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Alle Artikel vom August 2011

Wenn aus Berührungen Energie wird

Sandra Sonnleitner, 20. August 2011, Jetzt kommentieren

Portable Tablet-PCs stehen in hohem Maß für Komfort und Mobilität in der Nutzung von digitalen Endgeräten. Klein, flach, leicht und leistungsstark - so werden sie Konsumentinnen und Konsumenten gerne präsentiert. Allerdings ist naheliegend, dass das Konzept “klein und leistungsstark” auch Grenzen hat. Im Fall des Tablet-PCs stellt diese Grenze häufig ein leerer Akku dar. HD-Displays und technischer Feinschliff erhöhen den Stromverbrauch und verringern die Akkulaufzeit, was letztlich weder klima- noch nutzerfreundlich ist.

Wenn aus Berührungen Energie wird

Hier setzt Yonggu Dos, Jun-se Kims und Eun-ha Seos Konzept des EcoPads an. Energie kann bekanntlich umgewandelt werden und ist darüber hinaus in der Lage den Träger zu wechseln und so macht sich die aus Südkorea stammende Idee eines selbstladenden Tablet-PCs die Spannung, die beim Berühren des Displays entsteht, zunutze. Durchschnittlich wird ein Tablet 10 000 Mal täglich berührt. Um diese Energie nutzbar zu machen, haben die Entwickler des EcoPads unterhalb des Displays einen Nano-Piezoelektronikfilm angebracht. Die durch das Drücken dieser Elemente freigesetzte Energie wird in das Elektrosystem des Tablets eingespeist und garantiert damit die Stromversorgung.

Präsentiert wurde das EcoPad im Zuge des Fujitsu Design Awards 2011 und gewann den Spezialpreis der Jury. Allerdings steckt das Konzept noch in den Kinderschuhen und die voraussichtliche Lebensdauer oder gar der mögliche Preis des EcoPads sind unbekannt. Zwei Unsicherheitsfaktoren, die die Serienproduktion verhindern könnten. Doch selbst wenn dieses Gerät letztlich nicht den Weg in den Handel findet, ist ein Anfang hin zu Alternativen auf dem Sektor Energieversorgung digitaler Endgeräte gemacht.

via: Applerader; Bild: Fujitsu

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Dreimal Gebrauchtes, ordentlich vermischt

Eduard Mastalski, 19. August 2011, Jetzt kommentieren

Dreimal Gebrauchtes, ordentlich vermischt„Used” also „benutzt”, „verbraucht” sind diese drei Mixes (weitere sollen folgen) betitelt. Und das ist deren Inhalt auch, im wahrsten Sinne des Wortes.

DJ und Producer „Fake Blood” (der im echten Leben Theo Keating heißt und manchen vielleicht als eine Hälfte der „Black Ghosts” bekannt ist) hat sich vorgenommen seine Sammlung an alten Schallplatten durchzuarbeiten, auf der Suche nach alten Funk-, Soul- und Jazznummern, die alle eines gemeinsam haben: sie wurden in HipHop-Beats gesampled. Das ist in diesem Sinne keine neue Idee, doch selten sind dabei solch chillige, soulige Mixes herausgekommen.

Einen großen Teil des Vibes der Mixes macht es nämlich aus, dass sämtliche Lieder von Originalplatten stammen. Keine Re-Releases, keine Compilations. Alles Originale, mit originalem und stilvoll gealtertem Sound, so dass man meint selbst auf dem MP3-Player noch das atmosphärische und warme Kratzen der Nadel auf dem Vinyl zu hören. Zum Zurücklehnen und Zuhören, Mitnicken, Mitwippen und zum (Wieder-) Entdecken.

Ob nun Joe Williams Klassiker „Get out my life, woman”, das zum Beispiel in Gurus „The Jazz Style” gesampled wurde, oder Galt McDermots „Space”, die Grundlage zum Beat von Busta Rhymes erster Single „Woo Haa!! Got you all in Check”, was man da hört kommt einem ungemein bekannt vor, auch wenn man gerade nicht weiß woher. Und das macht einen Teil des Reizes beim Hören des Mixes aus. Immer wieder ertappt man sich dabei, wie man überlegt, woher man diese Bläserstimme, jenen Basslauf oder diese kurze Stimmpartie kennt. Alles schon mal gehört und trotzdem wie gerade neu entdeckt. Doch dabei eben: „Used”.

