praktiziert wird, oder Business Yoga.

Viele Männer gehören auch der “Power-Yoga-Fraktion” an, deren Übungen dem klassischen Fitnesstraining ähneln. Da einige Exemplare ja über mehr Muskeln verfügen als Frauen, können sie bei Übungen reüssieren, bei denen es auf Kraft ankommt.  Jedoch sollten Sie sich, was Yoga betrifft, nicht überschätzen, denn sonst können Power-Yoga-Schnellkurse mehr schaden als nützen. Wenn Ungeübte zu viel Kraft einsetzen, überdehnen sie im schlimmsten Falle dabei ihre Bänder oder belasten ihre Gelenke übermäßig. Weiters sollten Sie nicht zu ehrgeizig seien und sich zu sehr unter Leistungsdruck setzen.

Anstatt sich einen angemessenen Kurs zu suchen, gehen Anfänger gerne in Kurse für Fortgeschrittene und scheitern an den jeweiligen Übungen. Daher ist es manchmal wichtig sich ein wenig einzuschränken und das Training auf die eigene Anatomie abzustimmen um ein optimales Training zu garantieren.

via: welt.de ; Bild: flickr/myyogaonline

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