Hier die drei Mixes zum Reinhören, via Soundcloud:


Fake Blood - “USED” Vol.1 by Fake Blood


Fake Blood - “USED” Vol.2 by Fake Blood


Fake Blood - “USED” Vol.3 by Fake Blood

Bild: Flickr/ Nils P.

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Regionale Köstlichkeiten einmal anders: Die Deli Garage

Eva Erber, 18. August 2011, Jetzt kommentieren

Essbare Backsteine und trinkbarer Kraftstoff, das klingt im ersten Moment eigentlich unmöglich. Wir alle haben ja schon als Kinder gelernt, was nicht essbar ist und was wir besser nicht trinken sollten. Jetzt soll das also ganz plötzlich anders sein?

Kein Grund zur Beunruhigung. Denn alles ist wie immer und gleichzeitig doch anders, wenn man von den Köstlichkeiten der „Deli Garage” spricht. Diese Hamburger „Food-Cooperative” hat es sich nämlich zur Aufgabe gemacht, regionale Manufakturen bei der Vermarktung ihrer Delikatessen zu unterstützen. Dazu wurde das Konzept der Deli Garage ins Leben gerufen: Alle Produkte haben Namen, die Assoziationen mit Baumärkten oder Handwerkerutensilien erwachen lassen. Zusätzlich werden die Erzeugnisse in passenden, preisgekrönten Verpackungen geliefert und über den Shop online vertrieben.
Zu jedem Produkt gibt es zusätzlich genauere Informationen zu den Inhaltsstoffen und zur Herkunft und auf dem dazugehörigen Blog kann man auch noch Näheres zur Herstellung oder möglichen Produktverwendungen erfahren.

Ein Ölwechsel oder ein Fläschchen Schokoleim machen sich sicherlich gut in der eigenen Küche und eignen sich ebenso als Geschenk - Überraschungseffekt inklusive.

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Grillspaß für Balkonien

Eva Erber, 17. August 2011, Jetzt kommentieren

Grillspaß für BalkonienAll jene von uns, die sich dieses Jahr für die Destination Balkonien als Sommerreiseziel entschieden haben, können aufatmen und aufkochen: Auch ohne den „Urlaubsort” verlassen zu müssen, kann man jetzt ganz einfach und platzsparend das eine oder andere kulinarische Grillmeisterwerk unter freiem Himmel zubereiten.

Der „Balkongrill Bruce” wirkt auf den ersten Blick wie ein durchschnittlicher Blumenkasten, doch er bietet noch viel mehr. Tatsächlich kann man die Halterung außerhalb der Grillsaison für Blumen oder zur Zucht eigener Kräuter verwenden. Sobald die Temperaturen jedoch wieder steigen, verwandelt sich „Bruce” durch wenige Handgriffe zu einer Grillstation direkt am Balkongeländer.
Die robuste Konstruktion bietet genug Platz, gleich mehrere Steaks und Spieße gleichzeitig zuzubereiten und besticht durch schmales Design, das so sicher ebenso den ein oder anderen zusätzlichen Gast auf dem Balkon ermöglicht.

Für einen perfekten Urlaubsschmaus auf Balkonien braucht man neben „Bruce” also nur noch Freunde und Freundinnen oder Nachbarn, und schon steht einem selbstzubereiteten Gustostückerl in entspannter Atmosphäre nichts mehr im Wege.

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LoungeFM empfiehlt: Richard Dorfmeister live im Palais Kinsky

Eva Erber, 16. August 2011, Jetzt kommentieren

LoungeFM empfiehlt: Richard Dorfmeister live im Palais Kinsky Beehrt Richard Dorfmeister Wien wieder einmal mit einem Live-Set, dann bleibt uns nichts anderes übrig, als dies weiterzuflüstern: Im altehrwürdigen Palais Kinsky kann am 20. August zu seinen elektronischen Sounds unter freiem Himmel die Nacht zum Tag gemacht werden.

Zusätzlich versprechen BBQ, Shishas und Cocktails den Abend zu etwas Besonderem zu machen.

Ab 18.00 Uhr wird in der Kinsky Bar gemeinsam mit Alexander Damev von Soul Seduction und passenden Klängen das WarmUp eingeläutet. Es folgen Rodney Hunter von G-Stone Recordings & Stefan Obermaier von den Vienna Scientists, die mit ihren Beats das Publikum im Freien richtig in Stimmung bringen werden, ehe im Anschluss Richard Dorfmeister an den Turntables bis in die frühen Morgenstunden begeistern wird.

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